Machen wir was draus!

02.05.2022 | Diözesanes Jugendforum 2022 ermuntert zu Veränderungen

„Ich wünsche mir eine kunterbunte Welt, in der jede*r so sein darf, wie er*sie will!“ Das ist eine der zahlreichen Visionen, die junge Menschen auf die Frage nach einer wünschenswerten Zukunft formuliert haben. Alle Jugendlichen, die sich bislang am Jugendforum 2022 mit dem Motto „Wie willst du leben?“ beteiligt haben, träumen von Vielfalt, Frieden und Akzeptanz. Bis zum Sommer haben sie die Möglichkeit nicht nur zu träumen, sondern vor Ort aktiv zu werden. Mit dem FutureDay am 9. Juli sollen sie die Zukunft gemeinsam gestalten.

Denn um diese Zukunft scheint es laut der Studie „Hört uns zu!“ der Vodafon Stiftung schlecht bestellt: 86 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Diese Sichtweise lässt sich auch im Beteiligungsprozess des Jugendforum 2022 feststellen. Doch die teilnehmenden Jugendlichen glauben darüber hinaus an eine Welt, für die es sich zu leben lohnt.
Bei Fragen wie „Was für ein Mensch willst du werden?“ oder „Wie sieht deine Traumwelt aus?“, betrachteten die Jugendlichen ihre ganz persönliche Zukunft. Und dieser Blick ist momentan von einem Alltag geprägt, der alles andere als „normal“ ist. Krieg, Corona und Klimawandel spiegeln sich in den Träumen wider, welche sie in sich tragen. Vor allem das Thema „Frieden und Harmonie“ ist für viele wichtig. Das zeigt sich auch in den klaren Forderungen, wie Kirche sein soll: „Ein Ort des Friedens, an dem jeder Mensch willkommen ist.“

Alle Beiträge zum Jugendforum werden derzeit gebündelt und in Gesprächsrunden und Orten wie dem Katholikentag platziert. Passend zu dessen Motto „leben teilen“ werden dort die Stimmen der jungen Menschen mittels kreativ gestalteter Aufsteller geteilt. „Kirche, warum hast du Angst vor Veränderung?“, ist etwa auf einem dieser lebensgroßen Menschensilhouetten zu lesen, die auf dem Schulhof der Falkertschule einem breiten Publikum präsentiert werden.
Marios Pergialis, Projektreferent für das Jugendforum 2022, meint zu dessen weiteren Verlauf: „Jetzt geht es darum, dass wir nicht in unseren Träumen und Sorgen stecken bleiben, sondern anfangen, unsere Zukunft zu gestalten. Das gilt für uns als Kirche ebenso, wie für jeden einzelnen Menschen, der sich für eine bessere Welt einsetzen will.“

Dafür gibt es den FutureDay am 9. Juli 2022. Anmelden können sich Jugendgruppen unter www.bdkj.info/futureday. Vor Ort führen sie selbstgewählte Projekte durch, welche ihre eigene Zukunft besser machen. Projektideen dazu gibt es aus dem bisherigen Prozess des Jugendforums. Sei es ein interkulturelles „White Table Dinner“ zum Thema Miteinander und Frieden, eine DIY T-Shirt-Aktion zum Thema Statement oder eine Kleidertauschparty zum Thema Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen sowie zahlreiche Methoden und Materialien, um aktiv zu werden und Träume entstehen zu lassen, gibt es unter www.bdkj.info/jugendforum. Denn die Zukunft entsteht nicht einfach so; sie lässt sich gestalten.