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Publikumspreisträger
Preisträger Kategorie 20-25
Kategorie 16-19 Valentin Birner
Kategorie bis 15 Luca Pelz

Roter Teppich für "Grenzgänger"

Der katholische Jugendmedienpreis 2016 zeichnet vier Kurzfilme aus

Am 4. Dezember 2016 wurden im Rahmen der 22. Filmschau Baden-Württemberg im Metropolkino Stuttgart vier Kurzfilme zum Thema "Grenzgänger" durch das Bischöfliche Jugendamt (BJA) der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgezeichnet. Zum vierten Mal in Folge wurde zusätzlich die Kategorie Publikumspreis vergeben, mit dem die feierliche Preisverleihung begann.

Das Musikvideo „Peace for Syria“ der Stuttgarter HipHop Band Grenzgänger erhielt den mit 300 Euro dotierten Preis für ihre gekonnt gerappte Message für mehr Solidarität und Empathie für alle, die unter Krieg leiden oder sich auf der Flucht davor befinden.

Das Thema Fremde, Flüchtlinge und Asylpolitik im Allgemeinen stand auch im Gewinnerfilm der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre im Mittelpunkt. In „Mitfahrer“ von Daniela Schramm Moura aus Stuttgart entfaltet sich ein Beziehungskonflikt zwischen einem jungen – scheinbar weltoffenen - Paar, das einen Mann aus Gambia über die Grenze mitnehmen will. Überzeugend zeigen die zwei Hauptdarsteller die ganze Palette an Emotionen auf, die zwischen zwei Menschen entstehen, die in der eskalierenden Auseinandersetzung zunehmen erkennen, dass der andere doch so ganz anders tickt, als man selbst. Die junge Nachwuchsfilmerin konfrontiert die ZuschauerInnen mit der Frage: „Wie würde ich handeln?“ und wurde für diese filmische Anregung mit 500 Euro ausgezeichnet.

Über 300 Euro der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre konnte sich Valentin Birner aus Seeon freuen. An seinem Animationsfilm „Wie finden Sie die Neuen?“ beeindruckte besonders, wie die Thematik Immigration und Integration von Fremden in die eigene Gesellschaft auf eine leichte und humorvolle Art und Weise umgesetzt wurde. Aussehen und Sprachduktus der liebevoll überzeichneten Charaktere schaffen eine gekonnte Spiegelung realer Stimmungslagen in eine quietschbunte fiktive Parallelwelt, in der sich der eine oder andere mit seiner eigenen Einstellung wiederfindet.

In der Alterskategorie bis 15 Jahre freute sich Jungfilmerin Luca Pelz aus Böbingen über 200 Euro Preisgeld. In ihrer Dokumentation „Alpenüberquerung 2016 – Eine Familie geht an ihre Grenzen“ erzählt sie mit viel dramaturgischem Geschick eine runde Story, die ganz ohne Dialoge auskommt und eher die Bilder sprechen lässt.


Alle Preisträgerfilme zum Wettbewerb um den katholischen Jugendmedienpreis
2016 unter dem Motto "Grenzgänger" werden ab Januar 2017 auf: www.spirizone.de zu sehen sein.
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„Grenzgänger“-Geschichten auf Papier

Mia Seibold, Hannah
Preistägrer Jesse Heise
Preisträger Vanessa Lovercic & Co

Katholischer Jugendmedienpreis 2016 prämiert drei Fotoarbeiten

Am 23. November 2016 wurden in einer kleinen Feierstunde in der Stadtbibliothek Stuttgart drei Fotoarbeiten zum Thema "Grenzgänger" durch das Bischöfliche Jugendamt (BJA) der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgezeichnet. Neben den Preisträgern sind dort bis zum 20. Januar 2017 alle neun nominierten Werke aus insgesamt 23 Einsendungen zum Fotowettbewerb des Katholischen Jugendmedienpreises 2016 zu sehen.

Fotos: Frank Engelhardt

In der jüngsten Alterskategorie bis 15 Jahre überzeugten Mia Seibold und Hannah Single aus Herlikofen die Jury mit ihrer Serie „Mit Karacho an die Grenzen“. Den zwei Schülerinnen ist es gelungen mit nur vier Fotos eine komplexe Geschichte zu erzählen, die davon handelt, wie das ungute Bauchgefühl angesichts einer furchteinflößenden Achterbahn überwunden wird. Die gelungene Verknüpfung mit dem Wettbewerbsthema honorierte die Jury mit 150 Euro Preisgeld und einer Urkunde.

250 Euro gab es in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre für Fotograf Jesse Heise aus Ulm. Der 17-jährige machte sein Hobby – das Roofing – zum Inhalt seiner Fotoserie „Closer to the edge“. Auf sechs Schwarz-Weiß-Fotos vermittelt er das Lebensgefühl junger Männer, die sich bei diesem Sport bewusst der Gefahr aussetzen und ihre körperlichen Grenzen austesten. Die Jury beeindruckte dabei die klare Linienführung der Motive und abwechslungsreiche Perspektivenwahl, die dem Betrachter das Gefühl der Dramatik vermitteln.

Ein „Grenzübergang“ der besonderen Art erhielt in der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre den mit 350 Euro dotierten Preis. Das mit „Ich? – Ich!“ betitelte Einzelbild fesselt durch seine Konzeption der Bilder im Bild. Mutig zeigen die fünf Auszubildenden zu Jugend- und Heimerzieherinnen an der Katholischen Fachschule für Sozialwesen Stuttgart verschiedene emotionale Zustände mit großen Portraitaufnahmen, die um eine reale Person gruppiert sind. Das Team um Fotografin Vanessa Lovercic konfrontiert bei dieser Projektarbeit den Betrachter mit der Frage: Wer bin ich – welche Gefühle gehören zu mir und haben mich zu dem gemacht, der ich bin?

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. ausgerichtet. Unterstützt wird der Katholische Jugendmedienpreis zudem durch die Jugendpresse Baden-Württemberg e.V., dem Katholischen Pressebund e.V., der Stadtbibliothek Stuttgart, der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der diözesanen Jugendstiftung just.

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