BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Tue, 05 Jul 2022 03:25:51 +0200 Tue, 05 Jul 2022 03:25:51 +0200 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Mit und für andere da sein https://www.bdkj.info/04-07-2022-beauftragung-agl-2022

 

In dieser Funktion werden sie nun als Kurati*in, Spiri-Mini oder Freizeiten-seelsorger*in tätig sein. Begeistert und unter freiem Himmel feierten sie mit Diözesanjugendseelsorger Markus Scheifele den Beauftragungsgottesdienst. Er stand unter dem Motto „mit euch & für euch“. Weil sie so ihr Amt ausüben wollen: mit anderen Jugendlichen in Verbindung sein und für sie da sein. Dieses Amtsverständnis fand mit vielen Gemeinschaftselementen im Gottesdienst seinen Ausdruck.

Im Rahmen des viergliedrigen Ausbildungskurses haben die Teilnehmer*innen sich auf ihr Amt vorbereitet. Sie beschäftigten sich mit ihrem persönlichen Glauben und Themen der Kirchengeschichte, der Liturgie, des Glaubensbekenntnisses und der Bibel.

Beauftragt wurden:
DPSG
Jona Damm zum Kuraten im Stamm Heilig Geist, Balingen
Philipp Schuster zum Kuraten im Stamm Ulm-Nord
Felix Krämer zum Kuraten für den Bezirk Ostalb
In Abwesenheit:
Jennifer Arndt zur Kuratin im Stamm Mahatma Gandhi, Heilbronn
Maximilian Kurtz zum Kuraten im Stamm St. Franziskus, Stuttgart-Untertürkheim

Ministrant*innen
Karen Wiecker für die Aufgabe des ‚Spiri-Mini‘ im Dekanat Böblingen
Pascal Martin für die Aufgabe des ‚Spiri-Mini‘ im Dekanat Rems Murr, Teil Süd

BDKJ Ferienwelt
Julia Lerner zur Freizeitenseelsorgerin
Jan Gerberich zum Zeltlagerseelsorger

>>> Hier gibt es mehr Infos zum Kurs "Glauben konkret"

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Mon, 04 Jul 2022 12:00:00 https://www.bdkj.info/04-07-2022-beauftragung-agl-2022
Gemeinsam ohne Angst https://www.bdkj.info/25-05-2022-gemeinsam-ohne-angst

 

Mit unseren Unterschriften möchten wir unseren queeren Kolleg*innen deutlich zeigen, dass sie bei uns keine Angst haben müssen, wenn sie sich zu ihrer Lebensform und ihrer sexuellen Orientierung äußern. Wir fordern unsere Diözesanleitung auf, gemeinsam mit uns einen Kulturwandel hin zu einer offenen, diversen Kirche ohne Angst zu vollziehen. Wir ermutigen unsere Kolleg*innen und kirchlichen Initiativen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sich solidarisch zu zeigen und sich den Forderungen mit ihrer Unterschrift auf dieser Plattform anzuschließen.
Gemeinsam wollen wir uns konkret in unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart dafür einsetzen, dass alle Menschen angstfrei die Freiheit der frohen Botschaft Jesu bezeugen und leben können ohne ihre eigene Identität verleugnen zu müssen.

Ab heute ist die Website www.gemeinsamohneangst.de online, auf der wir Unterschriften sammeln, um sich gemeinsam diözesanweit zu solidarisieren sowie Rechtssicherheiten für queere Mitarbeiter*innen zu fordern. Machen Sie mit!

Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten rund um #outinchurch gibt es unter katholisch-divers

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Wed, 25 May 2022 13:00:00 https://www.bdkj.info/25-05-2022-gemeinsam-ohne-angst
Leben teilen im Zentrum Jugend https://www.bdkj.info/16-05-2022-katholikentag-zentrum-jugend

 

„leben teilen“ als Handlungsauftrag ist im Leben junger Menschen fest etabliert. Das Teilen von Dienstleistungen, Autos, Wohnungen, Reisen, Lebensmitteln, Werkzeugen und KnowHow ist ein zentraler Bestandteil gelebter Solidarität, die angesichts Klimawandel und dem Angriffskrieg auf die Ukraine einen neuen Stellenwert erhalten hat. „Wir diskutieren heute anders über Waffenexporte, Friedenspolitik oder die Rechte der jungen Generation auf eine lebenswerte Zukunft“, meint Alexandra Guserle, Diözesanleiterin BDKJ/BJA, Mitglied in der Programmkommission für das Zentrum Jugend.

Die Leitfrage „Wie wollen wir künftig miteinander leben?“ spiegelt sich daher in deren Gesprächspodien wider: Auf dem Podium zu Klimagerechtigkeit diskutieren Ricarda Lang (Bundesvorsitzende Bündnis 90/die Grünen), Jakob Blasel (Fridays for Future) und weitere Engagierte darüber, wie die Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam angegangen werden können. Zum Thema geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Kirche redet Theo Schenkel (#outinchurch) mit Bischof Dieser (Bistum Aachen) über den Veränderungsbedarf in der Kirche. 
Dieser besteht auch in der Politik: Wie Kinder und Jugendliche stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können, erörtert Sven Lehmann (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjugendministerium) mit Weihbischof Johannes Wübbe (Bistum Osnabrück) und Vertreter*innen der Jugendverbände. Über Kinderarmut im reichen Deutschland sprechen Undine Zimmer (Autorin), Ulrich Lilie (Präsident der Diakonie Deutschland, Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Direktorin des Diözesancaritasverbands Rottenburg-Stuttgart) und Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Autor). Auf dem Zukunftspodium „Kirche und junge Menschen 2042“ kommen Anna-Nicole Heinrich (Präses der Synode der EKD), Daniela Ordowski (KLJB-Bundesvorsitzende) und Jugendbischof Wübbe ins Gespräch, was junge Menschen von einer künftigen Kirche erwarten. Die Frage nach einer diversen, menschenfreundlichen Kirche ist ebenfalls Dreh- und Angelpunkt des Jugendforums 2022, das auf einer „Zukunftswand“ die Visionen der jungen Menschen sammelt.

Auftakt in das vielfältige Jugendprogramm ist am Abend des 25. Mai das Crown-Festival auf dem Kronprinzplatz mit Livemusik und Poetry Slam. Die Teilnahme ist ohne Ticket möglich; das gilt während dem 26. bis 28. Mai auch für sämtliche Angebote im Außenbereich des Zentrum Jugend und für den ökumenischen Jugendgottesdienst am 26. Mai zum Thema „60 Minuten Himmel“.

Weitere Informationen zum Programm des 102. Deutschen Katholikentags bietet eine kostenlose App, die im Google Play Store sowie im App Store von Apple zum Download bereitsteht. Das komplette Programm, inklusive mehrerer Suchoptionen, gibt es zudem online unter: www.katholikentag.de/programm 
Eintrittskarten zum Katholikentag gibt es als Dauerkarten oder als Tages- bzw. Abendkarten. Kinder bis elf Jahren können den Katholikentag kostenlos besuchen; für alle anderen Besucher*innen gibt es Tickets ab 19 Euro.

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Mon, 16 May 2022 10:15:00 https://www.bdkj.info/16-05-2022-katholikentag-zentrum-jugend
Kind sein - gestern.heute.morgen https://www.bdkj.info/09-05-2022-jugendmedienpreis-2022

 

Offener, kreativer, moderner. Unter diesen Stichpunkten starteten die Planungen des Jugendmedienpreises mit einem neu zusammengesetzten Team sowie einer Kooperation mit dem Jugendverband Katholische junge Gemeinde (KjG) Rottenburg-Stuttgart. „Wir freuen uns sehr, dass wir die KjG mit ins Boot holen konnten, auch weil der Verband zu den Gründungsmitgliedern des Preises gehört“ meint Diözesanleiter BDKJ/BJA Michael Medla.

Auch das Kreativspektrum der möglichen Medienbeiträge wurde nochmals überdacht und neu aufgestellt. So gibt es neben den bisherigen Kategorien „Film“ und „Foto“ auch die Genres „Text & Audio“ und „Bildende & Interaktive Kunst“. Hier können Musik, Lyrik, Kurzgeschichten, Podcasts, Poetry Slams, Gemälde, Arbeiten aus Ton, Memes, Apps und vieles mehr eingereicht werden. Aufgeteilt sind die jeweiligen Kategorien in die bisherigen drei Altersgruppen bis 15 Jahre, 16 bis 19 Jahre und 20 bis 25 Jahre.

Mit dem Motto „Kind sein“ soll der Fokus auf die jüngste Generation gelenkt werden. Dabei bleibt bewusst offen, ob man als Jugendliche*r von der eigenen Kindheit erzählt, ob Geschichten der aktuellen Kindergeneration erzählt werden, ob es eine Zukunftsvision von Kindheit wird oder eine Reise in die Vergangenheit der letzten Jahrhunderte. „Wir möchten erfahren: Was bedeutet es für die jungen Künstler*innen, Kind zu sein. Gestern, heute oder morgen. Wie sie das Thema umsetzen, steht ihnen dabei völlig frei. Wir sind gespannt auf die unterschiedlichen Impulse, die das Thema auslösen kann und auf viele kreative Einsendungen“, sagt Anna Stützle, welche die Federführung rund um den Jugendmedienpreis hat.

Zu gewinnen gibt es, neben Geldpreisen, die Möglichkeit, den eigenen Film auf der Landesfilmschau zu präsentieren. Für die anderen Genres wird an einer Präsentationsform in der Stadtbibliothek Stuttgart gebastelt.

Mehr Infos zum Jugendmedienpreis 2022 gibt es unter: 
www.jugend-medienpreis.de  


Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet. 

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Mon, 09 May 2022 10:00:00 https://www.bdkj.info/09-05-2022-jugendmedienpreis-2022
Machen wir was draus! https://www.bdkj.info/02-05-2022-jugendforum-2022-futureday

 

Denn um diese Zukunft scheint es laut der Studie „Hört uns zu!“ der Vodafon Stiftung schlecht bestellt: 86 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Diese Sichtweise lässt sich auch im Beteiligungsprozess des Jugendforum 2022 feststellen. Doch die teilnehmenden Jugendlichen glauben darüber hinaus an eine Welt, für die es sich zu leben lohnt.
Bei Fragen wie „Was für ein Mensch willst du werden?“ oder „Wie sieht deine Traumwelt aus?“, betrachteten die Jugendlichen ihre ganz persönliche Zukunft. Und dieser Blick ist momentan von einem Alltag geprägt, der alles andere als „normal“ ist. Krieg, Corona und Klimawandel spiegeln sich in den Träumen wider, welche sie in sich tragen. Vor allem das Thema „Frieden und Harmonie“ ist für viele wichtig. Das zeigt sich auch in den klaren Forderungen, wie Kirche sein soll: „Ein Ort des Friedens, an dem jeder Mensch willkommen ist.“

Alle Beiträge zum Jugendforum werden derzeit gebündelt und in Gesprächsrunden und Orten wie dem Katholikentag platziert. Passend zu dessen Motto „leben teilen“ werden dort die Stimmen der jungen Menschen mittels kreativ gestalteter Aufsteller geteilt. „Kirche, warum hast du Angst vor Veränderung?“, ist etwa auf einem dieser lebensgroßen Menschensilhouetten zu lesen, die auf dem Schulhof der Falkertschule einem breiten Publikum präsentiert werden.
Marios Pergialis, Projektreferent für das Jugendforum 2022, meint zu dessen weiteren Verlauf: „Jetzt geht es darum, dass wir nicht in unseren Träumen und Sorgen stecken bleiben, sondern anfangen, unsere Zukunft zu gestalten. Das gilt für uns als Kirche ebenso, wie für jeden einzelnen Menschen, der sich für eine bessere Welt einsetzen will.“

Dafür gibt es den FutureDay am 9. Juli 2022. Anmelden können sich Jugendgruppen unter www.bdkj.info/futureday. Vor Ort führen sie selbstgewählte Projekte durch, welche ihre eigene Zukunft besser machen. Projektideen dazu gibt es aus dem bisherigen Prozess des Jugendforums. Sei es ein interkulturelles „White Table Dinner“ zum Thema Miteinander und Frieden, eine DIY T-Shirt-Aktion zum Thema Statement oder eine Kleidertauschparty zum Thema Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen sowie zahlreiche Methoden und Materialien, um aktiv zu werden und Träume entstehen zu lassen, gibt es unter www.bdkj.info/jugendforum. Denn die Zukunft entsteht nicht einfach so; sie lässt sich gestalten.
 

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Mon, 02 May 2022 09:50:00 https://www.bdkj.info/02-05-2022-jugendforum-2022-futureday
Segensgottesdienst für ALLE Liebenden https://www.bdkj.info/meldungen/15-01-2017-jugendsynode

 

„Wenn wir wollen, dass Kirche ein Ort ist, an dem die Liebe Gottes wirklich spürbar wird, dann muss an diesem Ort Liebe in ihrer ganzen Vielfalt gefeiert und gesegnet werden“, erklärt Johannes Treffert, Geistlicher Leiter des BDKJ Freiburg. Deshalb sei es ein ermutigendes Signal, dass viele Gemeinden die Gottesdienste rund um den Valentinstag dazu nutzen, Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und ihrem gelebten Beziehungsmodell einzuladen und zu segnen.

„Die Initiative #OutInChurch hat zuletzt erneut deutlich gemacht, wie sehr die Amtskirche queere Menschen diskriminiert und verletzt", erklärt Nadine Maier, Diözesanjugendseelsorgerin im BDKJ Rottenburg-Stuttgart. „Wir glauben: Jeder Mensch ist von Gott geschaffen und geliebt, so wie er*sie ist. Deshalb ist es uns besonders wichtig zu zeigen: Eure Liebe ist ein Segen, ihr seid ein Segen füreinander und für diese Kirche. Daher segnen wir selbstverständlich alle Menschen, die sich lieben in unseren Gottesdiensten zum Valentinstag." 

Gottesdienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und das im Oktober 2020 verabschiedete Positionspapier „Liebt einander“ sind hier zu finden.
>> www.bdkj.info/katholischdivers

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Thu, 10 Feb 2022 10:00:00 https://www.bdkj.info/meldungen/15-01-2017-jugendsynode
#OutInChurch https://www.bdkj.info/24-01-2022-outinchurch

 

Inspiriert wurde die Initiative #OutInChurch durch die eindrucksvolle Aktion #ActOut, bei der sich Anfang 2021 zahlreiche LGBTIQ+-Schauspieler*innen geoutet haben. Zu der Aktion erklärt Initiator Jens Ehebrecht-Zumsande, Referent im Generalvikariat des Erzbistums Hamburg: „Viel zu oft wird abstrakt über die Betroffenen gesprochen. Mit #OutInChurch werden die-jenigen, um die es geht, in der Kirche selbst hörbar und sichtbar.“ Im kirchlichen Kontext bedeutet ein solcher Schritt immer noch ein erhebliches Risiko, da ein Coming-out schwerwiegende Folgen bis zur Kündigung und Zerstörung der beruflichen Existenz haben kann. Tief verankerte kirchliche Methoden der Verurteilung und Beschämung machen es queeren Menschen im Dienst der katholischen Kirche schwer, sich zu zeigen.  "Es ist beschämend, dass Menschen in anderen Lebenspartnerschaften immer noch Restriktionen zu befürchten haben", meint Markus Scheifele, Diözesanjugendseelsorger vom BDKJ Rottenburg-Stuttgart, dazu und unterstreicht weiter: "Von diesem mutigen Schritt der Kolleg*innen bräuchte es noch viele weitere, um Kirche ein Bild von Vielfalt zu geben. Unseren Respekt, unsere Anerkennung und unsere Unterstützung ihres Manifests haben sie. Wir stehen an ihrer Seite."
Die Initiative #OutInChurch möchte mit ihrem Manifest zu einer Erneuerung der Glaubwürdigkeit und Menschenfreundlichkeit der katholischen Kirche beitragen. Es zielt mit seinen Forderungen u. a. darauf ab,

  • diffamierende Aussagen der kirchlichen Lehre zu Geschlechtlichkeit und Sexualität auf Grundlage theologischer und humanwissenschaftlicher Erkenntnisse zu revidieren;
  • das kirchliche Arbeitsrecht so zu ändern, dass ein Leben entsprechend der eigenen sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität, auch in einer Partnerschaft beziehungsweise Zivilehe, weder zum Ausschluss von Aufgaben und Ämtern noch zur Kündigung führt;
  • dass die Kirche in Riten und Sakramenten sichtbar macht und feiert, dass LGBTIQ+-Personen und -Paare von Gott gesegnet sind.

#OutInChurch ruft alle LGBTIQ+-Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in der römisch-katholischen Kirche tätig sind, auf, sich der Initiative anzuschließen. Zudem sind alle Menschen eingeladen, sich mit der Initiative zu solidarisieren. Die Bischöfe und alle, die in der Kirche Verantwortung tragen, die Kirchengemeinden, Verbände und Ordensgemeinschaften werden aufgefordert, ihre Unterstützung für das Manifest öffentlich zu erklären.

Weitere Informationen: www.outinchurch.de 
>> https://www.instagram.com/outinchurch/ 
>> https://fb.me/OutInChurch 


TV-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“: 24. Januar 2022 um 20.30 Uhr, Das Erste
und in der ARD-Mediathek https://www.ardmediathek.de 

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Mon, 24 Jan 2022 09:00:00 https://www.bdkj.info/24-01-2022-outinchurch
Glaubenssache : Klimagerechtigkeit https://www.bdkj.info/17-01-2022-juseta-2022

 

Mehrere Aktivist*innen der „Fridays for Future“-Gruppe Tübingen berichteten von ihrem Engagement und den Utopien, die sie motivieren, und regten damit die Tagungsteilnehmer*innen zu eigenem Handeln an. Es wurde allen bewusst, wie dringlich und notwendig dieses Handeln, jetzt und vielerorts, ist, damit das Klimaziel von 1,5 Grad bis 2030 möglichst erreicht werden kann. Der Kirche– und im speziellen der kirchlichen Jugendarbeit – kommt dabei als flächendeckende Institution eine zentrale Rolle zu, bis2030 klimaneutral zu werden. In der Diskussion mit Dr. Joachim Drumm, Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft wurde deutlich, dass die Jugend das allein nicht erreichen kann. Sie benötigt die neben der ideellen Unterstützung insbesondere das Engagement der älteren Generationen, die rein zahlenmäßig einen viel größeren Wirkungsgrad besitzen, wie Katrin Bederna, Professorin für katholische Theologie an der PH Ludwigsburg, meinte.

Sowohl Maya Ihle, Mitgründerin der Fridays for Future Gruppe Tübingen, als auch Daniela Ordowski, Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung, ermutigten die jungen Menschen darin, mit ihrem Engagement bei denjenigen Druck zu machen, die in den institutionellen Strukturen etwas verändern können. So bestärkte Maya Ihle alle Teilnehmer*innen, sich für eine gerechte Zukunft einzusetzen: „Wir müssen uns mehr trauen, als wir uns vorstellen können.“

Diözesanjugendseelsorgerin BDKJ/BJA Nadine Maier richtete sich in ihren abschließenden Worten gezielt an die jungen Aktivist*innen: „Wir können viel von euch lernen, von eurem Wissen und der Konsequenz, mit der ihr danach handelt. Wir unterstützen euch gerne und wollen uns mit euch gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft stark machen!“ Auf der Jugendseelsorgetagung konnte eine große Vielfalt an unterschiedlichen Ideen dafür gesammelt werden. Sie war der inhaltliche Startpunkt für das Jahresthema Nachhaltigkeit, dem sich BDKJ und BJA 2022 verstärkt annehmen.

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Mon, 17 Jan 2022 12:00:00 https://www.bdkj.info/17-01-2022-juseta-2022
Kretschmann empfängt zwei Sternsingergruppen https://www.bdkj.info/10-01-2022-sternsingerempfang-land

 

„Gerade die Kinder und Jugendlichen leiden unter den vielen und notwendigen Beschränkungen der Corona-Pandemie. Und deshalb finde ich es ganz besonders toll, dass sie sich als Sternsingerinnen und Sternsinger engagieren und mithelfen, gerade in diesen schweren Zeiten unsere Welt ein wenig heller und besser zu machen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Empfang anlässlich der Aktion Dreikönigssingen in Stuttgart. „Die Kinder, denen durch die Sternsingeraktion geholfen wird, haben die Hilfe, Liebe und Fürsorge bitter nötig. Mein Dank gilt daher den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihren Einsatz und für den Segen, den sie bringen“, meinte er weiter.

Ministerpräsident Kretschmann empfing aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in diesem Jahr nur zwei Sternsingergruppen vor der Villa Reitzenstein. Die Sternsingergruppe der Katholischen Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe Vörstetten vertrat das Erzbistum Freiburg, wo im letzten Jahr 3,2 Millionen Euro durch die Sternsingeraktion gesammelt wurden. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde von der Sternsingergruppe der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau-Rehnenhof vertreten, hier sammelten die Sternsinger*innen 2021 4,2 Millionen Euro.

Sternsingeraktion 2022 bis zum 2. Februar verlängert
Die 64. Aktion Dreikönigssingen wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut länger stattfinden als geplant. Der neue Zeitraum soll den Kirchengemeinden und Gruppen helfen, auch unter schwierigen Bedingungen eine erfolgreiche Aktion durchzuführen.

>>Weitere Infos zur Aktion

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Tue, 11 Jan 2022 10:00:00 https://www.bdkj.info/10-01-2022-sternsingerempfang-land
Nachruf https://www.bdkj.info/14-12-2021-nachruf-karl-wolf

 

Auseinandersetzungen gab es dabei etwa mit der CDU-Fraktionsspitze, die den BDKJ als eine Art parteinahe Nachwuchsorganisation verstand und deshalb kritische Stellungnahmen nicht akzeptieren wollte.
In seine Amtszeit fielen zudem heftige Auseinandersetzungen im innerkirchlichen Bereich:

  • Die Deutsche Bischofskonferenz entzieht Dieter Filsinger, Bundesleiter der KJG das Vertrauen und empörte sich über das rote KJG-Songbuch, das nach bischöflicher Anweisung auch im Buchdienst Wernau nicht mehr verkauft werden sollte.
  • 1979 der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis von Prof. Hans Küng
  • 1979 die Position des BDKJ zum Nato-Doppelbeschluss

Gezeichnet war seine Amtszeit auch von innerverbandlichen Auseinandersetzungen mit der KJG, die sich ausgehend von ihrem Selbstverständnis als Gemeindejugend hin zu einem Verband mit politischer Interessensvertretung profilierte. Gleichzeitig professionalisierte sich die Jugendarbeit: Der Ausbau der Personalstellen im BJA vor allem in den Dekanaten führte zu neuen Anforderungen an die Diözesanleitung.

In dieser spannenden und herausfordernden Zeit scheute Karl Wolf keine Auseinandersetzung -  weder intern noch extern. Er war ein sehr verlässlicher Teamplayer, der mit einer geerdeten Spiritualität immer auch nach den Wurzeln des BDKJ fragte. Auch wenn er selbst nicht bei der Diözesansynode 1985/86 mitwirkte, so könnte man über sein Verständnis und Wirken die leitende Formel aus dem Jugendpapier schreiben:
Je mystischer wir sind, desto politischer werden wir sein.

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Tue, 14 Dec 2021 11:00:00 https://www.bdkj.info/14-12-2021-nachruf-karl-wolf