Stark machen für die Jugendarbeit

01.06.2017 | Seit 20 Jahren vertritt die BDKJ-Landesstelle die Interessen der Jugend

Ob im Einsatz für Freistellungen für Jugendleiterinnen und Jugendleiter, Zuschüsse für Freizeiten, für das Wahlrecht ab 16 Jahre oder die finanzielle Absicherung der klassischen Jugendarbeit: Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Baden-Württemberg macht sich mit seiner Landesstelle seit 1997 für die Belange von Kindern und Jugendlichen stark. Am 1. Juni feiert die BDKJ-Landesstelle in Stuttgart mit 30 Gästen aus Kirche, Politik und ehemaligen Wegbegleitern ihr 20jähriges Bestehen.

„Der Geburtstag der Landesstelle ist eine gute Gelegenheit mit Leuten, die die Landesstelle in den letzten Jahrzehnten begleitet haben, auf die politischen Ak-tionen, Forderungen und Erfolge der Lobbyarbeit zurückzublicken. Dafür bietet ein lockeres Get-together am Grill den idealen Rahmen“, erklärt Bendix Wulfgramm, derzeitiger BDKJ-Landesreferent das Programm des runden Landesstellen-Geburtstags. Seine vier vorangegangenen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber haben seit 1997 für gute Rahmenbedingungen in der Jugendarbeit gestritten – insbesondere in den Bereichen des ehrenamtlichen Engagements und der Kooperation von Jugendarbeit & Schule. Seitdem hat der BDKJ auch immer wieder offensiv wichtige Themen für die katholische Jugendarbeit an Politikerinnen  und Politiker und zuständige Stellen herangetragen sowie Fachgespräche und Besuche, beispielsweise in Zeltlagern und während der 72-Stunden-Aktionen initiiert. Zudem unterstützt und berät die Landesstelle seit ihren Anfängen die Jugendverbände und Dekanatsstellen bei jugendpolitischen Themen und Aktionen. Ganz aktuell etwa zur Bundestagswahl im September.
Junge Menschen werden mit verschiedenen Materialien dazu motiviert, für Demokratie und für eine weltoffene und bunte Gesellschaft einzutreten. Bierdeckel gegen Stammtischparolen oder die Aktionspostkarten "Es gefällt mir hier, weil..." thematisieren die Werte der katholischen Jugendverbandsarbeit und drücken den Wunsch aus, dass diese auch für Deutschland und die Welt gelten möge. „Jugendliche sind nicht nur die Erwachsenen von morgen, sondern in erster Linie Teil der Gesellschaft. Daher ist es so wichtig, dass sie auch künftig ideell und finanziell vom Land unterstützt werden“, meint Paul Röger, BDKJ-Landesvorsitzender und BDKJ-Diözesanleiter in Freiburg.

Im BDKJ in Baden-Württemberg sind elf katholische Jugendverbände vertreten. Die Landesstelle vertritt die Interessen der BDKJ-Diözesanverbände Rottenburg-Stuttgart und Freiburg gegenüber der Landespolitik. Der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit erreicht mit seinen Angeboten in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg jährlich rund 273.000 Kinder und Jugendliche.