
Im Wahlkampf zur bevorstehenden Landtagswahl im März 2026 tritt der BDKJ Baden-Württemberg mit zehn konkreten Forderungen an Landtags-Kandidierende demokratischer Parteien heran. Mit der Kampagne „Generation Jetzt! BW“ macht er auf die Anliegen junger Menschen aufmerksam, indem er den Dialog mit Entscheidungsträger*innen sucht. Mehr als 25 Politiker*innen haben bereits ihre Unterstützung zugesichert und Versprechen für ein jugendgerechtes Baden-Württemberg in der nächsten Legislaturperiode abgegeben.
„Freiwilligendienste stärken“, „jugendgerechte Mobilität“ und „mentale Gesundheit stärken“ sind einige davon. Besonders wichtig ist dem BDKJ, dass junge Menschen wirksam in Entscheidungsprozesse der Landespolitik eingebunden werden. „Die aktuellen Jugendbeteiligungsformate bilden nicht die Vielfalt junger Menschen bei uns im Land ab“, kritisiert BDKJ-Landesreferent Dominik Nawratil. Neben dem direkten Mitspracherecht braucht es gleichermaßen eine professionelle Interessensvertretung für Jugendliche. “Diese beiden Seiten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden – es braucht beides!“, hebt Dominik Nawratil hervor. Ein weiteres Thema, das laut BDKJ wesentlich zu einer jugendgerechten Infrastruktur beiträgt, ist der Erhalt und die Modernisierung von Jugendbildungsstätten und gemeinnützigen Übernachtungs- und Freizeitstätten. Diese Häuser werden vorwiegend von Vereinen, Jugendgruppen oder Schulklassen genutzt, die dort Selbstwirksamkeit erfahren sowie Eigenverantwortung und soziale Kompetenzen erlernen. BDKJ-Landesreferent Dominik Nawratil macht deutlich: „Diese Häuser bieten Raum für politische Bildung und Partizipation und sind somit Werkstätten der Demokratie, die uns ohne die notwendigen Sanierungen verloren gehen“.
In einer Zeit, in der die Demokratie unter Druck steht, hofft der BDKJ, dass die Kampagne „Generation Jetzt! BW“ in der breiten Gesellschaft auf Unterstützung trifft und sich alle Altersgruppen dafür stark machen. BDKJ-Diözesanleiter Fidelis Stehle erklärt: „Eine Politik, die junge Menschen in den Mittelpunkt stellt, kommt der gesamten Gesellschaft zugute, denn Jugendgerechtigkeit bedeutet auch Generationengerechtigkeit.“
Bis zur Landtagswahl am 8. März werden weitere Gespräche mit Kandidierenden für den Landtag stattfinden an deren Ende die Politiker*innen die Forderungen ankreuzen, die sie unterstützen. Jedes gesetzte Kreuz wird somit zu einem Wahlversprechen, das in der kommenden Legislaturperiode eingefordert werden kann.
Weitere Informationen zur Demokratieoffensive Generation jetztBW finden sich unter
www.bdkj-bw.de
Im BDKJ in Baden-Württemberg sind elf katholische Jugendverbände vertreten. Der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit erreicht mit seinen Angeboten in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg jährlich 307.892 Kinder und Jugendliche.