Eingebettet in starke Gemeinschaften

05.08.2026 | 25 weltwärts-Freiwillige machen sich auf den Weg in ihren Dienst oder ihre Heimat in Ländern des globalen Südens

Am 1. August wurden 16 junge Menschen von der Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihren Freiwilligendienst nach Afrika, Lateinamerika oder Asien entsandt. Im Rahmen des weltwärts-geförderten Programms „Weltkirchlicher Friedensdienst“ (WFD) absolvieren sie ein soziales Jahr in den Partnerregionen der Diözese. Gleichzeitig wurden in dem Gottesdienst in Rot an der Rot neun Freiwillige aus dem Globalen Süden verabschiedet, die im vergangenen Jahr einen Bundesfreiwilligendienst in der Diözese geleistet haben und nun wieder in ihre Heimat zurückkehren.

 

 

 

Weihbischof Thomas Maria Renz zelebrierte gemeinsam mit den Freiwilligen den Aussendungsgottesdienst, den sie mit mehrsprachigen Texten und Gebeten bereicherten. In seiner Predigt ermutigte Weihbischof Renz die jungen Menschen ihren Dienst als wertvollen Lernprozess zu betrachten. Gleichzeitig dürften sie darauf vertrauen, dass sie niemals alleine sind. Sie seien eingebettet in starke Gemeinschaften vor Ort, mit ihren Mit-Freiwilligen, verbunden im Glauben.
Neben dem geistlichen Zuspruch haben alle 25 Freiwilligen in einem gemeinsamen einwöchigen Kurs im Jugendhaus St. Norbert eine eindrückliche Zeit erlebt, geprägt von wertvollen Impulsen und Informationen für ihren Dienst, aber auch von Austausch, Bestärkung und dem Abschied von Deutschland.

Die neun Freiwilligen, die im Rahmen des Reverse-Programms in Deutschland waren, fliegen nun zurück in ihre Heimatländer. Sie wollen dort ihre Erfahrungen weitertragen und dazu beitragen Brücken zwischen ihren Heimatländern und Deutschland zu bauen.

16 deutsche Freiwillige haben sich in den letzten Monaten darauf vorbereitet, an ihren Einsatzort in Lateinamerika, Afrika und Asien zu reisen. Sie werden dort in Kindergärten, Schulen, Krankenstationen und anderen sozialen Projekten mithelfen.

Weitere Informationen zum Weltkirchlichen Friedensdienst der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden sich unter wfd.bdkj.info

Der Weltkirchliche Friedensdienst(WFD) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen „Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens“. Im Jahr 2003 erhielt der Dienst seinen heutigen verständlicheren Namen.


Die Freiwilligen des Jahres 2026/27 und 2025/26 (Reverse):

Nach Argentinien
Helena Dentsoras, Sonthofen (mit Stiftung Katholische Freie Schule)
Veronika Weber, Bellenberg (mit Stiftung Katholische Freie Schule)

Dalila Abigail Sandoval (Reverse-Dienst in Calw-Hirsau)
Maria Belén Orellana (Rottenburg am Neckar über die Stiftung Katholische Freie Schule)
Romina Priscila Paz (Friedrichshafen 
mit Stiftung Katholische Freie Schule)

Nach Brasilien
Éric Rodrigues de Lima (Reverse Dienst in Metzingen)

Nach Mexiko
Lucimar Zink, Ulm
Paul Tillmann, Sundern

Sandra Jiménez Sandoval (Reverse-Dienst in Balingen)
Evelyn Saray Rodriguez Mendoza (Reverse-WFD in Baustetten)
Alan Roberto Lopez Acosta (Reverse-Dienst in Schramberg)

Nach Peru
Ida Ruck, Schrozberg
Jessica, Hadasch, Augsburg

Nach Tansania
Nora Kuhlmei, Berlin (mit Vinzentinerinnen von Untermarchtal)
Jule Hauser, Öhringen (mit Vinzentinerinnen von Untermarchtal)
Alexandra Melser, Crailsheim (mit Vinzentinerinnen von Untermarchtal)
Pia Schultz, Neustetten (mit Vinzentinerinnen von Untermarchtal)
Jakob Kubinski, Berlin (mit Seelsorgeeinheit Neckar-Baar, Schwenningen)
Rosalie Meissner, Villingen-Schwenningen Mühlhausen (mit Seelsorgeeinheit Neckar-Baar, Schwenningen)

Nach Uganda
Leonie Brenner, Rottenburg am Neckar

Nach Thailand
Hailey Fischer, Reutlingen
Ella Stolz Serrano, Tübingen
Friederike Tekaath, Naumburg (Saale)

Aelyn / Wachiraya Taweewittayarak (Reverse-WFD in Rottenburg am Neckar)
Tam / Teekhatat Srisophon (Reverse Dienst in Bad Waldsee)
 

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