KOMET 2
Mit "KOMET - Kompetenz- und Erfolgstrainings für Jugendliche" hat die Baden-Württemberg Stiftung in den Jahren 2005 – 2007 ein Programm zur Kooperation von Jugendbildung und Schule ins Leben gerufen. Mit diesem Förderprogramm wurde der spezifische Bildungsansatz der außerschulischen Jugendbildung bei der individuellen Förderung einzelner Schüler/-innen erprobt.
In den durchgeführten Projekten hat sich gezeigt, dass die außerschulische Jugendbildung über hervorragende Kompetenzen verfügt, Lernen auch für benachteiligte Jugendliche attraktiv zu gestalten. Damit wurden besonders jene Jugendliche in den Blick genommen, die schulischen Leistungsanforderungen oftmals nicht gerecht werden konnten und daher bisher über eine wenig erfolgreiche Bildungsbiografie verfügen. Eine zentrale Erfahrung der Projekte der ersten Programmlaufzeit ist, dass benachteiligte Jugendliche vor allem dann wirksam unterstützt werden können, wenn es gelingt, Schule, außerschulische Jugendbildungsträger und vor allem Eltern für eine Zusammenarbeit im Sinne einer Bildungspartnerschaft zu gewinnen.
Die überaus positiven Erfahrungen im Programm KOMET haben die Baden-Württemberg Stiftung veranlasst, das Konzept inhaltlich weiter zu entwickeln, neue Schwerpunkte zu setzen und damit den Grundstein für „KOMET 2 – Kompetenz- und Erfolgstrainings für Jugendliche“ zu legen.
Das Gesamtprogramm KOMET 2 hat eine Laufzeit von rund zweieinhalb Jahren und endet am 31. Dezember 2010. Innerhalb dieser Zeit gibt es zwei Phasen der Projektdurchführung, in denen insgesamt 24 Projekte durchgeführt werden.
Im Rahmen von KOMET 2 sollen für Jugendliche mit besonderem individuellen Förderbedarf attraktive Bildungsangebote entwickelt und damit Bildungschancen eröffnet werden. Zielgruppe von KOMET 2 sind Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren aller Schultypen, in der Regel aus den Klassenstufen Sieben und Acht. Im Interesse dieser Zielgruppe müssen schulische und außerschulische Lernprozesse in neuer Form miteinander verknüpft und in einem einheitlichen Konzept des Kompetenzerwerbs aufeinander abgestimmt werden. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung von Kompetenzen, um selbstständig eine erfolgreiche Bildungsbiografie entwickeln zu können.
Innerhalb einer einheitlichen Rahmenkonzeption sollen diese Trainingsmaßnahmen eine kontinuierliche Begleitung vor Ort mit ein- bzw. mehr-tägigen Kompaktveranstaltungen kombinieren und so den teilnehmenden Jugendlichen mit unterschiedlichen Ansätzen und Arbeitsweisen neue Lernerfahrungen ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Projektvorhaben mit kulturpädagogischer Ausrichtung.
KOMET 2 soll so dazu beitragen, die Zusammenarbeit von außerschulischer Jugendbildung und Schule weiter zu intensivieren und bestehende Formen der Kooperation weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll erprobt werden, wie Eltern benachteiligter Jugendlicher stärker als bisher in die Bildungsprozesse ihrer Kinder einbezogen werden können. Im Sinne einer Bildungspartnerschaft sollen damit neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf www.komet-bw.de
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Kontakt
Barbara Mayer, Projektleitung
Maren Lademacher, Projektreferentin
Fachstelle KOMET
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
Antoniusstrasse 3
73242 Wernau









