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Empfehlungen - Gesprächsforum 5

Orte, Formen und Angebote: Programmheft in Neuauflage?!
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Empfehlung 5-1
Den Jugendlichen soll die Möglichkeit gegeben werden, Räume für sich und nach ihren Bedürfnissen gestalten zu können.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Einen Raum (auch wenn es nur ein „alter“ Raum ist). Dieser könnte von Jugendlichen selbst neu hergerichtet werden.
- Vertrauen in Jugendliche, dass sie „ihren“ Raum auch gut behandeln
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Jugendliche können sich mit Räumen identifizieren und nutzen diese dadurch auch gerne
- Selbstverantwortung der Jugendlichen wird unterstützt
Adressaten
- Hauptabteilung III – Jugend (als Impulsgeber für Gemeinden)
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Empfehlung 5-2
Regelmäßige Fortbildungsangebote zum Thema Jugendarbeit und Schule für ReligionslehrerInnen in den Programmen der Schuldekanatsämter in Kooperation mit Bischöflichem Jugendamt.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Personal
- Bessere Verknüpfung von Fachstelle und Hauptabteilung
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Theoretische Fortbildung und Vorstellung und Besuch bereits funktionierender Projekte
Adressaten
- Hauptabteilung IX – Schulamt
- Fachstelle Jugendarbeit und Schule des BDKJ
- Schuldekanatsämter
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Empfehlung 5-3
Vernetzung von Bildungsinhalten (Bildungsplan) und Jugendarbeit.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Bearbeitung des Bildungsplans
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Arbeitshilfen zum Bildungsplan mit neu konzipierten Einheiten, die in Kooperation mit Jugendarbeit laufen können.
Adressaten
- Hauptabteilung IX - Schulamt
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Empfehlung 5-4
Ausbildungsmodule für ReferendarInnen zum Thema katholische Kinder- und Jugendarbeit.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Umgestaltung der Referendar-Ausbildung
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Praktika in Institutionen: Gemeinde, Dekanat, BDKJ
- Ausbildungskurswoche in Wernau zu Kooperationsmöglichkeiten Jugendarbeit und Schule
Adressaten
- Hauptabteilung IX – Schulamt
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Empfehlung 5-5
Vernetzung staatlicher ReligionslehrerInnen und Gemeinde / Seelsorgeeinheit / Dekanat vor Ort in Bezug auf Jugendarbeit.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- In Arbeitszeit von ReligionslehrerInnen integrieren
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Regelmäßige Treffen (eine/zwei Sitzungen der Fachschaft Religion) mit verantwortlichen der Jugendarbeit aus den Pastoralteams (eventuell mit ehrenamtlich engagierte SchülerInnen)
Adressaten
- Hauptabteilung IX - Schulamt
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Empfehlung 5-6
Pastorales Personal der Gemeinden über den Religionsunterricht hinaus an Schulen einzusetzen (verlässlich).

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Verortung in der Arbeitsfeldumschreibung des pastoralen Personals (evtl. Kürzen der Katechese oder Streichen anderer Aufgaben)
- Schule mit Ganztagesbetreuung / Bildung
- Vertretung muss sichergestellt sein    ( z.B. bei Krankheit)
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Weihnachtskrippenspiel für die Gemeinde wird an der Schule in dieser Zeit eingeübt
- Kochen / Backen für guten Zweck
- Gründung eines Kinderchors / Kindermusical
- Erstkommunionvorbereitung in der Schulzeit (evtl. werden nicht alle erreicht!)
- Jugendbands
Adressaten
- Hauptabteilung V – Pastorales  Personal
- die für die Berufsgruppen Zuständigen im Bischöflichen Ordinariat
- Schulamt
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Empfehlung 5-7
Anerkennung unterschiedlicher pastoraler Bedürfnisse in der Jugendarbeit zwischen Stadt / ländlichen Raum.
Mehr Verantwortung vor Ort zulassen (Dezentralisierung).

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Prozentual mehr Personal für den ländlichen Raum (Mindestpersonal je Seelsorgeeinheit)
- Individuelle Modelle müssen möglich sein
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Es entstünde ein bedürfnisorientiertes, buntes Angebot der Jugendarbeit in der Diözese.
- Jugendarbeit in Stadt und Land sieht unterschiedlich aus.
Adressaten
- Bischöfliches Jugendamt
- Pastoralteams
- Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption
- Hauptabteilung V – Pastorales Personal
- Dekanate
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Empfehlung 5-8
Erprobungsphase unter Schwerpunkten weiterführen. Ein Schwerpunkt muss Schule sein. Weitere Ressourcen in diesen Schwerpunkten nutzen.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Schwerpunkte auswählen und begrenzen.
- Erprobungsphase muss verlängert werden.
- Klärung der Handlungsmotivation: diakonische Jugendpastoral
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Austausch zwischen den einzelnen Projekten
- Schwerpunktsetzung bei Arbeitsfeldern à Schulpastoral
- Neubelebung der Jugendarbeit und des Gemeindelebens
Adressaten
- Diözesanleitung BDKJ/BJA
- Weihbischof Renz
- Hauptabteilung I – Ausbildung pastorale Berufe
- Hauptabteilung IV - pastorale Konzeption
- Hauptabteilung V – Pastorales Personal
- Hauptabteilung IX – Schulamt
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Empfehlung 5-9
Zentren, um thematische Jugendarbeit (z. B. Firmvorbereitung) zu machen.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Bereitschaft,
- dass Katechese nicht mehr  vor Ort stattfindet
- pastorale Mitarbeiter aus den Seelsorgeeinheiten / Regionen kooperieren
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Andere / ansprechendere Möglichkeit der Gestaltung (z.B. von Firmvorbereitung-VB) durch Bündelung von Fähigkeiten und Mitteln. Dadurch freiwerdende Ressourcen bei pastoralen Mitarbeitern vor Ort für („neue Wege“) in der Jugendarbeit nutzen.
Adressaten
- Hauptabteilung IV - Pastorale Konzeption
- Hauptabteilung VIII - Liturgie
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Empfehlung 5-10
Schule ist ein bedeutender Lebensort, darum ist es wichtig, dass:
1. Verbände sich positionieren (ob und wie?)
2. alle Ebenen das Feld Schule explizit in den Blick nehmen (insbesondere Gemeinden)
3. Kirche in den Schulen präsent ist

Notwendige Bedingung zur Realisierung

- auf Diözesanebene diskutieren / entscheiden
- Schule als pastoraler Ort anerkennen
- Koordinierung und Unterstützung auf allen Ebenen (Strukturen und Personal)
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Kinder /Jugendliche kommen mit Kirche in Berührung
- Kirche kommt dort vor, wo Kinder /Jugendliche einen Großteil ihrer Zeit verbringen.
Adressaten
- Jugendverbände und Kirchengemeinden
- Hauptabteilung III – Jugend
- Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption
- Hauptabteilung IX - Schulen
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Empfehlung 5-11
Die diakonische Jugendarbeit geht an die Lebensorte der Jugendlichen und orientiert sich dort an ihren Bedürfnissen.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Darf nicht an Gegenleistungen geknüpft werden
- Braucht Offenheit und  Ressourcen der Kirchengemeinden, bzw. Verbänden
- Geht über Grenzen hinweg
- Ausbildung der Mitarbeiter notwendig
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Wir haben mehr Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Milieus erreicht und unsere Inhalte / Botschaft vermittelt / weitergegeben
Adressaten
- Kirchengemeinden
- Jugendverbände
- Diözesanleitung BDKJ/BJA
- Kath. Jugendreferate
- Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption
- Hauptabteilung I – Ausbildung pastorale Berufe
----------------------------------------------------

Empfehlung 5-12
Netzwerke in bestehenden Lebensräumen fördern, z. B. soziale Netzwerke wie Xing und .facebook (viele Christen sind „unterwegs“, häufig fehlt aber die Möglichkeit, sich zu „erkennen“ und damit in Austausch zu kommen.

Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Gleichgesinnte sehen und entdecken in Gesprächen, in den Austausch kommen
- Vor allem auch im Wirtschaftsbereich deutlich machen
Adressaten
- Hauptabteilung I – Ausbildung pastorale Berufe
- Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption (Selbstverständnis)
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Empfehlung 5-13
Katholische Jugendarbeit sollte nicht-kirchlichen Jugend anbieten (z.B. Sportverband, Jugendhaus,...) zu kooperieren und ggf. punktuell gemeinsame Angebote zu machen. (Kirchliche Angebote sind oft nur für Insider, offene Jugendarbeit spricht neue Leute an).

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Kooperationsbereitschaft von Verantwortlichen sowie Kooperationspartnern
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- In Lebenswelten von Jugendlichen reinkommen und das Angebot der katholischen Jugendarbeit auch präsent zu machen
Adressaten
- Diözesanleitung BDKJ/BJA
- (Ziel ist Gemeinde-Ebene)
- Kath. Jugendreferate
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Empfehlung 5-14
Weg vom Jahresplan, hin zur Projektarbeit.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Leitung ist Initiator, nicht Durchführer
- Es gibt ein Projektteam
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Nicht mehr Leitung plant Angebote, sondern Projekte basieren auf Themen der Jugendlichen.
- Projekte können zu Events werden.
Adressaten
- Gemeinde und Dekanate vor Ort
- auch Verbände
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Empfehlung 5-15
Bestehende Potentiale vor Ort (Jugendreferate, Pastoralteams, Religions-
unterricht, ...) entdecken, nutzen und zukunftsorientiert ausrichten.

Notwendige Bedingung zur Realisierung
- Verstärkte Koordinierung und Gesamtschau auf Potentiale in den Berufsgruppen und Seelsorgeeinheiten.
Praktische Visionen (was dann daraus werden könnte...)
- Mehr Freiräume und übergreifende Potentiale für Jugendarbeit - Kooperation unter den verschiedenen Berufsgruppen innerhalb Kirchengemeinden, Seelsorgeeinheiten, Dekanate.
Adressaten
- Für die Berufsgruppen zuständige Stellen
- Jeder einzelne Mitarbeiter in der katholischen Jugendarbeit

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