Gelebte Weltkirche

25.10.2017 | Partnertagung der Weltkirchlichen Friedensdienste

Jedes Jahr schickt die Diözese Rottenburg-Stuttgart junge Freiwillige nach Afrika, Asien und Lateinamerika, damit sie einen weltkirchlichen Friedensdienst mit dem weltwärts-Programm leisten können. Vom 24. bis 31. Oktober 2017 sind nun zum ersten Mal die Partnerorganisationen aus Afrika und Asien in Deutschland zu Besuch.

 

 

Insgesamt 28 MentorInnen unter anderem aus Indien, Thailand, Uganda, Ghana und Kenia sind auf die Liebfrauenhöhe in Ergenzingen zur Partnertagung der Weltkirchlichen Friedensdienste (WFD) angereist. In ihren Heimatländern begleiten und unterstützen sie ehrenamtlich die jungen Erwachsenen aus Deutschland, die dort bei katholischen Partnerorganisationen ihren Freiwilligendienst ableisten. Hier nun im Tagungshaus Liebfrauenhöhe tauschen sie gemeinsam mit den verantwortlichen Vertretern des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ihre bisherigen Erfahrungen aus und arbeiten daran, die Dienste zu verbessern. Dabei geht es vorrangig darum, sich enger zu vernetzen, den Dialog zu intensivieren und so die Partnerschaften insgesamt zu stärken.

„Viele der MentorInnen sind zum ersten Mal in Deutschland und haben daher auch erstmals die Möglichkeit, das Leben ihrer Freiwilligen in Deutschland nachzuvollziehen“, erklärt Franziska Weisshar, Bildungsreferentin für die Weltkirchlichen Friedensdienste. Aus diesem Grund hat sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Theresa Kucher und Eva Ludwig neben inhaltlichem Arbeiten auch einen Besuch verschiedener sozialer Einrichtungen in Stuttgart auf das einwöchige Programm gesetzt.

Weiteres Thema der Partnertagung wird das Erarbeiten eines Reverseprogrammes sein. Seit fünf Jahren kommen aus den lateinamerikanischen Ländern Freiwillige in die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie leisten hier einen einjährigen Bundesfreiwilligendienst (BFD) und arbeiten in Kindergärten, in der Tagespflege oder in Kirchengemeinden mit. Dies soll künftig auch für junge Erwachsene aus Afrika und Asien möglich werden.

Der Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen „Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens“. Vor einigen Jahren erhielt der Dienst seinen heutigen Namen. Seit der Gründung leisteten an die 300 junge Menschen den Weltkirchlichen Friedensdienst.

Weitere Infos unter: www.wfd.bdkj.info

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