BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Sat, 22 Jan 2022 04:28:06 +0100 Sat, 22 Jan 2022 04:28:06 +0100 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Glaubenssache : Klimagerechtigkeit https://www.bdkj.info/17-01-2022-juseta-2022

 

Mehrere Aktivist*innen der „Fridays for Future“-Gruppe Tübingen berichteten von ihrem Engagement und den Utopien, die sie motivieren, und regten damit die Tagungsteilnehmer*innen zu eigenem Handeln an. Es wurde allen bewusst, wie dringlich und notwendig dieses Handeln, jetzt und vielerorts, ist, damit das Klimaziel von 1,5 Grad bis 2030 möglichst erreicht werden kann. Der Kirche– und im speziellen der kirchlichen Jugendarbeit – kommt dabei als flächendeckende Institution eine zentrale Rolle zu, bis2030 klimaneutral zu werden. In der Diskussion mit Dr. Joachim Drumm, Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft wurde deutlich, dass die Jugend das allein nicht erreichen kann. Sie benötigt die neben der ideellen Unterstützung insbesondere das Engagement der älteren Generationen, die rein zahlenmäßig einen viel größeren Wirkungsgrad besitzen, wie Katrin Bederna, Professorin für katholische Theologie an der PH Ludwigsburg, meinte.

Sowohl Maya Ihle, Mitgründerin der Fridays for Future Gruppe Tübingen, als auch Daniela Ordowski, Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung, ermutigten die jungen Menschen darin, mit ihrem Engagement bei denjenigen Druck zu machen, die in den institutionellen Strukturen etwas verändern können. So bestärkte Maya Ihle alle Teilnehmer*innen, sich für eine gerechte Zukunft einzusetzen: „Wir müssen uns mehr trauen, als wir uns vorstellen können.“

Diözesanjugendseelsorgerin BDKJ/BJA Nadine Maier richtete sich in ihren abschließenden Worten gezielt an die jungen Aktivist*innen: „Wir können viel von euch lernen, von eurem Wissen und der Konsequenz, mit der ihr danach handelt. Wir unterstützen euch gerne und wollen uns mit euch gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft stark machen!“ Auf der Jugendseelsorgetagung konnte eine große Vielfalt an unterschiedlichen Ideen dafür gesammelt werden. Sie war der inhaltliche Startpunkt für das Jahresthema Nachhaltigkeit, dem sich BDKJ und BJA 2022 verstärkt annehmen.

]]>
Mon, 17 Jan 2022 12:00:00 https://www.bdkj.info/17-01-2022-juseta-2022
Kretschmann empfängt zwei Sternsingergruppen https://www.bdkj.info/10-01-2022-sternsingerempfang-land

 

„Gerade die Kinder und Jugendlichen leiden unter den vielen und notwendigen Beschränkungen der Corona-Pandemie. Und deshalb finde ich es ganz besonders toll, dass sie sich als Sternsingerinnen und Sternsinger engagieren und mithelfen, gerade in diesen schweren Zeiten unsere Welt ein wenig heller und besser zu machen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Empfang anlässlich der Aktion Dreikönigssingen in Stuttgart. „Die Kinder, denen durch die Sternsingeraktion geholfen wird, haben die Hilfe, Liebe und Fürsorge bitter nötig. Mein Dank gilt daher den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihren Einsatz und für den Segen, den sie bringen“, meinte er weiter.

Ministerpräsident Kretschmann empfing aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in diesem Jahr nur zwei Sternsingergruppen vor der Villa Reitzenstein. Die Sternsingergruppe der Katholischen Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe Vörstetten vertrat das Erzbistum Freiburg, wo im letzten Jahr 3,2 Millionen Euro durch die Sternsingeraktion gesammelt wurden. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde von der Sternsingergruppe der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau-Rehnenhof vertreten, hier sammelten die Sternsinger*innen 2021 4,2 Millionen Euro.

Sternsingeraktion 2022 bis zum 2. Februar verlängert
Die 64. Aktion Dreikönigssingen wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut länger stattfinden als geplant. Der neue Zeitraum soll den Kirchengemeinden und Gruppen helfen, auch unter schwierigen Bedingungen eine erfolgreiche Aktion durchzuführen.

>>Weitere Infos zur Aktion

]]>
Tue, 11 Jan 2022 10:00:00 https://www.bdkj.info/10-01-2022-sternsingerempfang-land
Nachruf https://www.bdkj.info/14-12-2021-nachruf-karl-wolf

 

Auseinandersetzungen gab es dabei etwa mit der CDU-Fraktionsspitze, die den BDKJ als eine Art parteinahe Nachwuchsorganisation verstand und deshalb kritische Stellungnahmen nicht akzeptieren wollte.
In seine Amtszeit fielen zudem heftige Auseinandersetzungen im innerkirchlichen Bereich:

  • Die Deutsche Bischofskonferenz entzieht Dieter Filsinger, Bundesleiter der KJG das Vertrauen und empörte sich über das rote KJG-Songbuch, das nach bischöflicher Anweisung auch im Buchdienst Wernau nicht mehr verkauft werden sollte.
  • 1979 der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis von Prof. Hans Küng
  • 1979 die Position des BDKJ zum Nato-Doppelbeschluss

Gezeichnet war seine Amtszeit auch von innerverbandlichen Auseinandersetzungen mit der KJG, die sich ausgehend von ihrem Selbstverständnis als Gemeindejugend hin zu einem Verband mit politischer Interessensvertretung profilierte. Gleichzeitig professionalisierte sich die Jugendarbeit: Der Ausbau der Personalstellen im BJA vor allem in den Dekanaten führte zu neuen Anforderungen an die Diözesanleitung.

In dieser spannenden und herausfordernden Zeit scheute Karl Wolf keine Auseinandersetzung -  weder intern noch extern. Er war ein sehr verlässlicher Teamplayer, der mit einer geerdeten Spiritualität immer auch nach den Wurzeln des BDKJ fragte. Auch wenn er selbst nicht bei der Diözesansynode 1985/86 mitwirkte, so könnte man über sein Verständnis und Wirken die leitende Formel aus dem Jugendpapier schreiben:
Je mystischer wir sind, desto politischer werden wir sein.

]]>
Tue, 14 Dec 2021 11:00:00 https://www.bdkj.info/14-12-2021-nachruf-karl-wolf
Wie willst du leben? https://www.bdkj.info/13-12-2021-jugendforum-2022-start

 

Startpunkt für diesen alle fünf Jahre stattfindenden Dialog zwischen Jugendlichen und der Kirchenleitung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart war der Jugendsonntag am 21. November 2021. Mit dem Motto „Weit-Sicht“ stimmte er die jungen Menschen in die Phase des Träumens ein. Zentral sind dabei die Fragen: Wie sieht die Welt in fünf oder 50 Jahren aus? Was würde ich tun, wenn ich alle Möglichkeit und Ressourcen hätte, die Welt so zu gestalten, wie ich es will? Ohne Begrenzungen; niemand, der einem reinredet. Durch diesen Blick in die Zukunft wird man sich der eigenen Wünsche klar und kann sie aktiv gestalten.

Für das Entwickeln, Sammeln und digitale Sichtbarmachen dieser positiven Visionen haben die jugendlichen Teilnehmer*innen bis zum Katholik*innentag Ende Mai 2022 Zeit. Dort sollen alle entstandenen Zukunftsträume kreativ und künstlerisch gebündelt werden, so dass andere daran andocken und weiterdenken können. „Junge Menschen sind Prophet*innen unserer Zeit und es ist die Aufgabe der Kirche diesen jungen Stimmen auch zuzuhören. Im Prozess des Jugendforums sollen ihre Zukunftsträume zur Richtschnur für die kirchliche Jugendarbeit und Jugendpastoral werden“, meint Nadine Maier, Diözesanjugendseelsorgerin BDKJ/BJA.

Damit die Träume eine feste Form bekommen, wird es am 9. Juli 2022 einen Future-Day vor Ort geben, an dem erste Ideen umgesetzt werden. Im gemeinsamen Aktivwerden lässt sich die Zukunft in die eigene Hand nehmen und gestalten. So entsteht idealerweise eine Welt, wie junge Menschen sie sich vorstellen. Egal ob im Jugendraum, der Gemeinde, im Verband, am Wohnort oder im Wohnzimmer Zuhause.

Weitere Informationen sowie zahlreiche Methoden und Materialien, um aktiv zu werden und Träume entstehen zu lassen, gibt es unter www.bdkj.info/jugendforum. Darunter befindet sich unter anderem eine Sammlung an Ideen und Möglichkeiten, wie vor Ort Zukunftsträume sichtbar werden können. Zudem wird es ab 2022 die Möglichkeit zum digitalen Träumen mit kleinen Videoimpulsen und Audios geben, die den persönlichen Zukunftsprozess begleiten.
Als wöchentlichen Jugendforum-Reminder gibt es auf dem Instagram-Account des BDKJ Rottenburg-Stuttgart @bdkj_rostu eine Frage zur Zukunft. Mitmachen lässt sich ganz bequem im Feed oder der Story #jufo22.


Das Jugendforum der Diözese Rottenburg-Stuttgart findet seit 1991 etwa alle fünf Jahre statt. Im Dialog der Kirchenleitung mit Jugendlichen wird die Jugendpastoral der Diözese weiterentwickelt. Das letzte Jugendforum fand als dezentraler Prozess über das gesamte Jahr 2015 bis Juni 2016 unter dem Motto #jugendforum statt. Veranstalter sind das Bischöflichen Jugendamt und der BDKJ-Diözesanverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
 

]]>
Mon, 13 Dec 2021 10:00:00 https://www.bdkj.info/13-12-2021-jugendforum-2022-start
„Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“ https://www.bdkj.info/02-12-2021-friedenslicht-aus-betlehem

 

Verbundenheit spüren, war in den Hochphasen der Pandemie, die räumlichen Abstand erfordert, immer eine Herausforderung. Umso wichtiger ist es, in gerade dieser Zeit, ein verbindendes Zeichen zu setzen und ein Netz aus Friedenslichtern zu schaffen. Frieden kann verbinden - Verbundenheit kann aber auch Frieden schaffen. Hierfür setzen sich viele Menschen auf der Welt ein und machen sie dadurch ein bisschen heller.

Die Aktion Friedenslicht wurde vom ORF im Jahr 1986 gegründet. Seither wird das Licht jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem von einem Kind entzündet. In Deutschland ist die Aussendung nun seit vielen Jahren eine Gemeinschaftsaktion der Ringverbände der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und Bund moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD)) sowie des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden. 

Voraussichtlich wird das Licht von Vertretern der vier Pfadfinderverbände am 14.12.2021 auch ins Staatsministerium und in den Landtag gebracht. 

Weitere Informationen gibt es unter www.friedenslicht-stuttgart.de 

]]>
Thu, 02 Dec 2021 10:30:00 https://www.bdkj.info/02-12-2021-friedenslicht-aus-betlehem
Auslands-Friedensdienst startet wieder https://www.bdkj.info/meldungen/01-08-2019-ausreise-wfd-2019

 

Die beiden Freiwilligen Tabea und Lea konnten direkt nach der Einreise in die Zentren der Little Sisters of Saint Francis fahren, um in deren Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie Gesundheitszentren ihren Dienst zu beginnen. Für Jannis geht der Dienst erst Anfang Dezember los, sobald die Schule in seinem Einsatzort Buloba wieder öffnet. Die Zwischenzeit nutzt er, um die Menschen im Einsatzort, die Schule und die Gegend kennen zu lernen und die Landessprache Luganda zu lernen.

Die Monate vor der Ausreise hat allen Freiwilligen viel Geduld abverlangt. Neben den Uganda-Freiwilligen bereiteten sich fünf weitere junge Menschen auf einen Dienst in Mexiko und in Thailand vor. Durch das Auftreten der Delta-Variante des Coronavirus und der weltweit ungerechten Impfstoffverteilung hatte sich die Situation in vielen Einsatzländern im Frühsommer des Jahres deutlich verschärft. Im August – dem eigentlichen Ausreisemonat – wurde deutlich, dass vorerst keine Ausreise in eines der Projekte möglich war. Jedes der Projekte muss einzeln darauf geprüft werden und insbesondere die Partnerorganisationen und Freiwilligen müssen eine Entsendung uneingeschränkt befürworten. Während dies für Uganda realisierbar schien, war die Situation in Thailand und Mexiko mit starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens, geschlossenen Einsatzstellen und explodierenden Fallzahlen undurchschaubarer. Eine Entsendung in diese beiden Länder wird im Februar 2022 nochmals geprüft.

Währenddessen laufen bei den Weltkirchlichen Friedensdiensten bereits die Vorbereitungen für den Jahrgang 2022. „Der Impffortschritt in vielen Ländern stimmt uns optimistisch, dass im August 2022 wieder deutlich mehr Ausreisen möglich sind“, urteilt Jakob Knebel, Referent für die Weltkirchlichen Friedensdienste. Seine Kollegin Katharina Reidick verweist auf die Wichtigkeit des Programmes in der aktuellen Situation: „Die Coronakrise war phasenweise eine Zeit des nationalen Egoismus und viele Menschen mussten sich ins Private zurückziehen. Die Weltkirchlichen Friedensdienste tragen jedoch dazu bei, dass globaler Austausch und Solidarität gefördert werden.“
Der nächste Bewerbertag für den Diözesanen Weltkirchlichen Friedensdienst ist am 18. Dezember 2021. 
Weitere Informationen unter: https://wfd.bdkj.info  

Die Freiwilligen im Jahrgang 2021/2022

Uganda
Lea Schinzel, Kirchheim unter der Teck
Jannis Leopold, Mainz
Tabea Wehle, Geislingen a. d. Steige


Der Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen „Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens“. Vor einigen Jahren erhielt der Dienst seinen heutigen Namen. Seit der Gründung leisteten über 500 junge Menschen den Weltkirchlichen Friedensdienst.

]]>
Mon, 08 Nov 2021 12:30:00 https://www.bdkj.info/meldungen/01-08-2019-ausreise-wfd-2019
Einreise endlich wieder möglich https://www.bdkj.info/06-10-2021-reversejahrgang-fast-komplett

 

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war monatelang nicht abzusehen, ob und vor allem wann eine Einreise der Freiwilligen möglich sein würde. In vielen Partnerländern waren die Behörden für die Visabeantragung geschlossen oder Ausgangsbeschränkungen verhinderten die Anreise zur Botschaft. Hinzu kamen wechselnde Regularien für den internationalen Reiseverkehr, die zeitweise eine Einreise nach Deutschland nicht erlaubten. Trotz alledem bereiteten die sich die jungen Erwachsenen im Rahmen von Seminaren in Argentinien, Brasilien, Mexiko und Indien für ihren Dienst vor.

Im März 2021, während sich in Deutschland noch viele Einrichtungen im Lockdown befanden, konnten schließlich zwei Freiwillige aus Uganda nach Deutschland einreisen. Sie haben dadurch gegenüber ihren Mitfreiwilligen einen kleinen Vorsprung, was das Einleben in Deutschland betrifft. Im Sommer erhielten innerhalb weniger Wochen auch die Freiwilligen aus Argentinien, Mexiko und Paraguay ihre Einreisegenehmigung für Deutschland. Kurz darauf gab es auch den positiven Bescheid aus Brasilien. Die indischen Freiwilligen warten hingegen noch auf eine Antwort aus der deutschen Botschaft.

Die vergangenen Monate und Wochen waren für das WFD-Team beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) durch einen hohen Organisationsaufwand aber auch motivierenden Erlebnissen geprägt. „Besonders herausfordernd waren die unterschiedlichen Zeitpunkte der Einreise und die damit verbundenen Quarantäneregeln“, meint Bildungsreferentin Anna Lippert. Angetrieben habe sie in dieser Zeit „ die Motivation von jedem und jeder einzelnen, die über die lange Wartezeit nicht abgebrochen ist.“ Dankbar zeigt sich Anna Lippert auch für die vielfältige Unterstützung der Einsatzstellen und ehemaliger WFD-Freiwilligen. „Sie haben viele Behördengänge übernommen oder organisierten Kochsessions und Ausflüge.“ Ein besonderes Highlight war der Besuch auf einem Bio-Bauernhof inklusive Apfelernte und Traktorfahrt.

Luis Mello aus Brasilien ist inzwischen gut in seinem Einsatzort Oberndorf angekommen. Er spricht begeistert von den Begegnungen der vergangenen Tage: „Was mich am meisten beeindruckt, ist die Freundlichkeit und Gastfreundschaft, die noch größer ist, als ich es erwartet hatte. Obwohl wir unterschiedliche Sprachen sprechen, versuchen die Menschen mit mir zu kommunizieren. Und es funktioniert!“

 >>zur WFD-Seite

Die Reverse-Freiwilligen des Jahres 2021/2022

Aus Argentinien
Natali Bolzan, Kirchengemeinde Balingen
Enzo Cordoba, Kirchengemeinde Heilbronn-Sontheim
Valentina Lopez, Schulstiftung Ravensburg

Aus Mexiko
Ever Hernandez, Kirchengemeinde Isny
Evelio Santigo, Kirchengemeinde Bad Waldsee

Aus Paraguay
Soledad Urunaga, Kolping und Kirchengemeinde Geislingen

Aus Brasilien
Luis Mello, Kirchengemeinde Oberndorf am Neckar
Milene Kullmann, Kirchengemeinde Metzingen

Aus Uganda (seit April 2021)
Angella Nandita, Katholischer Kindergarten in Aalen
Rogers Ssebulime, Astrid-Lindgren-Schule in Neckarsulm

Den Reverse-Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit September 2012. Idee war und ist, jungen Menschen der Südhalbkugel den gleichen kulturellen Austausch zu ermöglichen, den junge Deutsche mit einem Dienst in Übersee wahrnehmen können. Bislang leisteten insgesamt 67 junge Menschen einen Freiwilligendienst in Deutschland.
 

]]>
Wed, 06 Oct 2021 10:30:00 https://www.bdkj.info/06-10-2021-reversejahrgang-fast-komplett
47.250 Stunden Zukunftszeit https://www.bdkj.info/20-09-2021-zukunftszeit-gesammelt

 

Der BDKJ setzte mit den katholischen Jugendverbänden am Wochenende vom 18./19. September in Berlin ein klares Zeichen zur Bundestagswahl 2021: “Wir setzen uns für ein buntes Land ein und rufen zur Wahl von demokratischen Parteien auf“, verdeutlicht BDKJ-Bundesvorsitzender Gregor Podschun und bezieht klar Position: „Die Positionen der AfD lehnen wir ab, sie ist für uns nicht wählbar.“
Eine Woche vor der Bundestagswahl hat der BDKJ einen Wahlaufruf veröffentlicht, in dem der Dachverband der katholischen Jugendverbände dazu auffordert, bei der Wahlentscheidung besonders die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. „Kinder und Jugendliche haben keine Stimme und keine Lobby, obwohl sie genau wissen, was sie wollen und die längste Zeit mit den Auswirkungen der politischen Entscheidungen von Erwachsenen leben müssen“, verdeutlicht BDKJ- Bundesvorsitzende Daniela Hottenbacher. „Aus diesem Grund setzt sich der BDKJ, gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring, weiterhin für eine Absenkung des Wahlalters ein“, denn „junge Menschen müssen ernst genommen, gefördert und unterstützt werden und dafür setzen wir uns im BDKJ ein“, so Hottenbacher weiter.  
„Zukunftszeit – gemeinsam für ein buntes Land“

Bei der Aktion „Zukunftszeit“ hatte sich der BDKJ zum Ziel gesetzt, 35.000 Stunden gemeinnütziges Engagement zu sammeln, da eine Legislaturperiode des Deutschen Bundestages genau diese Länge hat. Und dieses Ziel wurde deutlich übertroffen.„Bundesweit haben Ehrenamtliche in rund 400 Projekten über 47.250 Stunden Engagement gesammelt. Das verdient Respekt und verdeutlicht: Die katholische Jugend setzt sich insbesondere für eine klimagerechte Gesellschaft ein“, betont BDKJ-Bundespräses Stefan Ottersbach. Noch bis zum Schließen der Wahllokale am 26. September sammelt der BDKJ auf der Website www.zukunftszeit.de weiterhin Stunden für ein buntes Land „denn jede Stunde zählt!“
Im Rahmen des „Zukunftszeit“ – Wochenendes formulierten die Teilnehmer*innen auch klare Forderungen an eine zukünftige Bundesregierung: „Ich wünsche mir, dass die Bundesregierung mehr für den Klimaschutz macht“, forderte beispielsweise Julia Schneider von der KSJ Berlin und Katharina Gnoth von der DPSG Paderborn ergänzte: „Die neue Bundesregierung soll sich mehr für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen“.
Der Wahlaufruf des BDKJ zur Bundestagswahl 2021 kann hier nachgelesen werden.

www.zukunfszeit.de

Unseren Bericht in der NRWZ findet ihr hier: https://www.nrwz.de/rottweil/gemeinsam-fuer-ein-buntes-land/323910

]]>
Mon, 20 Sep 2021 10:15:00 https://www.bdkj.info/20-09-2021-zukunftszeit-gesammelt
Jugendsonntag mit "Weit-Sicht" https://www.bdkj.info/13-09-2021-jugendsonntag-2021-weit-sicht

 

Das Schauen auf das eigene Leben in der Vergangenheit und Gegenwart, besonders jedoch auf die Zukunft des einzelnen Menschen steht im Mittelpunkt der Gottesdienste zum Jugendsonntag. Das Evangelium des Christkönigsfestes wird dabei zur „Brille“, die Weite, Durchblick und Hoffnung für die Welt und das Leben schaffen soll. Mit dem Jugendsonntag startet gleichzeitig auch das diözesane Jugendforum mit dem Titel„?“. Es lädt junge Menschen ein, ihren Zukunftsfragen nachzugehen und daraus Träume und Visionen zu entwickeln. Dazu wird es in verschiedene Phasen, dem Katholik*innen-Tag in Stuttgart und flexiblen Bausteinen aufgeteilt, die bis in den Sommer 2022 andauern.

„Jugendsonntag und Jugendforum blicken in die Zukunft. Die Träume von jungen Menschen, ihre Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben, ihrer Welt und ihrer Kirche sollen gesehen und wo möglich realisiert werden“, erklärt Julia Hämmerle, Fachbereichsleitung und Bildungsreferentin an der Fachstelle Jugendspiritualität des Bischöflichen Jugendamtes.

Der Jugendsonntag wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart immer am Fest Christkönig, also am Sonntag vor dem ersten Advent gefeiert. Er wurde im Jahr 2000 wieder eingeführt und knüpft an eine Tradition der katholischen Jugendverbände an, die sich in einem „Bekenntnissonntag“ gegen die Herrschaft der Nazis gewandt haben. Heute soll der Jugendsonntag in doppelter Weise ein Bekenntnis sein: Zum einen können Jugendliche auf ihre eigene Art und Weise ihren Glauben zum Ausdruck bringen, gleichzeitig zeigen die Gemeinden ihren Jugendlichen durch das gemeinsame Gottesdienst-Feiern, dass sie zu ihnen stehen.

Die Kollekte aller Gottesdienste kommt im vollen Umfang der Jugendarbeit zugute, wobei die eine Hälfte für die Jugendarbeit der jeweiligen Gemeinde vor Ort, die andere für die diözesane Jugendstiftung „just“ bestimmt ist. Just fördert innovative Jugendprojekte der kirchlichen Jugendarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Gottesdienstentwürfe und Materialien wie Plakat, Arbeitshilfe und Segenskärtchen gibt es hier zum Download
 

]]>
Mon, 13 Sep 2021 10:30:00 https://www.bdkj.info/13-09-2021-jugendsonntag-2021-weit-sicht
Freizeiten sind wichtige Lernorte und bieten Freiräume https://www.bdkj.info/27-07-2021-kirchliche-sommerfreizeiten-bieten-freiraeume

 

Ein Stück Normalität ermöglichen
„Seit über einem Jahr müssen Kinder und Jugendliche pandemiebedingt weitreichende Einschränkungen in Kauf nehmen. Freiräume von jungen Menschen wurden und werden massiv beschnitten“, betont Anika Müller, die Vorsitzende der Evangelischen Jugend Baden. „Umso wichtiger ist es jetzt, dass ihnen im Sommer ein Stück Normalität ermöglicht wird. Junge Menschen brauchen freie Räume, das Erleben von Gemeinschaft, Spaß und Lebensfreude in ihrem Alltag!“ Armin Hassler, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Württemberg (AEJW) ergänzt „Mit unseren Hygiene- und Schutzkonzepten sind wir sehr gut vorbereitet und freuen uns, in diesem Sommer Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Angebot im In- und Ausland ermöglichen zu können.“

Orte der Erholung und der Partizipation
Freizeiten der evangelischen und katholischen Kinder- und Jugendarbeit stehen für Spaß ebenso wie für Inhalte, Werte und Glauben. Auf Freizeiten erfahren junge Menschen Gemeinschaft und erlernen Verantwortung und Selbstorganisation quasi über Nacht. „Für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit sind Freizeiten ein zentraler Bestandteil ihrer Angebote“, davon ist Michael Medla, Diözesanleiter vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart überzeugt. „Dort werden Beziehungen geknüpft oder vertieft, Leben miteinander geteilt und Glaube in besonderer Weise erlebbar gemacht.“
„Unsere Freizeiten sind Orte und Anlässe der Erholung, der Bildung sowie der Partizipation. Sie bieten Kindern und Jugendlichen zeitliche und räumliche Freiräume, die sich von ihren alltäglichen Erfahrungen abgrenzen und über sie hinausgehen“, erklärt Yolande Obermeyer, ehrenamtliche BDKJ-Diözesanleiterin aus Freiburg.

Eine Übersicht der stattfindenden Zeltlager der BDKJ Ferienwelt befindet sich auf www.bdkj-ferienwelt.de 
 

]]>
Tue, 27 Jul 2021 10:32:00 https://www.bdkj.info/27-07-2021-kirchliche-sommerfreizeiten-bieten-freiraeume