BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Fri, 29 May 2020 12:01:56 +0200 Fri, 29 May 2020 12:01:56 +0200 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Aktuelle Pandemie-Informationen für die Jugendarbeit https://www.bdkj.info/meldungen/schrittweise-oeffnung-der-kirchlichen-jugendarbeit/ ]]>

 

Stufenweise Öffnung der kirchlichen Jugendarbeit

Liebe Ehrenamtliche, liebe Kolleg*innen, sehr geehrte Damen und Herren,

die Landesregierung wird ab dem 02.06.2020 wieder Jugendarbeit ermöglichen. Wir freuen uns sehr, dass es nun auch endlich die ersten Lockerungen für die Kinder- und Jugendarbeit geben wird. Wir begrüßen sehr diesesZeichen und auch die Perspektive, dass nun auch Kindern und Jugendlichen endlich wieder Freiräume der außerschulischen Jugendbildung zur Verfügung stehen werden!

Konkret ist bislang folgendes bekannt:
Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sollen mit Wirkung vom 2. Juni 2020 schrittweise geöffnet werden. Es wird dazu eine befristete Verordnung mit Laufzeit bis 14. Juli 2020 geben, welche wiederumspäter durch eine Verordnung mit Laufzeit bis 31. August 2020 ersetzt werden wird. Je nach aktuellem Infektionsgeschehen können sich die Gültigkeiten dieses Stufenplans ändern.

Mit Wirkung vom 02. Juni 2020 können Träger der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit für bis zu maximal 15 Personen (Betreuende und Teilnehmende werden bei der Berechnung der Personenzahl zusammengezählt)folgende Angebote machen: 

  • Termine in Beratungs- und Anlaufstellen, 
  • feste Gruppenangebote, 
  •  Stunden- und Tagesangebote, 
  •  Angebote mit länger als 24-stündiger Laufzeit ohne Übernachtung.

Natürlich sind dabei zahlreiche Regelungen vorgesehen, die Ihr/Sie hier nachlesen könnt. 

Was heißt das nun für uns als kirchliche Jugendarbeit?!
Bis 14.06. bleiben weiterhin alle kirchlichen Gebäude (Gemeindehäuser, Jugendreferate, Gruppenräume usw.) und andere Plätze für den Publikumsverkehr und für Zusammenkünfte geschlossen. Dies gilt entsprechend auch für Angebote der Jugendarbeit, die also in den Pfingstferien noch nicht stattfinden können, wie bspw. Gruppenstunden und andere verbandliche und Gruppen-Aktivitäten.

Das Bischöfliche Jugendamt und der BDKJ Rottenburg-Stuttgart wird alsbald in den Pfingstferien Checklisten veröffentlichen, aus welchen hervorgehen, wie ab dem 15.06. wieder kirchliche Jugendarbeit verantwortungsvoll und imSinne der Qualitätsstandards stattfinden können. Diese werden wir dann zur Verfügung stellen können, wenn uns die Informationen und Regelungen der Landesverodnung, die dann geplant zum 14.06. in Kraft treten wird, bekanntsind. Wichtige Kriterien sind dabei das Abstandsgebot, Gruppengröße, Raumgröße,  Hygienevorschriften und Hygienepläne in Abstimmung mit den Verantwortlichen für die Veranstaltungsräume u.v.m 

Da also in den Pfingstferien noch keine Gruppenangebote der kirchlichen Jugendarbeit stattfinden können, verweisen wir gerne auf die Plattform www.wir-sind-da.online, auf der zahlreiche Ferienangebote für Kinder, Jugendlicheund junger Erwachsene dargestellt sind, wie bspw. das digitale Pfingstzeltlager der BDKJ-Ferienwelt.

Um dafür den Überblick zu behalten, werden wir Checklisten und Gruppenstundenideen entwickeln. 
Leider können wir heute noch nicht über Details zu den unterschiedlichen Aktivitäten in den Sommerferien (Waldheime, Stadtranderholungen, Ferienprogramme, Freizeiten, Zeltlager, …) informieren. Es werden aber in einerArbeitsgruppe im Ministerium für Soziales und Integration Rahmenbedingungen und Regelungen erarbeitet, unter welchen Voraussetzungen Aktivitäten in den Sommerferien möglich sein werden, auch wenn sicherlich angesichtsder Pandemie vieles anders laufen wird, als wir es in der Kinder- und Jugendarbeit seither gewohnt sind. 

Insgesamt sehen wir für die kirchliche Jugendarbeit folgende Stufen zum Wiedereinstieg vor:

Stufe 1 „feste Teams und Gruppen“ ab 15.06.

  • darunter fallen bspw. Gruppenstunden, Teamsitzungen auf Dekanats- und Diözesanebene, Einzelgespräche mit Publikum im Jugendreferat

Stufe 2 „regionale Vernetzung“ 

  • darunter fallen bspw. regionale Veranstaltungen, wie regionale Mitarbeiter*innen-Konferenzen, Dekanatsversammlungen/-konferenzen, öffentlicher Publikumsverkehr in Jugendreferaten

Stufe 3 „überregionale Veranstaltungen und Freizeiten“ 

  • darunter fallen bpsw. Freizeiten und diözesane Zusammenkünfte.

Auch für diesen Stufenplan werden wir die Zeitläufe erst nach Bekanntwerden der o.g. Landesverordnung, die zum 14.06. in Kraft treten wird, benennen können.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung unter dioezesanleitung@bdkj-bja.drs.de

Wir wünschen Euch und Ihnen allen gesegnete und Mut machende Pfingsttage.

Herzliche Grüße
Alexandra Guserle Nadine Maier Markus Scheifele Benjamin Wahl
Diözesanleitung BDKJ/BJA

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Fri, 29 May 2020 11:15:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/schrittweise-oeffnung-der-kirchlichen-jugendarbeit/
"Held*in des Alltags" https://www.bdkj.info/meldungen/12-05-2020-jugendmedienpreis-2020/ ]]>

 

Sind Pflegende Held*innen des Alltags? Verkäufer*innen im Supermarkt? Ehrenamtliche? Oder aber ein Gegenstand, wie beispielsweise das klapprige Rad, das seit Jahren treue Dienste leistet? Das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart ruft explizit dazu auf, das Motto losgelöst von Personen zu betrachten und persönlichen Geschichten zu erzählen.

Zum ersten Mal in zehn Jahren sind nicht nur Filme und Fotos als Wettbewerbsbeitrag zugelassen, sondern sämtliche Kreativdisziplinen, egal ob Kunst, Text, Song, Film, Foto, Comic. „Wir freuen uns über jede Form des kreativen Auseinandersetzens mit der Thematik und wollen so in Zeiten der Corona-Pandemie, allen die Möglichkeit geben, ihr eigenes Medium für eine Teilnahme zu finden“, erklärt die zuständige Referentin Anna Stützle. Gerade in Zeiten des verringerten persönlichen Kontaktes soll durch eine Erweiterung der Medien die Möglichkeit als Einzelperson einen Beitrag einzureichen, erleichtert werden.

Die Preise werden in drei Altersgruppen vergeben: bis 15 Jahre, 16 bis 18 Jahre und 19 bis 25 Jahre. In allen Kategorien gibt es jeweils Geldpreise in Höhe von 200 bis 500 Euro. Beim Filmwettbewerb verleihen die Kinobesucher*innen der Filmschau Baden-Württemberg zusätzlich einen mit 300 Euro dotierten Publikumspreis.
Einsendeschluss ist der 13. September 2020.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Fachjury. Zu diesem Zeitpunkt kann leider noch nicht gesagt werden, ob die geplanten Verleihungen in der Stadtbibliothek Stuttgart und auf der Landesfilmschau stattfinden können. Die Beiträge werden in jedem Fall online zu sehen sein.

Alle weiteren Infos zum Katholischen Jugendmedienpreis 2020 sowie die Anmeldeformulare befinden sich auf
www.jugend-medienpreis.de

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet.

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Tue, 12 May 2020 10:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/12-05-2020-jugendmedienpreis-2020/
Freiräume und Planungssicherheit https://www.bdkj.info/meldungen/08-05-2020-corona-stornogebuehrenuebernahme/ ]]>

 

Benjamin Wahl, Diözesanleiter BDKJ/BJA Rottenburg-Stuttgart ist erleichtert, dass nun Klarheit darüber besteht, wie die Träger der außerschulischen Jugendbildung mit den Corona-Maßnahmen des Landes und seinen Auswirkungen auf die Jugendarbeit verfahren können.
Der BDKJ und seine Jugendverbände sind dankbar, dass das Sozialministerium in der aktuellen Situation finanzielle Hilfen zusichert. Diesen Blick für Kinder und Jugendliche wünscht sich der BDKJ Rottenburg-Stuttgart auch weiterhin. „Kinder und Jugendliche sind mehr als nur Schüler*innen: Sie brauchen in den Ferien Freiräume und pädagogische Angebote, wie sie in Zeltlagern, auf Freizeiten und bei der Stadtranderholung durchgeführt werden“, meint Wahl. Dieser Aspekt spielt in der öffentlichen Diskussion um die Öffnung der Corona-Maßnahmen derzeit kaum eine Rolle. Wahl ergänzt weiter: „Um Angebote anbieten und sinnvoll pädagogisch planen zu können, brauchen die Jugendverbände eine Perspektive und absehbare Rahmenbedingungen. Daher unterstützen wir als BDKJ die Forderung des Landesjugendrings.

>>> Die konkreten Bedingungen für eine Bezuschussung und Förderung stehen in den Hinweisen zum Verfahren unter der
Rubrik Service/Zuschüsse

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Fri, 08 May 2020 17:05:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/08-05-2020-corona-stornogebuehrenuebernahme/
Spenden für Masken helfen Menschen in Ghana https://www.bdkj.info/meldungen/29-04-2020-masken-wegive/ ]]>

 

Seit Jahren engagiert sich wegive in dem westafrikanischen Land und plant, dort ein Schulzentrum zu errichten. Beim Verein wegive ist Lena Heinkel aktiv, die von 2016 bis 2017 für den weltkirchlichen Friedensdienst in Ghana war. „Seit meiner Zeit in Ghana habe ich den Wunsch, etwas zurückzugeben für die schönen Erinnerungen und Dinge, die ich erleben durfte. Das wird nun von wegive ermöglicht“, sagt sie.
Die Lehramtsstudentin ist im Vorstand des Vereins. „Ich bin so dankbar, dass ich dadurch eine Möglichkeit bekomme, aktiv zu werden.“ Denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie seien eben nicht nur in Deutschland dramatisch. „Auch in Ghana sind die Auswirkungen einschneidend“, sagt Heinkel. „Wir leben in einem Land mit exzellentem Gesundheitssystem, staatlicher Wirtschaftsförderung in Milliardenhöhe und einer hohen Versorgungssicherheit. Ghana hat dies alles nicht“, sagt Heinkel.  

Von den Spenden für die Schutzmasken werden die Versand- und Materialkosten der Masken finanziert. „Jeder weitere Euro geht direkt nach Ghana“, sagt Heinkel und verweist darauf, dass die Materialkosten bei nahezu null lägen. Aktuell gibt es über 400 Bestellungen für Behelfsmasken und so bleibt auch in den kommenden Tagen noch viel zu tun.


So kann man die Masken bestellen
Die Masken können per E-Mail an Stoff-Behelfsmaske@web.de bestellt werden. Anzugeben ist die gewünschte Stückzahl und die Adresse, wohin die Sendung gehen soll. Nachdem eine Bestätigung über die Bestellung eingetroffen ist, sollte der Besteller seine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Behelfsmaske“ an das Konto mit der IBAN DE10 6305 0000 0000 0330 60, BIC SOLADES1ULM überweisen.
Auf Wunsch kann eine Spendenbescheinigung erstellt werden. Hierzu sollte die vollständige Adresse im Verwendungszweck der Überweisung angegeben werden. Alternativ kann die Adresse auch per E-Mail an spenden@wegive.de gesendet werden.

Weitere Infos gibt es auf www.wegive.de

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Wed, 29 Apr 2020 14:23:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/29-04-2020-masken-wegive/
Bücher kommen per Fahrrad https://www.bdkj.info/meldungen/27-04-2020-buchdienst-zu-coronazeiten/ ]]>

 

Über die üblichen Bestell- und Beratungsalternativen per Telefon, E-Mail und Internet hinaus, erweiterten die Buchhändlerinnen ihren Service um einen Fahrradkurierdienst: Alle zwei Tage schwang sich Auszubildende Daniela Busch mit bis zu drei Bestellungen in den Packtaschen auf´s Fahrrad und lieferte innerhalb von Wernau frei Haus direkt vor die Haustür. Dieses Angebot wird bis auf weiteres auch nach der Wiedereröffnung am 22. April beibehalten.

„Da uns in den vergangenen vier Wochen das gesamte Frühjahrsgeschäft zu Erstkommunion und Ostern weggefallen ist, wollen wir zumindest den Kontakt zu Einzelpersonen aufrechterhalten“, erklärt Buchhändlerin Hanna Letens. Die Umsatzeinbußen durch den Ausfall von Veranstaltungen mit zahlreichen Teilnehmer*innen, die durch die räumliche Nähe zum katholischen Tagungshaus Wernau ihre Pausen mit einem Gang durch die Fachbuchhandlung verbunden haben, seien enorm. Auch die Einnahmen aus den thematischen Büchertischen auf jugendpastoralen oder religionspädagogischen Fachtagungen fehlten in der Ladenkasse. „Wir hoffen jetzt auf den Verkauf des Frauenkalenders 2021, der ab 6. Mai exklusiv im Buchdienst erhältlich ist“, meint Letens.

Den verminderten persönlichen Kontakt zu seinen Kund*innen versucht das Buchdienst-Team durch den Ausbau seiner Social-Media-Aktivitäten und einem wöchentlichen Newsletter auszugleichen. Auf beiden Medienkanälen veröffentlichen die vier Buchhändlerinnen ihre persönlichen Leseempfehlungen rund um die Themen „das Leben lieben“ und „den Glauben leben“. „Die Nachfrage nach sinnstiftenden Titeln und Büchern, die sich mit Lebensmodellen nach der Corona-Pandemie beschäftigen, hat sich verstärkt“, bemerkt Hanna Letens. In dieser Literatursparte hat der Buchdienst ein umfassendes Sortiment, aus dem daran interessierte Leser*innen nun auch wieder persönlich im Laden auswählen können – mit Mundschutz und dem Einhalten der Abstandsregeln.

>>>www.buchdienst-wernau.de

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Mon, 27 Apr 2020 13:24:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/27-04-2020-buchdienst-zu-coronazeiten/
Abgehängte nicht noch weiter abhängen https://www.bdkj.info/meldungen/21-04-2020-jugendliche-nicht-abhaengen/ ]]>

 

Digitale Lernformate sind in der aktuellen Pandemie in vielen Bereichen wichtige Alternativen zum analogen Unterricht, so auch in der Jugendberufshilfe. "Die Chancen digitaler Lernformen können aber wegen unzureichender Ausstattung derEinrichtungen und der jungen Menschen oft nicht sachgerecht genutzt werden", erklärt der arbeit für alle e. V. und warnt: "So werden die Jugendlichen in Zeiten der aktuellen Pandemie noch weiter von der Teilhabe an Bildung und Wissen abgekoppelt und drohen, weiter abgehängt zu werden." Darum fordert der arbeit für alle e.V. Jugendliche in der Jugendberufshilfe mit digitalen Endgeräten, insbesondere Tablets, PCs und Druckern auszustatten. Außerdem seien die digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden und Jugendlichen auszubauen und die digitale Infrastrukturin ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtteilen zu verbessern, so der  arbeit für alle e.V.

Die aktuelle Krise zeige, dass die Einrichtungen der Jugendberufshilfe wegen fehlender Ressourcen und beschränktem Zugang zu entsprechenden Förderprogrammen oft unzureichend mit digitalen Medien ausgestattet sind. Diese Situation müsse in einer gemeinsamen Anstrengung überwunden werden.

Der Zwischenruf des arbeit für alle e.V. ist unter folgendem Link zu erreichen:  www.bdkj.de/zwischenruf-afa

Der arbeit für alle e.V. ist eine Initiative des BDKJ, in dem der BDKJ seine Aktivitäten gegen Jugendarbeitslosigkeit bündelt. Ihm gehören von der BDKJ-Hauptversammlung gewählte Mitglieder und Einrichtungen der Jugendberufshilfean.

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Tue, 21 Apr 2020 12:01:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/21-04-2020-jugendliche-nicht-abhaengen/
Persönliche Kontakte - unbezahlbar wertvoll https://www.bdkj.info/meldungen/09-04-2020-wfd-rueckholaktion/ ]]>

 

Jakob Knebel, WFD-Bildungsreferent im BDKJ beschreibt die Situation im Rückblick als sehr herausfordernd. „Die Nachricht, dass die Auslandsdienste abgebrochen werden müssen, kam für alle überraschend. Für uns genauso wie für die Freiwilligen und Partnerorganisationen, die sofort über die neue Situation informiert wurden.“ Die täglich veränderten Maßnahmen, die die einzelnen Länder in Asien, Afrika und Südamerika zur Eindämmung der Corona-Pandemie trafen, verlangten von allen Beteiligten viel Improvisation. So mussten bereits gebuchte Flüge wieder storniert und umgebucht werden, da der Flughafen für internationale Flüge gesperrt wurde. In allen Sammelpunkten für die im jeweiligen Einsatzland verstreuten Jugendlichen wurden Ansprechpartner*innen organisiert, die für Transporte mit Passierscheinen oder Unterkünfte sorgten, da auch sämtliche Hotels geschlossen wurden.

Von einem völligen Shutdown waren bis vor kurzem besonders die Freiwilligen in Südamerika betroffen. Ausgangssperre und Grenzschließung, keine Inlandsflüge oder Busfahrten sowie das Verbot privater Autofahrten hat ihre Ausreise bis zum 4. April verzögert. Und genau in dieser Situation war die Unterstützung durch die Projektpartner*innen und Privatpersonen vor Ort unbezahlbar. „Obwohl sie selbst mit den Auswirkungen der Coronakrise klar kommen mussten, nahmen sie ohne zu zögern die Freiwilligen als Gäste auf, organisierten den Transport zum Flughafen, sorgten sich um ihre Sicherheit oder waren für ihre Sorgen ansprechbar. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und dafür sind wir im Team der Diözese Rottenburg-Stuttgart sehr dankbar!“, meint Jakob Knebel.

Normalerweise wäre der Weltkirchliche Friedensdienst bis Ende Juli gegangen. Nun sind die 35 jungen Erwachsenen vorzeitig zurück in ihren Heimatgemeinden. Einige überlegen, sich jetzt als freiwillige Helfer*innen für Einkaufsdienste oder in Pflegeheimen zu engagieren; andere haben sich in Selbstquarantäne begeben. Einige wenige lösten direkt nach der Rückkehr ihre Dienstvereinbarung auf und begannen eine Ausbildung. Letztlich haben sich alle Freiwilligen mit der aktuellen Situation arrangiert und auch das WFD-Krisenteam kann sich den eigentlichen Aufgaben zuwenden. Denn sobald die Corona-Krise beendet ist, soll es wieder einen neuen-Kursjahrgang geben, der jungen Erwachsenen einen Freiwilligendienst in Übersee ermöglicht. Dabei können Sie in jeder Situation auf die Verlässlichkeit der Kooperationspartner*innen der Weltkirche vertrauen - auch jenseits von Krisenzeiten.

Der Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen „Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens“. Vor einigen Jahren erhielt der Dienst seinen heutigen Namen. Seit der Gründung leisteten über 500 junge Menschen den Weltkirchlichen Friedensdienst.

Weitere Infos unter: www.wfd.bdkj.info

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Thu, 09 Apr 2020 11:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/09-04-2020-wfd-rueckholaktion/
Frauen nicht alleine lassen! https://www.bdkj.info/meldungen/09-01-2018-frauen-schuetzen/ ]]>

 

Für uns ist klar:
Menschen mit Berufen im sozialen Bereich, in der Pflege und im Einzelhandel sind systemrelevant. Ein Großteil der Angestellten in den aktuell besonders geforderten Berufen ist weiblich. Die Frauen sind einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt und gefährden häufig ihre eigene Gesundheit. Gleichzeitig werden viele dieser Berufe nicht angemessen bezahlt. Wir fordern: Die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften, Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen, Kassiererinnen - all derjenigen, die jetzt dafür sorgen, dass die Gesellschaft nicht still steht - müssen sich deutlich verbessern. Vor allem müssen diese Berufsgruppen endlich besser entlohnt werden!

Gewaltschutz ist systemrelevant. Die Zahl der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen steigt in der aktuellen Krise. Gleichzeitig ist die Erreichbarkeit von Gewaltschutzeinrichtungen erschwert. Betroffene müssen Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen niedrigschwellig erreichen können. Dies gelingt jedoch häufig deshalb nicht, da diese Einrichtungen völlig überlastet sind. Es müssen dringend neue Kapazitäten geschaffen werden. Darüber hinaus sind diese Einrichtungen bundesweit als systemrelevant einzustufen! Auch geflüchteten Frauen muss der Zugang offenstehen. Mit seinem Vorbehalt zu Artikel 59 der Istanbul-Konvention entzieht sich Deutschland der Vorschrift, geflüchteten oder migrierten Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, ein eigenständiges Aufenthaltsrecht zu ermöglichen. Dadurch sind gewaltbetroffene Frauen ihren Peinigern schutzlos ausgesetzt. Die Bundesregierung muss deshalb endlich das "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" (Istanbul-Konvention) vollständig umsetzen!

Solidarität mit vulnerablen Gruppen ist systemrelevant. Die Frauen, die ohnehin schon am Rande der Gesellschaft leben, sind von der aktuellen Krise besonders betroffen. Wohnungslose Frauen haben häufig keine Orte, an denen sie Ruhe finden und vor Gewalt geschützt sind. Prostituierte haben keine Einnahmen und in vielen Fällen keine Unterkunft. Insbesondere viele nicht-deutsche Prostituierte sind von heute auf morgen obdachlos geworden. Sie können nicht oder nur schwer zu ihren Familien zurückkehren und drohen in den Untergrund verdrängt zu werden. Diese Frauen brauchen Unterstützung!

Hebammen sind systemrelevant. Seit Jahren fordern wir gemeinsam mit den entsprechenden Berufsverbänden eine Verbesserung der Situation von freiberuflichen und angestellten Hebammen in Deutschland. Sie sind essentiell für eine angemessene Versorgung rund um die Geburt. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie sind sie besonders gefordert, kreative und digitale Lösungen zu finden, um Schwangere gut zu betreuen. Doch eine Vor- oder Nachsorge bedarf auch des persönlichen Kontakts mit der Schwangeren. Hebammen müssen in der Gesundheitsversorgung mitberücksichtigt und ausreichend mit Schutzausrüstung ausgestattet werden!

>>>www.bdkj.de

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Wed, 08 Apr 2020 14:49:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/09-01-2018-frauen-schuetzen/
Corona-Pandemie: weltweite Rückholaktion läuft auf Hochtouren https://www.bdkj.info/meldungen/30-03-2020-wfd-rueckholaktion/ ]]>

 

„Am 16. März kam die Aufforderung der Koordinierungsstelle des staatlichen Förderprogramms ‚weltwärts‘, durch das unsere Freiwilligendienste gefördert werden, dass wir alle Freiwilligen zurück nach Deutschland holen müssen“, sagt Julia Schiller von der Hauptabteilung Weltkirche des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg. An einigen Einsatzorten löste das zu dem Zeitpunkt noch Überraschung aus. Corona war in Europa. Weit weg. „Wir waren geschockt“, sagt Treiber, der zu dem Zeitpunkt noch in der Erzdiözese Kampala in einer Schule tätig war. „Bei uns herrschte Normalität und wir wollten doch bis August an unserem Einsatzort bleiben.“ 

Doch die Situation änderte sich rasant: Schon zwei Tage später schlossen in Uganda die Schulen, kurz darauf wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt und die Angst griff um sich. In der Diözese wurde da schon seit Tagen an einer groß angelegten Rückholaktion gearbeitet. Das zuständige Team der Weltkirchlichen Friedensdienste (WFD) besteht aus Referent*innen der Hauptabteilung Weltkirche in Rottenburg und des Bischöflichen Jugendamts in Wernau. Auch für Treiber wurde so eilig ein Rückflug von Entebbe nach Frankfurt organisiert. „Ich hatte Glück“, sagt der Laupheimer. „Beim Umsteigen in Nairobi gab es im Transitbereich Fieberkontrollen und ich erreichte meinen Anschlussflug nur, weil ich schon vorher einen Online-Checkin machen konnte.“ Andere Freiwillige von anderen Organisationen hätten das nicht geschafft. Für Treiber ein noch größeres Glück: Kurz nachdem seine Maschine in Entebbe abhob, schloss der dortige Flughafen wegen Corona.

Insgesamt konnte das WFD-Team bisher 23 Freiwillige aus Afrika und Asien zurückholen, berichtet Schiller. Für die verbliebenen Freiwilligen sei die Lage komplizierter geworden. „Vielerorts gelten inzwischen Quarantänebestimmungen und es gibt keine Möglichkeit mehr, ohne weiteres durch das Land zu reisen. Und die Lage ändert sich noch immer ständig. Wir bekommen stündlich neue Informationen“, beschreibt Schiller die Arbeitsbedingungen. Für sie und für das ganze Team stehe bei den Rückholaktionen immer die Sicherheit der Freiwilligen an oberster Stelle. Dabei sei die bewährte Kooperation zwischen Weltkirche und dem Bischöflichen Jugendamt in dieser Situation ein „riesiger Vorteil“. Denn zur Betreuung der Freiwilligen gebe es so immer verlässliche und langjährige Projektpartner vor Ort, die in jedem Fall bereit seien, auch spontan und unkompliziert zu helfen. Das Team sei auch ständig im Austausch mit Botschaften, der Koordinierungsstelle von „weltwärts“ und anderen Trägern, um auch die restlichen Freiwilligen sicher nach Deutschland zu bringen. 
 

Foto: Vier Freiwillige aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart stehen mit Mentor*innen und Freund*innen am Flughafen in Entebbe: Emmanuel Treiber (fünfter von links), Leo Nussbaum, Aurélie Ouvrard (vierte von links) und Daniela Merk.
Bild: privat

>>> mehr Infos zum WFD

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Mon, 30 Mar 2020 10:59:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/30-03-2020-wfd-rueckholaktion/
Online-Plattform: www.wir-sind-da.online https://www.bdkj.info/meldungen/19-03-2020-plattform-wirsindda/ ]]>

 

Die Website ist in sechs Kategorien aufgeteilt, die je nach Zielgruppe oder Setting entsprechende Tipps für die Freizeitbeschäftigung Zuhause bereithält. So gibt es etwa kreative Do-It-Yourself-Ideen und Spieletipps für sich selbst oder die ganze Familie. Aber auch zahlreiche Tipps zu frei verfügbaren und kostenlosen Online-Tools, um gemeinsam ein Konzert zu hören, einen Film zu sehen oder eine Party zu feiern. Den Macher*innen geht es vor allem darum, dass die Jugendlichen in ihrem Freundeskreis oder der Jugendgruppe in Kontakt untereinander bleiben und sich in eher ungewöhnliche Weise treffen.
„Wir sind da“ bedeutet auch, für andere da zu sein. So wird in der Kategorie „da.für andere“ dazu aufgefordert, den Blick auf andere zu richten, die in dieser Zeit besondere Hilfe benötigen. Eine entsprechende Sozialchallenge wird zurzeit vorbereitet.

Das Kontakt- und Gesprächsangebot verschiedener Seelsorger*innen in der Kategorie „da.für dich“ zeigt, dass die katholische Kirche da ist, wenn Jugendliche Gesprächsbedarf haben und eine*n Ansprechpartner*in zum Reden und Zuhören brauchen. Darüber hinaus enthält die Plattform spirituelle Angebote für Familien und Jugendliche, die ihre Gedanken, Sorgen und Ängste ins Gebet bringen möchten. Über den genauen Ablauf wird dort in den kommenden Tagen, wie auch über den Instagram-Account des BDKJ, informiert.

Die Internetseite wird laufend aktualisiert. Weitere Träger, wie etwa der Fachbereich Ehe und Familie der Diözese werden in den nächsten Tagen ihr Angebot dort einstellen und inhaltlich betreuen. Wer weitere Ideen und Tipps für die Plattform hat, kann diese an wirsindda@bdkj.info schicken.

Bis auf Weiters gilt die Devise: Stay home, stay connected, stay tuned.
>>> www.wir-sind-da.online

 

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Thu, 19 Mar 2020 12:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/19-03-2020-plattform-wirsindda/