Tausende Kinder und Jugendliche erlebten Sommerfreizeiten in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

10.09.2026

Wernau | In diesem Sommer haben wieder tausende Kinder und Jugendliche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart an Freizeiten und Zeltlagern der kirchlichen Jugendarbeit teilgenommen. Ob an abgelegenen Zeltplätzen oder in Stadtranderholungen – die Sommerfreizeiten boten Raum für neue Freundschaften, Abenteuer und gemeinsames Lernen. Dabei trugen gut qualifizierte ehrenamtliche Teams aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen maßgeblich zum Gelingen dieser Angebote bei.

 

„Unsere Freizeiten sind nicht nur Ferienprogramme oder Betreuungsangebote – sie sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, demokratische und soziale Kompetenzen entwickeln. Und das wäre ohne die unermüdliche Arbeit unserer ehrenamtlichen Teamer*innen und Leiter*innen nicht möglich“, betont Diözesanleiter BDKJ/BJA Fidelis Stehle.

Ehrenamtliche Zeltlagerteams: Die Held*innen des Sommers
Die ehrenamtlichen Zeltlagerteams – oft junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren – sind das Rückgrat der kirchlichen Jugendfreizeiten. Gemeinsam mit Hauptamtlichen sind allen voran sie es die organisieren, begleiten, kochen, spielen, moderieren und rund um die Uhr für das Wohl der Teilnehmenden sorgen. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen ihre Semesterferien oder ihren Urlaub einsetzten, um für andere da zu sein“, so Stehle weiter. „Wir brauchen mehr als Dankesworte: Wir brauchen bessere Freistellungsregelungen, die den Arbeitgeber*innen Entschädigungen ermöglichen, und wir brauchen eine politische Wertschätzung und bedarfsgerechte Rahmenbedienungen – etwa eine Förderung ür einen Anhänger-Führerschein, Qualifizierung im Bereich mentale Gesundheit oder Unterstützung bei der Sanierung von Jugendbildungsstätten."

Politische Forderungen nach den Sommersbesuchen 
mit Blick auf den Ganztag
In diesem Jahr besuchten mehrere Politiker*innen Zeltlager und Freizeiten in der Diözese – darunter Bundestagsabgeordnete als auch MdL Sascha Binder und Landtagspräsident Thomas Strobl und Staatssekretärin Petra Krebs. Mit dem ab diesem Schuljahr schrittweise geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung, der auch die Ferien umfasst, gewinnen hochwertige Ferienangebote weiter an Relevanz. Stehle: "Unsere kirchlichen Zeltlager und Stadtranderholungen stellen dabei die Kinder in den Mittelpunkt - genau das erwarten wir in der Umsetzung des ab Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung."

Ein besonderer Dank an alle Engagierten
Das Bischöfliche Jugendamt und der BDKJ Rottenburg-Stuttgart danken allen haupt- und ehrenamtlichen Engagierten, Jugendreferaten, Kirchengemeinden und Verbänden, die mit Herz, Engagement und unermüdlichem Einsatz diesen Sommer ermöglicht haben. Ohne sie wären diese Freizeiten nicht denkbar – und ohne sie würde ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Bildungsarbeit und Betreuungsangebote fehlen.





Hinweis: An den Zeltlagern BDKJ-Ferienwelt der Diözese Rottenburg-Stuttgart nehmen jährlich über 2.000 Kinder und Jugendliche teil, ergänzend engagieren sich ca. 350 ehrenamtliche Teamer*innen, die diese Angebote mitgestalten und begleiten Im gesamten kirchlichen Bereich in Baden-Württemberg sind es weit über 10.000 Kinder- und Jugendliche. Mehr dazu unter: bdkj-bw.de/jugendstatistik/