BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Tue, 22 Sep 2020 22:15:29 +0200 Tue, 22 Sep 2020 22:15:29 +0200 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Jetzt Menschen aufnehmen! https://www.bdkj.info/21-09-2020-moria-paxchristi-mittraeger

 

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände startet diese Woche mit einer Aktionskampagne für die Geflüchteten auf Lesbos und den anderen griechischen Inseln. Unter dem Motto "Jetzt Menschen aufnehmen!" soll insbesondere der Samstag zum Aktionstag werden, an dem möglichst viele junge Menschen mobilisiert werden sollen, aktiv zu werden und sich solidarisch zu zeigen. Auf seinen Social-Media-Kanälen ruft er dazu auf, sich an Demonstration zu beteiligen, Politiker*innen des eigenen Wahlkreises anzuschreiben oder andere zu Spenden für Caritas International zu bewegen.

Darüber hinaus ermuntert der BDKJ Rottenburg-Stuttgart dazu, Fotos von Bannern und kreativen Straßenaktionen in den Social-Media-Kanälen zu teilen und so auf ein schnelles Handeln der Poltitiker*innen zu drängen. Die katholische Jugend stellt sich damit hinter die Forderungen von zahlreichen anderen Organisationen, wie United4rescue, PaxChristi, Seawatch oder Seebrücke. Letztere stellt auf ihrer Website umfangreiches Material für Musterbriefe und Aktionsideen bereit: https://seebruecke.org/kampagnen/leavenoonebehind/aktionsideen/

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Tue, 22 Sep 2020 18:00:00 https://www.bdkj.info/21-09-2020-moria-paxchristi-mittraeger
Positive Corona-Tests bei zwei Kindern nach Zeltlager https://www.bdkj.info/17-09-2020-coronainfektionen-tageszeltlager-oberginsbach

 

Das als Tagesfreizeit organisierte Zeltlager fand vom 28. August bis 4. September statt. Die 6- bis 11-jährigen Kinder wurden morgens um 8:00 Uhr von ihren Eltern gebracht und abends um 18:30 Uhr wieder abgeholt. „Diese Form des Zeltlagers haben wir extra für die Kleinen geschaffen, um ihnen den Einstieg in das Zeltlagerleben ohne abendliches Heimweh zu erleichtern“, erklärt Jenny Dörner, verantwortliche Bildungsreferentin der Ferienwelt für die Zeltlager in Oberginsbach. Abgesehen von zwei freiwilligen Übernachtungen haben ausschließlich die zehn Freizeitleitungen auf dem Zeltplatz übernachtet. Der Pandemieplan sah zudem vor, dass keine Besucher*innen – weder Familienangehörige noch Externe – auf den Platz dürfen. Alle Eltern wurden im Vorfeld auf die Umsetzung der Corona-Verordnungen auf dem Zeltplatz informiert und die Freizeitleitungen umfassend geschult.

„Wir können nicht ausschließen, dass sich die Kinder im privaten Umfeld infiziert haben – genauso wenig, wie während der Freizeit“, greift Dörner möglichen Spekulationen zum Infektionshergang vor. Fakt ist, dass bei allen weiteren Sommerfreizeiten der BDKJ-Ferienwelt, die als in sich geschlossene Gruppen organisiert waren, bislang keine Infektionsfälle aufgetreten sind. Das betrifft insgesamt 771 Teilnehmende und 319 Freizeitleiter*innen.
Somit kann die BDKJ Ferienwelt davon ausgehen, dass ihre Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Covid-19 den für Freizeiten notwendigen Schutz bieten, was ihr von allen beteiligten Gesundheitsämtern bestätigt wurde.

>>>zum Gesundheitsamt Hohenlohe

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Thu, 17 Sep 2020 12:50:00 https://www.bdkj.info/17-09-2020-coronainfektionen-tageszeltlager-oberginsbach
Mutig vorausgegangen https://www.bdkj.info/14-09-2020-nachtwallfahrt-2020

 

Während der Landwirt das frisch gemähte Gras abtransportiert, spannen junge Menschen rotweiße Flatterbänder über den Platz. Die ehrenamtlichen Helfer*innen des BDKJ markieren die coronabedingt getrennten Aufenthaltszonen der einzelnen Wallfahrtsgruppen. Auf der Wiese neben der Schweinhausener Kirche stand bis in die 1980-er Jahre das Haus von Bischof Joannes Baptista Sproll und zwei seiner Schwestern. Hier wohnte er während seiner Heimatbesuche.

 

Die Glocke vom Turm der Kirche Mariä Himmelfahrt schlägt 11 Uhr. Die ersten Kleingruppen treffen mit dem Shuttle-Bus von Biberach ein und setzen sich auf die ihnen zugewiesene Rasenfläche. Manche Jugendliche ruhen sich noch etwas aus, andere tauschen ihre Schuhbändel gegen die schmalen grünen Wallfahrtsbänder. Als Julia Langendorf vom Ulmer Jugendreferat eine halbe Stunde später die Wallfahrt eröffnet, klatschen die etwa 50 Teilnehmenden der ersten beiden Gruppen begeistert und machen sich bald im 5-Minuten-Abstand auf den Weg.
Ganz still wird es, als der ausgeschilderte Weg die erste Gruppe in die Kirche leitet. Noch ganz beeindruckt von der Totenmaske Sprolls, die mit seinem Kelch und seiner Mitra in einem kleinen Gedenkort ausgestellt ist, staunen die Jugendlichen nicht schlecht, als der Bischof am Ausgang leibhaftig auf sie wartet. Dominik Kern, Jugendseelsorger in den Dekanaten Biberach und Saulgau, schlüpft in seine Rolle und erzählt vom beschwerlichen Schulweg zu Fuß nach Biberach. Das waren vier Jahre lang täglich 14 Kilometer. Für ihren Weg erhalten die jungen Wallfahrer Gottes Segen.

 

Die Sonne brennt vom spätsommerlich blauen Himmel und die ersten Blasen machen sich an den Füßen bemerkbar. Die Johannes-Kirche in Ummendorf bietet willkommene Abkühlung. Ein weiterer Sproll-Darsteller schmettert einen großen Stein aus Pappmaschee gegen eine angedeutete Mauer, die einstürzt. Die jugendlichen Teilnehmer halten echte Steine in den Händen und erfahren, wie Sproll sich von Anfang an gegen die Nationalsozialisten stellte und deswegen 1938 aus seiner Diözese vertrieben wurde. Der Stein, ein Symbol für Standhaftigkeit und festen Glauben.
Amelie aus dem Dekanat Freudenstadt geht in Rottenburg zur Schule und kannte Sproll bisher von der nach ihm benannten Straße. "Es lohnt sich, sich mit der Geschichte von Bischof Sproll auseinanderzusetzen", ist Diözesanjugendseelsorger Markus Scheifele überzeugt. Daher unterstützte er das Vorbereitungsteam, das die vor Corona als Nachtwallfahrt geplante Jugendveranstaltung zu diesem Thema nach Biberach holte. Er wünscht sich, dass auch die jungen Menschen heute Bekenner*innen für das Evangelium sind.

 

Unterwegs entlang der Bahnschienen erzählt Scheifele vom politischen Engagement des BDKJ, in dem auch die Jugendlichen ihre Themen zur Sprache bringen. Diese reichen vom Bekenntnis zu Vielfalt und Diversität bis zu Umweltthemen wie der Ausstieg aus Braunkohleenergie. Im Blick auf Populismus sieht Scheifele das Problem, dass eine Minderheit laut erscheint, weil die anderen schweigen. "Da kann man von Bischof Sproll lernen, nicht leise zu sein, sondern auch mal den Mund aufzumachen", folgert der Priester. Maßstab sei dabei jedoch immer das Evangelium.
Ein großer Baum spendet Schatten, als sich die Gruppe im evangelischen Friedhof in Biberach auf den Boden setzt. Der Blick fällt hinüber auf mehrere Reihen von Grabmalen die an im Ersten Weltkrieg zu Tode Gekommene erinnern. Bischof Sproll konnte die Grausamkeit dieses Krieges bei einem Besuch an der Front erfahren. Daraufhin unterstützte er den "Friedensbund deutscher Katholiken", wie im Impuls zu erfahren war. Damals rückte man eine solche Einstellung in die Nähe von Vaterlandsverrat. Als Zeichen der Bereitschaft zum Frieden machen sich die Jugendlichen gegenseitig mit Farbe einen Fingerabdruck in ihr Wallfahrtsheft.

 

Als schließlich Bläser und Orgel in der Biberacher Martinskirche die Wallfahrt festlich beschließen, haben sich die Teilnehmer*innen zuvor auch mit ihren Talenten und ihrer Taufe beschäftigt und wurden im Gottesdienst von Jugendseelsorger Scheifele einzeln gesegnet. "Ich bin froh, dass wir mutig waren und gesagt haben wir lassen es nicht ausfallen", freut sich Julia Hämmerle, bei der die Fäden der Wallfahrt zusammenliefen. Vielleicht kommt auch bei denen ein Stein ins Rollen, die sich wegen Corona noch an keine Veranstaltungen trauen. Und Birgit Brunnquell vom Vorbereitungsteam ergänzt im Blick auf Bischof Sproll: "Er ist schon ein wirkliches Vorbild im Glauben."

Quelle: drs.de

Fotos: Luis Schönecker

>>> Videodokumentation der BDKJ-Wallfahrt

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Mon, 14 Sep 2020 11:02:00 https://www.bdkj.info/14-09-2020-nachtwallfahrt-2020
https://www.bdkj.info/jugendsonntag-2020

 

Die Antwort des Evangeliums am Christkönigssonntag, das Gleichnis vom Weltgericht, darauf lautet: „Du bist gesegnet. Du bist gut.“ Dies ist Ermutigung, aber auch Herausforderung und Auftrag an jede*n Einzelne*n persönlich. „Gerade in der momentanen Situation der Unplanbarkeit, Unsicherheit und Ungewissheit sind solche Fragen für junge Menschen noch schwerer, als sie es bereits zu Nichtpandemiezeiten sind. Da ist es bestärkend, diese Zusage Gottes zu hören: „Komm zu mir. Du bist gesegnet. Du bist gut“, meint Julia Hämmerle, Bildungsreferentin an der Fachstelle Jugendspiritualität des Bischöflichen Jugendamtes.

Der Jugendsonntag wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart immer am Fest Christkönig, also am Sonntag vor dem ersten Advent gefeiert. Er wurde im Jahr 2000 wieder eingeführt und knüpft an eine Tradition der katholischen Jugendverbände an, die sich in einem „Bekenntnissonntag“ gegen die Herrschaft der Nazis gewandt haben. Heute soll der Jugendsonntag in doppelter Weise ein Bekenntnis sein: Zum einen können Jugendliche auf ihre eigene Art und Weise ihren Glauben zum Ausdruck bringen, gleichzeitig zeigen die Gemeinden ihren Jugendlichen durch das gemeinsame Gottesdienst-Feiern, dass sie zu ihnen stehen.

Die Kollekte aller Gottesdienste kommt im vollen Umfang der Jugendarbeit zugute, wobei die eine Hälfte für die Jugendarbeit der jeweiligen Gemeinde vor Ort, die andere für die diözesane Jugendstiftung „just“ bestimmt ist. Just fördert innovative Jugendprojekte der kirchlichen Jugendarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Gottesdienstentwürfe und Materialien wie Plakat, Arbeitshilfe und Segenskärtchen gibt es als Download hier.

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Wed, 09 Sep 2020 11:00:00 https://www.bdkj.info/jugendsonntag-2020
720 Kinder und Jugendliche sind angemeldet https://www.bdkj.info/sommerfreizeiten-trotz-corona

 

„Kein anderes Bundesland hat so weitreichende Corona-Lockerungen festgelegt. Dies und der Umstand der unübersichtlichen Regelungen anderer Bundesländer haben uns bewogen, unser Freizeitenprogramm auf Baden-Württemberg zu beschränken“, meint Benedikt Fleisch, verantwortlicher Leiter für den Bereich Freizeiten und Zeltlager der BDKJ Ferienwelt. Konkret bedeutet dies, dass nunmehr 25 Freizeiten an sieben Standorten – entweder als Zeltlager oder Hausfreizeit stattfinden können. Bislang haben sich dazu bereits 720 Kinder und Jugendliche angemeldet; einige Plätze sind noch frei.

In den Vorjahren waren die Belegungszahlen um das Dreifache höher. Coronabedingt hat sich die Ferienwelt jedoch für die maximale Anzahl von 100 Personen auf einem Zeltplatz entschieden. Mehr Personen hätten größere Einschränkungen bedeutet, da ab dieser Gruppengröße feste Bezugsgruppen zu je 30 Personen mit Abstandsregelung zueinander vorgeschrieben sind. Bei bis zu 100 Personen gelten inklusive der erweiterten Hygieneregeln gemäßigtere Vorgaben; Abstandsregeln etwa sind empfohlen aber nicht verpflichtend. Dennoch bestand die Organisation der verbleibenden Freizeiten in einem nicht zu unterschätzenden „Kraftakt“ des gesamten Ferienweltteams, das sowohl aus haupt- als auch ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen besteht. Für den erhöhten Hygiene- und Aufsichtsaufwand einerseits und der ursprünglich geforderten Karenzzeit für Teamer*innen von zwei Wochen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Freizeiten andererseits mussten deutlich mehr ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gewonnen werden. Von den maximal 100 Personen sind rund 70 Teilnehmer*innen und etwa30 Betreuer*innen. Dieser Mitarbeiterschlüssel von 1 bis 2,5 Betreuer*innen pro Teilnehmer*in ergibt sich zudem aus der Vorschrift, ein spezielles Isolationsteam für den Infektionsfall abrufbar zu haben.

„Die Mitarbeiter*innensuche hat uns zusätzliche Zeit und Mühe gekostet, da viele unserer studierenden Ehrenamtlichen keine einheitlichen Prüfungszeiten haben. Doch unsere Schulungstermine sind nicht im gleichen Maße flexibel, da sich bis zu einem bestimmten Datum die Teams gebildet haben müssen – im besten Fall persönlich“, erklärt Benedikt Fleisch. Der pädagogische Anspruch der BDKJ Ferienwelt ist hoch; ihre Freizeitleiter*innen durchlaufen bis zu drei dreitägige Vorbereitungsseminare. Zwar lässt sich in Coronazeiten vieles per Videokonferenzen klären, doch ob zwei Menschen über einen längeren Zeitraum miteinander auskommen und verantwortlich zusammenarbeiten können, zeigt sich am besten im persönlichen Kontakt.

„Insgesamt haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen mit viel Gelassenheit, Kreativität und Mut auf die immer neuen Entwicklungen reagiert“, lobt Benedikt Fleisch. Auch das hauptberufliche Team der Ferienwelt hat die Organisation gemeistert. „Neben dem Fakt, dass es gänzlich keine Selbstverständlichkeit ist, dieses Jahr überhaupt Sommerfreizeiten anzubieten, schätze ich deren unermüdliche Bereitschaft trotz langer Ungewissheit über geltende Coronaverordnungen den Kontakt zu Ehrenamtlichen, Busunternehmen, Gesundheits- und Ordnungsämtern und Ärzten zu halten und gleichzeitig geduldig auf zahlreiche Elternanfragen einzugehen“, betont Markus Scheifele, BDKJ-Diözesanjugendseelsorger und Dienstvorgesetzter der Ferienwelt die Freizeitenorganisation. Das für dieses Jahr neu eingeführte Losverfahren bei der Vergabe der freien Plätz pro Freizeit hat oftmals zu Unmut bei Familien geführt, die fest mit einer Ferienbetreuung ihrer Kinder gerechnet haben. „Doch nur indem wir hier keine Ausnahmen machen, schließen wir eventuelle Diskriminierungsvorwürfe konsequent aus“, erklärt Benedikt Fleisch.

Noch befindet sich die Ferienwelt im täglichen Abstimmen der Organisationsstränge zwischen den verschiedenen Akteur*innen. Ab der ersten Sommerferienwoche Ende Juli wird sich zeigen, ob das coronaangepasste Freizeitenmanagement der Realität standhält. Benedikt Fleisch ist da zuversichtlich: „Die Handlungsempfehlungen des Landes und des BDKJ/BJA unterstützen unsere Ehrenamtliche darin, die geplanten Sommerfreizeiten verantwortungsvoll durchzuführen. Wir haben sie im Umgang mit den geänderten Hygienevorschriften und einem sensiblen Blick auf das Gesundheitsgeschehen der Teilnehmer*innen geschult.“ Die Alternative zu all diesen Bemühungen wäre gewesen, alle Freizeiten abzusagen. Das wäre zwar eine leichte Entscheidung, aber für 750 Kinder nicht die beste und verantwortungsvollste.


www.bdkj-ferienwelt.de

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Mon, 20 Jul 2020 11:15:00 https://www.bdkj.info/sommerfreizeiten-trotz-corona
"Zuhause ist was los. Ferienabenteuer mit Roxy und Gani" https://www.bdkj.info/sommercoronaaktionspaket-familien

 

Denn diese werden für viele Familien eine weitere Herausforderung der Pandemie werden. Die Ferien-Vorfreude ist in diesem Jahr bei Kindern wie Eltern aufgrund der langen Homeschooling-Zeit nicht so ausgeprägt. Auch sind viele Urlaubsträume geplatzt, da Ferienziele nicht bereist werden können oder der Resturlaub der Eltern aufgebraucht ist. „Viele Kirchengemeinden, kirchliche Kindergärten und Institutionen würden den Familien in dieser Situation gerne helfen. Sie sind coronabedingt jedoch oft selbst bereits an den Kapazitätsgrenzen angelangt“, erklärt Angela Schmid, Dekanatsreferentin in Stuttgart und Mitinitiatorin der Aktion. Sie und weitere Fachleute des Bischöflichen Jugendamtes, des Fachbereichs Ehe und Familie sowie der Seelsorgeeinheiten Oberes Nagoldtal, Freiberg/Pleidelsheim/Ingersheim sowie Riß-Federnbachtal einte die Idee, beim Helfen zu helfen.

 

Die Aktionsideen und Tagesprogramme rund um Geschichten über die zwei Maskottchen werden ergänzt durch umfangreiches Zusatzmaterial für Multiplikator*innen wie Plakate und Flyer. Institutionen wie Kirchengemeinden, Kindertagesstätten oder private Familienkreise können daraus nach eigenem Bedarf und eigenen Ressourcen Impulse, Ferienboxen oder Briefe für Familien machen, um sie zu unterstützen. So wird es zum Beispiel im Haus der katholischen Kirche in Stuttgart in den Sommerferien jeden Tag wechselnde kostenlose Päckchen mit Aktions- und Bastelideen zum Mitnehmen geben.

Das Gesamtmaterialpaket steht ab sofort auf www.wir-sind-da.online/ferienabenteuer zum Download bereit. Auf der Online-Plattform bietet das Bischöfliche Jugendamt seit Beginn der Corona-Krise Unterstützung für junge Menschen an. Ab Dienstag, den 28.07. stehen die 14 Ferienabenteuer von Roxy und Gani als Einzeldateien für jeden Tag für Familien mit Kindern im Grundschulalter zum Download online.

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Wed, 15 Jul 2020 11:00:00 https://www.bdkj.info/sommercoronaaktionspaket-familien
Gemeinschaft außerhalb von Familie und Schule erleben https://www.bdkj.info/freiraeume-coronafreizeiten

 

Kirchliche Jugendarbeit in Gruppenstunden und Freizeiten sind für junge Menschen enorm wichtig, sich außerhalb von Familie und Schule in Gemeinschaftserlebnissen in der PeerGroup zu entwickeln. Insbesondere Kinder- und Jugendfreizeiten leisten über einen langen zusammenhängenden Zeitraum einen wichtigen Beitrag zur Sozialisation, zur Persönlichkeitsentwicklung, zum Erwerb von Sozialkompetenz im Umgang miteinander sowie zum interkulturellen Lernen. Sie dienen gerade in Corona-Zeiten der dringend benötigten psychischen Erholung und der Partizipation. Kirchliche Angebote sind zudem durch ihre spezielle Wertorientierung geprägt und fördern das Zusammenleben in gegenseitiger Achtung, Toleranz und Wertschätzung. Dank der Landesverordnung für die Kinder- und Jugendarbeit besteht für die Sommermonate ein Handlungsrahmen für das Durchführen von Gruppenstunden und Freizeiten.

„Der Kirche muss es ein Anliegen sein, solche Gemeinschaftserfahrungen in kirchlichen Räumen und Orten zu ermöglichen. Gerade jetzt kann Kirche zeigen, dass sie für Kinder und Jugendliche Freiräume schafft“, fordert Diözesanleiter BDKJ/BJA Benjamin Wahl nun von den Verantwortlichen in Kirchengemeinden und kirchlichen Organisationen. Der BDKJ hofft, dass nun viele Akteur*innen vor Ort und auf Dekanats- und Diözesanebene die Angebote für Kinder- und Jugendliche in den Ferienzeiten unterstützen. Konkret kann dies das Überlassen von leerstehenden Gemeindehäusern, von gemeindeeigenen Wiesengrundstücken oder Pfarrgärten für kleine Zeltlager oder das Bereitstellen der Infrastruktur kirchlicher Bildungshäuser sein.

„Der Schutz eines*r jeden steht für uns an erster Stelle. Dies und das Einhalten von Qualitätsstandards und der rechtlichen Rahmenbedingungen sind stets Grundlage unseres Handelns“, betont BDKJ/BJA-Diözesanleiter Benjamin Wahl. „Die Handlungsempfehlungen des Landes und des BDKJ/BJA unterstützen Ehrenamtliche und Hauptamtliche darin, Gruppenstunden und Freizeiten in Baden-Württemberg verantwortungsvoll durchzuführen.“ Das Einbeziehen der örtlichen Gesundheits- und Ordnungsämter ist empfehlenswert und schafft Sicherheit im Umgang mit Hygienevorschriften. Unterstützend bieten BDKJ und Bischöfliches Jugendamt der Diözese Montag bis Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr unter 07153 3001-236 eine Info-Hotline zu Gruppenstunden und Ferienangeboten an. Zudem gibt es bis Ende Juli jeden Montagabend von 20:00 bis 21:30 Uhr ein digitales Vernetzungstreffen, bei dem auf aktuelle Veränderungen der Verordnungen und konkrete Fragen dazu eingegangen wird. Den link dazu sowie weitere zahlreiche Arbeitshilfen, Checklisten und aktuelle Informationen zu Rechtsverordnungen finden sich auf www.bdkj.info/corona.

„Wir setzen sehr auf die Kreativität und das gute Miteinander von hauptamtlich Verantwortlichen und engagierten Ehrenamtlichen. In der Regel funktioniert das gut in unserer Diözese. Gerade jetzt sind Angebote und das konstruktive Miteinander wichtiger denn je“, meint Wahl abschließend.

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Fri, 26 Jun 2020 10:00:00 https://www.bdkj.info/freiraeume-coronafreizeiten
Stellungnahme des BDKJ Baden-Würrtemberg https://www.bdkj.info/stellungnahme-freiraum-mit-paedagogischer-qualitaet-und-vorsicht

 

Als BDKJ Baden-Württemberg sind wir froh, dass es eine Verordnung zur Durchführung von Gruppenstunden sowie einen Handlungsrahmen für Sommerfreizeiten gibt. Für uns als Anbieter von Kinder- und Jugendfreizeitangeboten ist es wichtig, dass es vor allem in diesem Sommer nach dem langen Lockdown Freiräume für Kinder und Jugendliche außerhalb der Familien gibt. Diese Freiräume, die Kinder und Jugendliche im Rahmen von Gruppenstunden, Freizeiten und Zeltlagern mit Gleichaltrigen verbringen, sind eminent wichtig für die Entwicklung und dienen darüber hinaus der dringend benötigten psychischen Entlastung der Kinder, Jugendliche sowie deren Familien.

Durch die Corona Verordnung für die Kinder- und Jugend- sowie für die Jugendsozialarbeit wurde  der Grundstein für Freiräume gelegt. Dank der verständlichen Vorgaben, wie Hygieneregeln, Ausbruchsmanagement etc. sind wir motiviert, Angebote anzubieten und die Planung dieser aktiv zu unterstützen. Allerdings fordern wir, dass mit weiteren Änderungen der Corona-Verordnungen, das Thema Abstandsregelungen für pädagogische Angebote in Schule, Kita, der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit einheitlich zu den neuesten Erkenntnissen angepasst werden.

Das Kultusministerium orientiert sich in seinem Konzept zur Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen unter Pandemiebedingungen an den vorläufigen Ergebnissen der Kinderstudie, die besagt, dass Kinder unter 10 Jahren einen sehr viel geringeren Anteil am Pandemiegeschehen haben als ursprünglich angenommen. Sie erkranken deutlich seltener und haben dann meist mildere Verläufe mit wenigen oder gar keinen Symptomen. Anhand dieser Studie wurde die Abstandregel für Kinder in Kindertagesstätten und Grundschulen aufgehoben, auch weil es für diese Altersgruppe sehr schwierig ist, sich an Abstandsregeln zu halten.

Daher fordert der BDKJ Baden-Württemberg, dass auch für Gruppenstunden und Sommerfreizeiten diese Regelung als Grundlage herangezogen wird. Bei vielen Angebotsaktionen in Gruppenstunden oder Zeltlagern ist solch eine Abstandspflicht für die pädagogische Qualität der Angebote erschwerend und stellt die Organisator*innen und Leiter*innen vor große Herausforderungen.

Wir hoffen, dass auf Grundlage der Kinderstudie die Abstandsregel zumindest für Gruppenstunden und Sommerfreizeiten bis 10 Jahre angepasst wird. Außerdem hoffen wir, dass darüber hinaus bei den kommenden Verordnungen dieses Thema mitbedacht wird und es dadurch auch zu weiteren Lockerungen für ältere Teilnehmer*innen bei Angeboten der Kinder- und Jugend- , sowie Jugendsozialarbeit gibt.

René Six
BDKJ Freiburg

Benjamin Wahl
BDKJ Rottenburg-Stuttgart

Dominik Nawratil
BDKJ Landesreferent

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Fri, 19 Jun 2020 11:15:00 https://www.bdkj.info/stellungnahme-freiraum-mit-paedagogischer-qualitaet-und-vorsicht
Schrittweise Öffnung der kirchlichen Jugendarbeit https://www.bdkj.info/schrittweise-oeffnung-der-kirchlichen-jugendarbeit-1

 

Da sich zur Zeit fast wöchentlich etwas verändert und der Landesjugendring weiterhin mit an den Verordnungen für Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit arbeitet, werden die Checklisten immer aktuell eingestellt. Daher lohnt sich, immer wieder mal hier vorbei zu schauen.

Kontakt für Rückfragen: dioezesanleitung@bdkj-bja.drs.de

Hier geht es zum FAQ des Landesjugendrings: https://www.ljrbw.de/corona

Wir wünschen allen einen guten Start!

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Fri, 12 Jun 2020 16:36:00 https://www.bdkj.info/schrittweise-oeffnung-der-kirchlichen-jugendarbeit-1
"Held*in des Alltags" https://www.bdkj.info/12-05-2020-jugendmedienpreis-2020

 

Sind Pflegende Held*innen des Alltags? Verkäufer*innen im Supermarkt? Ehrenamtliche? Oder aber ein Gegenstand, wie beispielsweise das klapprige Rad, das seit Jahren treue Dienste leistet? Das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart ruft explizit dazu auf, das Motto losgelöst von Personen zu betrachten und persönlichen Geschichten zu erzählen.

Zum ersten Mal in zehn Jahren sind nicht nur Filme und Fotos als Wettbewerbsbeitrag zugelassen, sondern sämtliche Kreativdisziplinen, egal ob Kunst, Text, Song, Film, Foto, Comic. „Wir freuen uns über jede Form des kreativen Auseinandersetzens mit der Thematik und wollen so in Zeiten der Corona-Pandemie, allen die Möglichkeit geben, ihr eigenes Medium für eine Teilnahme zu finden“, erklärt die zuständige Referentin Anna Stützle. Gerade in Zeiten des verringerten persönlichen Kontaktes soll durch eine Erweiterung der Medien die Möglichkeit als Einzelperson einen Beitrag einzureichen, erleichtert werden.

Die Preise werden in drei Altersgruppen vergeben: bis 15 Jahre, 16 bis 18 Jahre und 19 bis 25 Jahre. In allen Kategorien gibt es jeweils Geldpreise in Höhe von 200 bis 500 Euro. Beim Filmwettbewerb verleihen die Kinobesucher*innen der Filmschau Baden-Württemberg zusätzlich einen mit 300 Euro dotierten Publikumspreis.
Einsendeschluss ist der 13. September 2020.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Fachjury. Zu diesem Zeitpunkt kann leider noch nicht gesagt werden, ob die geplanten Verleihungen in der Stadtbibliothek Stuttgart und auf der Landesfilmschau stattfinden können. Die Beiträge werden in jedem Fall online zu sehen sein.

Alle weiteren Infos zum Katholischen Jugendmedienpreis 2020 sowie die Anmeldeformulare befinden sich auf
www.jugend-medienpreis.de

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet.

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Tue, 12 May 2020 10:00:00 https://www.bdkj.info/12-05-2020-jugendmedienpreis-2020