BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Mon, 10 Dec 2018 06:21:28 +0100 Mon, 10 Dec 2018 06:21:28 +0100 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage beteiligen.wertschätzen.fördern. https://www.bdkj.info/meldungen/26-11-2018-start-jahr-der-jugend/ ]]>

 

Alexandra Guserle, Diözesanleiterin BDKJ/BJA ergänzt: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind Gegenwart und Zukunft unserer Kirche. Viele Entscheidungen von heute, betreffen sie in der Zukunft. Die Kirche braucht junge Menschen, um von ihnen zu lernen.“
Es braucht den sogenannten U28 Blick, der die Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, berücksichtigt. Ziel ist, einen regelmäßigen Austausch zwischen Jugendlichen und Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinden, Dekanate und der Diözese zu schaffen. Das Thema Jugend und Jugend(verbands)arbeit soll in den Gremien auf allen Ebenen der Diözese fester Bestandteil der Tagesordnung werden.

Auf Diözesanebene wird dies in Form von Gesprächsforen zu verschiedenen Themen mit haupt- und ehrenamtlichen FunktionsträgerInnen des BDKJ und seiner Verbände, sowie hauptamtlichen Leitungen und ReferentInnen des bischöflichen Ordinariats stattfinden. Zudem bietet die 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 zahlreiche Gelegenheiten, Jugendgruppen vor Ort zu unterstützen und sich von ihrer Arbeit begeistern zu lassen.
Enden wird das Jahr der Jugend am 30. Mai 2019 mit einer Abschlussveranstaltung für Jugendliche der Diözese gemeinsam mit Bischof Dr. Gebhard Fürst.

Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.

 

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Mon, 26 Nov 2018 11:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/26-11-2018-start-jahr-der-jugend/
Fotos zum zweimal Hinschauen https://www.bdkj.info/meldungen/10-04-2018-jugendmedienpreis-2018/ ]]>

 

In der jüngsten Alterskategorie bis 15 Jahre überzeugte Luzia Becker aus Stuttgart-Weilimdorf die Jury mit ihrem schockierenden Hingucker „Cut“. Mit ihrer Arbeit thematisiert die junge Künstlerin, dass sich Hinterfragen lohnt und prangert die hemmungslosen Fotomanipulationen in den Sozialen Medien an. Die gelungene Verknüpfung mit dem Wettbewerbsthema honorierte die Jury mit 150 Euro Preisgeld und einer Glastrophäe.

250 Euro gab es in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre für die Nachwuchsfotografinnen Maya und Romy Hefner aus Walldürrn für ihre Fotoarbeit „Lügen und Filter“. Die beiden Mädchen zeigen mit ihrem Kunstwerk, dass die halbe Wahrheit immer noch die beste Lüge ist und so wird aus einer gut umgesetzten Idee ein spannendes Foto, das mehr über die Realität erzählt, als der Gesellschaft lieb sein kann.

Ebenfalls gesellschaftskritisch ist der Gewinnerbeitrag in der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre, der den mit 350 Euro dotierten Preis erhielt. Das mit „Werbezirkus: Schein oder Sein“ betitelte Einzelbild der Gruppe der Katholischen Fachschule für Sozialwesen (Stuttgart) beeindruckte die Jury mit seiner gut durchdachten Tiefgründigkeit. Die Bildkomposition wurde mit besonderer Detailverliebtheit inszeniert und deshalb ausgezeichnet.

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet.
 

 

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Fri, 23 Nov 2018 10:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/10-04-2018-jugendmedienpreis-2018/
Internationale Freiwilligeneinsätze ermöglichen https://www.bdkj.info/meldungen/12-11-2018-wfd-servicestelle-10-jahre/ ]]>

 

Das Programm reichte inhaltlich vom Blick auf die gemeinsamen Erfahrungen bis zu aktuellen Chancen und Herausforderungen der Organisation von Freiwilligendiensten. Dazu stellte unter anderem das Tübinger Playbacktheater improvisierte Szenen dar, die auf Berichte der Gäste zurückgreifen. Zum feierlichen Abschluss des Jubiläums gab es einen Gottesdienst, den Domkapitular Dr. Stäps und Michael Brugger, Theologe und ehemaliger Kursteamer der Servicestelle, gemeinsam mit ehemaligen Freiwilligen gestalteten.
Bereits in den 80er Jahren wurden junge Menschen von Kirchengemeinden und Ordensgemeinschaften der Diözese Rottenburg-Stuttgart über bestehende Partnerschaften ins Ausland entsendet. Diese Freiwilligendienste wurden individuell organisiert und stellten für viele Gemeinden eine organisatorische Herausforderung dar. 2008 schufen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart und die Hauptabteilung Weltkirche mit dem Einrichten der WFD-Servicestelle eine Anlaufstelle, die Kirchengemeinden, Ordensgemeinschaften und Verbände in der Organisation von internationalen Freiwilligendiensten unterstützt sowie pädagogische Begleitseminare für die Freiwilligen anbietet. Regelmäßig stattfindende Vernetzungstreffen für den Erfahrungsaustausch unter allen Trägern gehören ebenfalls zum Angebot der Servicestelle.

Rund 245 Freiwillige wurden in den vergangenen zehn Jahren von den ReferentInnen der Servicestelle auf ihrem Weg zum Freiwilligendienst begleitet. Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps, Hauptabteilungsleiter Weltkirche der Diözese betont, dass Servicestelle und Träger dadurch das „Beziehungsnetz Weltkirche aktiv mitgestaltet und lebendige Brücken gebaut haben.“ Mit Blick in die Zukunft meint Alexandra Guserle, Diözesanleiterin des BDKJ: „Auch für die nächsten zehn Jahre wünschen wir uns ein so gelungenes Miteinander der Servicestelle mit den Trägern, wie bisher, damit möglichst viele junge Menschen diesen Dienst wahrnehmen können.“

Weitere Informationen finden sich unter: www.wfd.bdkj.info

Die Servicestelle Weltkirchlicher Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit Januar 2008. Idee war und ist, Kirchengemeinden, Ordensgemeinschaften, kirchlichen Stiftungen und Verbänden in ihrem Engagement zu unterstützen, jungen Menschen über ihre bestehenden Partnerschaften im Ausland einen internationalen Friedensdienst anzubieten. Bislang wurden insgesamt 245 junge Menschen von der Servicestelle für einen Freiwilligendienst in Übersee begleitet.

 

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Mon, 12 Nov 2018 10:35:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/12-11-2018-wfd-servicestelle-10-jahre/
"...wenn du dich traust" https://www.bdkj.info/meldungen/05-11-2018-wernauer-adventskalender-2018/ ]]>

 

So enthält der Kalender für jeden Tag eine neue Herausforderung – und widmet sich dabei eigentlich nur einer Frage „Soll ich oder soll ich nicht?“. Sebastian Schmid, Bildungsreferent für Jugendspiritualität und verantwortlicher Redakteur, beschreibt das Konzept so: „Das Leben steckt voller Herausforderungen. Hoffnungen, Zweifel, Angst und Glaube wechseln sich ständig ab. Sie vermischen sich sogar. Die Antwort auf >Soll ich?< ist oft ein klares >Hmmm, vielleicht?<“. Mittels einer ausgewogenen Mischung von Impulsen, Fragen und kleinen Aufgaben, wird man angeregt, experimentierfreudiger zu werden und auch mal die eigenen Grenzen kennenzulernen. Durch die unkonventionelle Herangehensweise regt der Kalender jeden Tag auf witzige, kreative oder tiefsinnige Art und Weise an, sich mit sich selbst, seinem Leben und mit Gott zu beschäftigen.

Ausgedacht wurde der Kalender im Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Sitz in Wernau – wie der Titel des Kalenders verrät. Seit vielen Jahren ist er fest im Programm der Buchhändler im ganzen Bundesgebiet, wobei der Kalender in diesem Jahr nicht mehr viel mit einem Buch zu tun hat. Statt dem bisher üblichen A5-Format, kommt der Kalender 2018 im Postkartenformat daher. Zum einen soll dies die Einzigartigkeit der einzelnen Tage von Beginn der Adventszeit bis zum Fest des Heiligen Stephanus betonen. Zum anderen hebt dieses Format die individuelle Spiritualität der einzelnen Autoren hervor, weshalb auch jede Karte mit einer Unterschrift versehen ist.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird der Kalender auch diesmal auf Facebook, Insta-gram und Twitter unter wernaueradventskalender online begleitet.
Der Wernauer Adventskalender ist vor allem eine vorweihnachtliche Geschenkidee für alle, die in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert sind: Firmlinge, KonfirmandInnen, GruppenleiterInnen, SchülerInnen, MinistrantInnen. Zudem richtet er sich an alle, die einen etwas anderen spirituellen Begleiter in der Vorweihnachtszeit suchen.

Ein Einzelexemplar kostet 10 Euro. Es gibt jeweils Staffelpreise ab 11, 31, und 51 Stück. Alle Preise zuzüglich Porto und Verpackung.

Information und Bestellungen:
Buchdienst Wernauwww.buchdienst-wernau.de
 

 

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Mon, 05 Nov 2018 10:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/05-11-2018-wernauer-adventskalender-2018/
100 Prozent Zustimmung für geistliche Parität https://www.bdkj.info/meldungen/22-10-2018-div-10-2018-wahl/ ]]>

 

Die 33-jährige Theologin ist den 52 Delegierten aus den Dekanats- und Jugendverbänden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Diözese Rottenburg-Stuttgart bereits als Referentin für Jugendpastoral im Bischöflichen Jugendamt bekannt. Dieser Umstand und ihre mit Begeisterung vorgetragene Motivation haben diese so überzeugt, dass sie Nadine Maier auf ihrer Herbstversammlung in Wernau einstimmig zur neuen Diözesanjugendselsorgerin gewählt haben. Ihr Engagement für eine jugendkonforme Kirche hat sie in den vergangenen fünf Jahren deutlich unter Beweis stellen können: Bei Jugendseelsorgetagungen und Vernetzungstreffen pastoraler MitarbeiterInnen sensibilisierte sie für die Themen und Anliegen junger Menschen und war federführend für das #jugendforum 2015 tätig. In dieser Zeit wuchs auch ihre Wertschätzung für die Geschlechterparität in der BDKJ-Diözesanleitung: „Es ist großartig, dass hier Männer und Frauen gleichberechtigt Leitung wahrnehmen und so Vorbildfunktion für die Kirche insgesamt übernehmen können.“

Maier ist überzeugt davon, dass der BDKJ in seinem Engagement für Gleichberechtigung, Demokratie und Toleranz Kirche und Gesellschaft verändern kann. Sie bezieht sich dabei vor allem auf die vor einem Jahr verabschiedete politische Ausrichtung des katholischen Dachverbandes. In Aktionen zur Bundestagswahl 2017, dem Christopher Street Day, der Fahrt nach Chemnitz und zum Hambacher Forst hat die katholische Jugend sich gesellschaftspolitisch geäußert und Stellung bezogen. In den kommenden drei Jahren ihrer Amtszeit will Maier dieses Engagement stärken und damit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Demokratie zu leben. „In der Jugendverbandsarbeit lernen Kinder und Jugendliche von Anfang an, dass sie etwas in Kirche und Politik bewegen können. Dies gilt es weiterhin zu stärken, gerade in so turbulenten Zeiten wie wir sie aktuell erleben.“
Aus diesem Grund blickt sie positiv, hoffnungsvoll und mutig in die Zukunft. Die katholische Jugend hat sie zu 100 Prozent hinter sich, wenn sie ab Mitte November ihr geistliches Amt antritt und das Viererteam der Diözesanleitung BDKJ/BJA komplett macht.

Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die BDKJ-Diözesanversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium katholischer Verbandsjugend auf Diözesanebene. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.

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Mon, 22 Oct 2018 11:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/22-10-2018-div-10-2018-wahl/
Bürokratie verhindert Chancengleichheit https://www.bdkj.info/meldungen/16-10-2018-reverse-freiwillige-2018-19/ ]]>

 

Was in den deutschen Botschaften Lateinamerikas zur normalen Routine gehört, wird offensichtlich in den diplomatischen Vertretungen in Kampala, Uganda und Bangalore, Indien anders interpretiert. Wer aus diesen Ländern kommt, muss vor allem zwei Dinge präsentieren können: einen Lebenslauf, in den ein Freiwilligendienst nach Maßgabe der Botschaft passt und einen Nachweis über den Rückkehrwillen. Obwohl alle jungen Menschen von den langjährigen weltkirchlichen Partnern vor Ort mit größter Sorgfalt ausgesucht und vorbereitet wurden und alle einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können, wurde drei von ihnen ein Visum im ersten Anlauf verweigert. Bei einer Uganderin wurde die Entscheidung auch nach Widerspruch aufrechterhalten. Selbst ein zu den notwendigen Unterlagen gehörendes Begleitschreiben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Zwei weitere Prozesse sind noch in Bearbeitung.
„Wir haben den Eindruck, dass die Einwanderungsdebatte auf dem Rücken von Freiwilligendienstleistenden ausgetragen wird. Eine staatliche Institution verhindert damit die Umsetzung des BMZ-Programms „weltwärts“: Dessen Süd-Nord-Komponente sollte eigentlich internationalen Freiwilligen den gleichen entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienst ermöglichen wie Deutschen in Übersee“, äußert sich Theresa Kucher, Referentin für den Reverse-Weltkirchlichen Friedensdienst, schockiert über die erlebte Ungerechtigkeit. „Ich hatte mich vor allem darauf gefreut, den jungen Frauen aus Uganda und Indien diese Erfahrungen hier zu ermöglichen.“

Die anderen neun Freiwilligen zeigen sich ebenfalls vom Fehlen ihrer KurskollegInnen betroffen. Dennoch starteten sie vergangene Woche motiviert in ihren ersten Arbeitsmonat in Kindergärten, sonderpädagogischen Einrichtungen, Kirchengemeinden und Tafelläden. Die Einsatzorte bestehen in diesem Jahr aus einem bunten Mix aus erfahrenen und neuen Kirchengemeinden: Aalen, Balingen, Bad Waldsee, Gundelsheim, Heidenheim, Hohenheim, Metzingen, Oberndorf a.N., Weingarten, Ulm und Zussdorf.
Die Kirchengemeinde Baustetten im Oberschwäbischen, insbesondere der katholische Kindergarten St. Josef, muss auf die Unterstützung durch eine junge Uganderin verzichten. Chancengleichheit sieht anders aus.

Weitere Informationen finden sich unter: www.wfd.bdkj.info

Den Reverse-Weltkirchlichen Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit September 2012. Idee war und ist, jungen Menschen der Südhalbkugel den gleichen kulturellen Austausch zu ermöglichen, den junge Deutsche mit einem Dienst in Übersee wahrnehmen können. Bislang leisteten insgesamt 46 junge Menschen aus Lateinamerika einen Freiwilligendienst in Deutschland.  


Die Reverse-Freiwilligen des Jahres 2018/2019

Aus Peru
Eduardo Javier Tanta Guevara, Ulm

Aus Mexiko
José Luis Farrera Peña, Neckarsulm und Gundelsheim
Sara Vásquez Gómez, Zussdorf

Aus Brasilien
Débora Cristina Giehl, Metzingen
Jean Marcos Silva de Borba, Bad Waldsee

Aus Argentinien
Sofía Belén Gómez, Heidenheim
Juan Daniel Barbieri, Balingen


Aus Bolivien
Marco Antonio Aquino Chavarria, Weingarten

Aus Indien
Jijo Joseph, Oberndorf a. N.
1 weibliche Freiwillige, Aalen – Visaantrag abgelehnt, Remonstrationsverfahren läuft noch

Aus Uganda
1 weibliche Freiwillige, Baustetten – Visaantrag und Remonstrationsverfahren wurden abgelehnt
1 männlicher Freiwilliger, Hohenheim – noch kein Visum

 

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Tue, 16 Oct 2018 11:31:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/16-10-2018-reverse-freiwillige-2018-19/
Sternsinger aus der Diözese bundesweit spitze https://www.bdkj.info/meldungen/20-09-2018-sternsingerergebnis-2018/ ]]>

 

Bei der vergangenen 60. Aktion Dreikönigssingen zum Jahresbeginn 2018 haben die Sternsinger in Deutschland mit exakt 48.757.762,23 Euro das höchste Sammelergebnis ihrer Geschichte erreicht. Es liegt damit fast zwei Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis. Bei dem bisher höchsten Sammelergebnis aus dem Jahr 2004/05, in dem der Tsunami Teile Südostasiens verwüstete, spendeten die Menschen an den Haustüren in Deutschland 47,6 Mio. Euro.
„Dieses großartige Ergebnis macht Mut, spornt an und spiegelt die große Wertschätzung für die Arbeit der Sternsinger wider“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Schön, dass diese Kinder und Jugendlichen uns allen die Möglichkeit geben zu zeigen, was gerade jetzt wichtig ist: die Solidarität mit all denen, die unserer Hilfe bedürfen“, so Bingener.
Das Geld, das durch die Sternsinger gesammelt wird, kommt Kindern in Not in über 100 Ländern zu Gute. Vor allem in Bildungs- und Ausbildungsprojekten werden Mädchen und Jungen gefördert und betreut, aber auch Projekte im Gesundheits- und Ernährungsbereich und im Kindesschutz können von den Sternsingergeldern verwirklicht werden.

Die kommende Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ und stellt Kinder mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Die bundesweite Aussendung wird am 28. Dezember in Altötting im Bistum Passau gefeiert.

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Thu, 20 Sep 2018 11:30:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/20-09-2018-sternsingerergebnis-2018/
Gesicht zeigen bei #wirsindmehr https://www.bdkj.info/meldungen/04-09-2018-wir-sind-mehr/ ]]>

 

Die Fahrt zum „Wir sind mehr“-Konzert gegen Rechtsextremismus und für Demokratie bot der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart an, nachdem sie von einigen Verbandsmitgliedern dazu angefragt wurden. Über die sozialen Netzwerke meldeten sich innerhalb weniger Stunden 60 junge Menschen für diese spontane Aktion an. „Toll, wie schnell so viele unserem Aufruf für das Einstehen für Toleranz und Nächstenliebe gefolgt sind und nun stellvertretend für den gesamten BDKJ Rottenburg-Stuttgart in Chemnitz Flagge zeigen gegen rechte Gewalt, rechte Hetze und rassistische Inhalte“, freut sich Alexandra Guserle, Diözesanleiterin BDKJ/BJA. Gemeinsam mit rund 65.000 KonzertteilnehmerInnen, die aus ganz Deutschland angereist waren, hielten die jungen Erwachsenen aus dem Schwabenland eine Schweigeminute für den durch eine Messerattacke verstorbenen Deutsch-Kubaner.

Dem Dachverband katholischer Jugendverbände ist klar, dass es sich bei den Naziaufmärschen in Chemnitz um kein ostdeutsches Phänomen handelt. Ganz Deutschland hat ein Rassismusproblem. „Wenn jedoch tausende Menschen in Sachsen rechtsextreme Parolen skandieren und Jagd auf Menschen mit vermutetem Migrationshintergrund machen, dann müssen wir dort und überall, wo Ähnliches auftritt, deutlich machen, dass die Mehrheit in Deutschland das nicht toleriert und anders denkt“, erklärt Guserle. Der BDKJ in Rottenburg-Stuttgart sieht es als seine politische Pflicht aus seinem christlichen Glauben heraus für Werte wie Nächstenliebe, Friede und Verständigung einzustehen. Gleichzeitig werden die katholischen Jugendverbände verharmlosende populistische Aussagen aus den Reihen der „Alternative für Deutschland“ (AfD) als nationalistisches Gedankengut entlarven. Dies hatte der katholische Dachverband bereits nach der Bundestagswahl vor einem Jahr angekündigt.

„Unsere Ehrenamtlichen fühlen sich von dem Wissen getragen, dass eine breite gesellschaftliche Mehrheit die gleichen Ziele verfolgt – auch wenn diese 87 Prozent Nicht-AfD-WählerInnen nicht alle nach Chemnitz fahren können“, unterstreicht Alexandra Guserle die Motivation der jungen KatholikInnen.
Die Früchte der seit September 2017 intensiv betriebenen politischen Bildung zeigen sich neben dieser Spontanfahrt auch in der Initiative „stand against hate“, die drei FSJlerInnen des BDKJ ins Leben gerufen haben. Ziel der Aktion ist, die sozialen Medien mit Herzen zu fluten und dem Kampf gegen Rechts tausende Gesichter zu geben.


Infos unter:
www.facebook.com/projectstandagainsthate
www.instagram.com/stand.against.hate

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Tue, 04 Sep 2018 11:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/04-09-2018-wir-sind-mehr/
Perspektivwechsel leben https://www.bdkj.info/meldungen/23-07-2018-ausreise-wfd-2018/ ]]>

 

Durch die Weltkirchlichen Friedensdienste wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart seit über 30 Jahren weltkirchliche Partnerschaft gelebt und gefördert. So werden auch viele der 46 Freiwilligen ihren Dienst in Gemeinden leisten, die über eine Partnerschaft mit Gemeinden der Diözese verbunden sind. Andere werden in Ordensgemeinschaften oder in sozialen, ökologischen und pastoralen Projekten tätig sein. Seit Anfang dieses Jahres werden die Freiwilligen in mehreren Seminaren auf ihren Dienst vorbereitet. „Eine intensive Vorbereitung ist wichtig, um den jungen Erwachsenen den Rücken zu stärken und eine reflektierte, selbstkritische Haltung einzuüben“ erklärt Bildungsreferentin Eva Ludwig. Auch während des Jahres werden die Freiwilligen immer wieder die Möglichkeit haben, sich miteinander auszutauschen und über ihre neuen Erfahrungen zu sprechen.

Die Gründe, die die jungen Erwachsenen für einen weltkirchlichen Friedensdienst motivieren, sind vielfältig. „Ich möchte einen Freiwilligendienst im Ausland machen, um einen tieferen Einblick in einen sozialen Beruf zu erlangen, um neue Kulturen zu entdecken und Menschen mit anderen Denkweisen kennenzulernen“ sagt Doris, die ihren WFD in Thailand verbringen wird.

Ganz ähnliche Motivationen hatten auch die neun Reverse-Freiwilligen, deren Jahr in Kindertagesstätten, Behinderteneinrichtungen und Gemeinden hier in Deutschland im August zu Ende geht. Sie konnten in dieser Zeit einen Perspektivwechsel erleben und Einblicke in andere Lebens- und Arbeitsweisen bekommen. Für Maria Alexandra aus Paraguay war vor allem Weihnachten ein ganz besonderes Erlebnis. „Ich hatte nicht die geringste Idee, wie Weihnachten in Deutschland ist“ sagt sie und berichtet begeistert vom Schmücken des Weihnachtsbaumes und von der Christmette in Laupheim. Während für die Reverse-Freiwilligen ein Jahr im Ausland zu Ende geht, liegt diese Erfahrung für die deutschen Freiwilligen noch vor ihnen. Sie werden in 13 verschiedene Länder entsendet und lernen dort ihrerseits viele neue Sichtweisen kennen. Der Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen „Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens“. Vor einigen Jahren erhielt der Dienst seinen heutigen Namen. Seit der Gründung leisteten an die 500 junge Menschen den Weltkirchlichen Friedensdienst.

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Mon, 23 Jul 2018 10:30:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/23-07-2018-ausreise-wfd-2018/
Diözesane Steuerungsgruppe nimmt Arbeit auf https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/10-07-2018-meldungen-zur-72stunden-aktion/10-07-2018-testmeldung-steurerungsgruppe/ ]]>

 

Die Steuerungsgruppe setzt sich zusammen aus:

  • Benjamin Wahl, BDKJ Diözesanleiter
  • Dorothee Heller, Bildungsreferentin/ Projektleitung
  • Chris Schlecht, Jugendreferent Biberach/Saulgau
  • Leonie Johannes, Bildungsreferentin DPSG
  • Jessica Karagöl, Diözesancaritasverband
  • Viviane Taxis, DH-Studentin
  • Annette Schneider, Verwaltungsangestellte
  • Johannes Aubele, Öffentlichkeitsarbeit (nicht im Bild)
Es sind verschiedene Ebenen der Akteure und auch der Kooperationspartner Caritas in der Runde vertreten, so dass im besten Fall die Belange aller Zielgruppen im Blick sind.

Für sämtliche Anfragen zur 72-Stunden-Aktion in der Diözese Rottenburg- Stuttgart steht Dorothee Heller gerne zur Verfügung: 72-Stunden-Aktion@bdkj-bja.drs.de

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Tue, 10 Jul 2018 11:30:04 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/10-07-2018-meldungen-zur-72stunden-aktion/10-07-2018-testmeldung-steurerungsgruppe/