BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Sun, 20 Jan 2019 19:16:02 +0100 Sun, 20 Jan 2019 19:16:02 +0100 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Kostenlose Workshops an Schulen https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/meldungen-fachstelle-globales-lernen/02-05-2017-workhops-an-schulen/ ]]>

 

In unterschiedlichen Workshops setzen sich die BildungsreferentInnen der Fachstelle Globales Lernen gemeinsam mit den SchülerInnen auf interaktive Weise mit diesen Themen auseinander, beziehen sie aktiv mit ein und vermitteln ihnen Hintergründe und globale Zusammenhänge auf anschauliche Weise. Die 90 minütigen Workshops sind besonders für den Religions-, Ethik-, oder Gemeinschaftskundeunterricht geeignet.

Vom 18. bis 29. März sind unsere Workshopwochen: wir kommen gerne an Schulen, zu Verbänden und in Kirchengemeinden, um dort den neuen Postwachstums-Workshop durchzuführen.Vereinbarungen außerhalb dieses Zeitraumes können je nach personellen Ressourcen individuell bei der Fachstelle angefragt werden: globaleslernen@bdkj.info.

 

Workshopthemen


•    „Schritt zurück in die Zukunft“ (ab Klasse 7)
      altersgerechte Workshops ab März 2019 --> jetzt buchen!
     ... Einführung in das Thema Postwachstum und weitere alternative Wirtschaftsmodelle
     ... Aufzeigen globaler Zusammenhänge von Wirtschaft, Klima, sozialer Gerechtigkeit und Konflikten
     ... Erarbeitung von persönlichen Handlungsoptionen & Planspiel

•   „Auswärtsspiel – Die Welt in Bewegung“
     Workshop zum Thema Flucht und Migration (ab Klasse 8)
     … Planspiel zum Thema, bei dem eine Flucht nachempfunden wird
     … Auseinandersetzung mit weltweiten Fluchtbewegungen, Definitionen der
     Begriffe und Gründe für Flucht

•   „Es(sen) reicht! Jetzt kommt der Hunger auf den Tisch“ (ab Klasse 5)
     … Einführung zur globalen Nahrungsmittelverteilung und Ursachen des Hungers
     … Bausteine zu Lebensmittelverschwendung, Landgrabbing (Landraub) und
     Nahrungsmittelspekulationen

•   „Klima FairWandeln“ (ab Klasse 7)
    … Die Welt in Stühlen: Bevölkerungszahlen, BIP und CO2-Emissionen der
    Kontinente im Vergleich
    … Folgen des Klimawandels und eigene Handlungsmöglichkeiten
    … große und kleine Klimaschutzziele: Was nehmen sich die Regierungen vor, was nehme ich mir vor?

•   „Wasser – kein trockenes Thema“ (ab Klasse 8)
    … Gruppendiskussion zur Privatisierung von Wasser
    … Einführung des Begriffes „virtuelles Wasser“, Wasserverteilung weltweit, Betrachtung von
    Konflikten um Wasser
 

Kontakt: Fachstelle Globales Lernen, 07153 3001 176

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Tue, 15 Jan 2019 18:33:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/meldungen-fachstelle-globales-lernen/02-05-2017-workhops-an-schulen/
Ein Schritt zurück in die Zukunft https://www.bdkj.info/meldungen/17-01-2018-weltsichttage-2019/ ]]>

 

Vom 11. bis zum 13. Januar 2019 trafen sich über 35 junge Erwachsene aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Jugendhaus Schloss Einsiedel bei Kirchentellinsfurt, um die Jugendaktion 2018/2019 unter dem Motto „Schritt zurück in die Zukunft!“ weiter zu entwickeln. Während dieser drei Tage gab es neben dem Erlernen der Kunst des kreativen Straßenprotests auch einen Input zu allen Aspekten des Konzeptes der Postwachstumsökonomie. Dieses alternative Wirtschaftskonzept, dass sich die jungen Erwachsenen im letzten Jahr als Schwerpunkt der Jugendaktion 2018/2019 gewählt hatten, thematisiert Wachstum als Problem und möchte eine Abkehr davon und dadurch ein Mehr an Lebensqualität, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit schaffen.
Die Eine-Welt-Engagierten entwickelten unter dem Eindruck dieser Impulsreferate verschiedenste Aktionen, darunter mehrere Flashmobs, die auf kreative Art und Weise aufzeigen, inwieweit unser Wirtschaftssystem mit seinem ständigen Wachstumsdruck die Menschen belastet. Auch Events wie eine Schnippeldisko und ein Straßensupermarkt sollen Gesellschaft und Politik für den „Schritt zurück in die Zukunft“ sensibilisieren.



Ein Arbeitsheft zur Jugendaktion 2018/19 mit thematischen Workshop-Bausteinen, einem Planspiel und einem Jugendgottesdienst kann ab sofort bei der Fachstelle Globales Lernen bestellt werden. Außerdem werden vom 18. bis 29. März Workshops zum Thema Postwachstum angeboten, die von ehrenamtlich Engagierten an Schulen, in Verbänden und in Kirchengemeinden durchgeführt werden. Anfragen hierfür nimmt ebenfalls die Fachstelle Globales Lernen entgegen.

>>> Hier gehts´s zu den allgemeinen Infos zur Jugendaktion sowie den Themen und Materialien vergangener Aktionen 

Die Jugendaktion des BDKJ Rottenburg-Stuttgart ist eine thematisch wechselnde Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.
 

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Tue, 15 Jan 2019 10:21:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/17-01-2018-weltsichttage-2019/
Feel the vibes - Jugend, Musik und Glaube https://www.bdkj.info/meldungen/11-01-2019-juseta-2019/ ]]>

 

Wer von den Teilnehmenden auf eine allgemeingültige Formel für den wirkungsvollen Einsatz von Musik in seinem Jugendarbeitsfeld gehofft hatte, war mit dem Fazit von Schuhmacher etwas ernüchtert. Er führte weiter aus, dass die individuelle Lebenserfahrung und aktuelle emotionale Befindlichkeit sowie die Musikperformance und der Musikstil beeinflussen, wie Musik bewertet und wahrgenommen wird. Gleichzeitig ermutigte der Musikpädagoge seine ZuhörerInnen jedoch, bei der Musikauswahl die Gruppe miteinzubeziehen, die damit erreicht werden soll. Im gemeinsamen Suchen nach einem für alle passenden Song oder Musiktitel entstehe bereits der gewünschte Austausch über Texte, Musikstile und -vorlieben.
In Hörkontakt mit explizit christlicher Popmusik kamen die TagungsteilnehmerInnen mittels Videoclips verschiedener Bands, die das breite Spektrum an Popmusikgenres -von Rap und Folk über Worship und Deutschpop bis hin zu Whitemetal - aufzeigten. Auch Songwriter Johannes Falk, der aus der Lobpreis-Bewegung kommt, gab einen Einblick in sein Schaffen und die christliche Musikszene. Für letztere wünsche er sich mehr Mut und Kreativität, Texte abseits der gängigen Weichspülformeln zu formulieren: “Zweifel, Sorgen und Ängste haben durchaus ihre Berechtigung in der christlichen Musik. Es braucht darin mehr Genre übergreifende Popmusik, auch aus der Säkularszene, die sich mit den Lebensfragen der Menschen auseinandersetzt“.
Zum gleichen Ergebnis kam Prof. Dr. Johanna Rahner, Theologin und Dozentin für Dogmatik an der Universität Tübingen, in ihrem Vortrag „Von Gott singen und sprechen – aber wie?“. Liturgie feiern, das geht mit allen Musikstilen, selbst mit Blackmetal, wenn sie die existentiellen Lebensfragen der Menschen und ihre Suche nach Sinn aufgreifen und keine vorgefertigten Antworten in glatten gefälligen Floskeln liefern.

„Melodien und Texte entfalten dann ihre größte Wirkung, wenn sich der Mensch mit seinen Lebensbrüchen und offenen Fragen darin wiederfindet. Es gibt heutzutage noch zu viele Gottesdienste, die auf ein traditionelles Liedgut zurückgreifen, das von Begriffen geprägt ist, die keine Resonanzfähigkeit mehr besitzen“, führt Rahner weiter aus.
Jugend, Musik und Glaube wird für viele TagungsteilnehmerInnen ein Arbeitsfeld bleiben, in welchem mit der Gesamtpalette der Popkultur experimentiert werden kann. Jetzt gilt es mit den Anregungen und Erkenntnissen einfach mal anzufangen, mit einem Bandcoaching-Tag, der Firmvorbereitung als Musikprojekt, einem kleinen Songfestival, einem Chorprojekt...

 

Zum Reinhören und Reinschauen


>>> BDKJ RoSt auf Soundcloud

>>> BDKJ Rost auf Youtube

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Fri, 11 Jan 2019 11:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/11-01-2019-juseta-2019/
Wahrhaft glückliche Gewinner https://www.bdkj.info/meldungen/10-12-2018-jugendmedienpreis-2018-film/ ]]>

 

In der Alterskategorie bis 15 Jahre freuten sich die Jungfilmerinnen Madlen Gairing, Kathrin Sauter und Nora Weiß aus Kißlegg über 200 Euro Preisgeld und die begehrte durchsichtige Glastrophäe. Ihr Kurzfilm „Ist Wahrheit noch Pflicht?“ ist eine kurzweilige, aber kritische Auseinandersetzung mit den auf Social-Media zelebrierten Scheinwelten.

Erneut gewann Leon Zorn aus Heidelberg in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre ein Preisgeld von 300 Euro. Unterstützt wurde der 17-Jährige bei seinem verfilmten Poetry-Slam „Medienmenschen“ von seinem Schulfreund Leon Sandner, der sich für die technische Umsetzung verantwortlich zeigte. Mit ihrem Film üben die jungen Filmemacher sehr klug durchdacht und pointiert Kritik am gesellschaftlichen Medienverhalten. Nicht zuletzt überzeugte die Jury auch das Stilelement der gereimten Erzählung, die technische Qualität und der hohe Zeitaufwand der Synchronisation.

In der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre zeichnete Weihbischof Thomas Maria Renz den Studenten Lukas Gawenda aus Löwenstein für sein Werk „Gespalten“ aus. Der 22-Jährige ging mit einem hochprofessionellen und technisch aufwändigen Werk ins Rennen, dessen Handlung auf wahren Begebenheiten beruht und vielleicht auch deshalb so eine wunderbar schöne und schlüssige Geschichte über Geld oder Liebe erzählt. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Zum sechsten Mal in Folge wurde zudem die Kategorie Publikumspreis vergeben: Die Entscheidung über den mit 300 Euro dotierten Preis treffen kurz vor der Verleihung die Zuschauer des Screenings, in dem alle nominierten Filme in voller Länge gezeigt werden. Die Wahl fiel dabei knapp auf die Schülerinnen Yara Guter, Lilia Rau, Elea Schneider und Mia Rist aus Bad Wurzach und ihr Werk mit dem gleichnamigen Titel wie die Gewinner der Kategorie bis 15 Jahren: „Ist Wahrheit noch Pflicht?“.

„Wir freuen uns jedes Jahre darauf, in die strahlenden und glücklichen Gesichter der Preisträgerinnen und Preisträger zu sehen“, verrät Benjamin Wahl, Diözesanleiter des Bischöflichen Jugendamtes. Und auch für die Kinder und Jugendlichen, die schließlich nicht gewinnen würden, sei es ein großes und aufregendes Erlebnis, bei der Filmschau Baden-Württemberg dabei sein zu dürfen und den eigenen Film auf einer großen Kinoleinwand gezeigt zu bekommen. „Alle Einsendungen sind auf ihre jeweilige Art technisch und inhaltlich einzigartig“, lobt Benjamin Wahl und ist schon gespannt auf die Einsendungen für 2019. „Ich wünsche allen, die mitgemacht haben, den Mut, auch in Zukunft ihre Positionen zu vertreten und sich künstlerisch zu engagieren.“

Die Preisträgerfilme zum Wettbewerb um den Katholischen Jugendmedienpreis 2018 werden alsbald auf www.jugend-medienpreis.de zu sehen sein. Das neue Motto für 2019 lautet „weltretten“, Einsendeschluss ist nach den Sommerferien 2019.

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. ausgerichtet. Unterstützt wird der Katholische Jugendmedienpreis von der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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Mon, 10 Dec 2018 11:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/10-12-2018-jugendmedienpreis-2018-film/
beteiligen.wertschätzen.fördern. https://www.bdkj.info/meldungen/26-11-2018-start-jahr-der-jugend/ ]]>

 

Alexandra Guserle, Diözesanleiterin BDKJ/BJA ergänzt: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind Gegenwart und Zukunft unserer Kirche. Viele Entscheidungen von heute, betreffen sie in der Zukunft. Die Kirche braucht junge Menschen, um von ihnen zu lernen.“
Es braucht den sogenannten U28 Blick, der die Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, berücksichtigt. Ziel ist, einen regelmäßigen Austausch zwischen Jugendlichen und Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinden, Dekanate und der Diözese zu schaffen. Das Thema Jugend und Jugend(verbands)arbeit soll in den Gremien auf allen Ebenen der Diözese fester Bestandteil der Tagesordnung werden.

Auf Diözesanebene wird dies in Form von Gesprächsforen zu verschiedenen Themen mit haupt- und ehrenamtlichen FunktionsträgerInnen des BDKJ und seiner Verbände, sowie hauptamtlichen Leitungen und ReferentInnen des bischöflichen Ordinariats stattfinden. Zudem bietet die 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 zahlreiche Gelegenheiten, Jugendgruppen vor Ort zu unterstützen und sich von ihrer Arbeit begeistern zu lassen.
Enden wird das Jahr der Jugend am 30. Mai 2019 mit einer Abschlussveranstaltung für Jugendliche der Diözese gemeinsam mit Bischof Dr. Gebhard Fürst.

Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.

 

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Mon, 26 Nov 2018 11:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/26-11-2018-start-jahr-der-jugend/
Fotos zum zweimal Hinschauen https://www.bdkj.info/meldungen/10-04-2018-jugendmedienpreis-2018/ ]]>

 

In der jüngsten Alterskategorie bis 15 Jahre überzeugte Luzia Becker aus Stuttgart-Weilimdorf die Jury mit ihrem schockierenden Hingucker „Cut“. Mit ihrer Arbeit thematisiert die junge Künstlerin, dass sich Hinterfragen lohnt und prangert die hemmungslosen Fotomanipulationen in den Sozialen Medien an. Die gelungene Verknüpfung mit dem Wettbewerbsthema honorierte die Jury mit 150 Euro Preisgeld und einer Glastrophäe.

250 Euro gab es in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre für die Nachwuchsfotografinnen Maya und Romy Hefner aus Walldürrn für ihre Fotoarbeit „Lügen und Filter“. Die beiden Mädchen zeigen mit ihrem Kunstwerk, dass die halbe Wahrheit immer noch die beste Lüge ist und so wird aus einer gut umgesetzten Idee ein spannendes Foto, das mehr über die Realität erzählt, als der Gesellschaft lieb sein kann.

Ebenfalls gesellschaftskritisch ist der Gewinnerbeitrag in der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre, der den mit 350 Euro dotierten Preis erhielt. Das mit „Werbezirkus: Schein oder Sein“ betitelte Einzelbild der Gruppe der Katholischen Fachschule für Sozialwesen (Stuttgart) beeindruckte die Jury mit seiner gut durchdachten Tiefgründigkeit. Die Bildkomposition wurde mit besonderer Detailverliebtheit inszeniert und deshalb ausgezeichnet.

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet.
 

 

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Fri, 23 Nov 2018 10:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/10-04-2018-jugendmedienpreis-2018/
Internationale Freiwilligeneinsätze ermöglichen https://www.bdkj.info/meldungen/12-11-2018-wfd-servicestelle-10-jahre/ ]]>

 

Das Programm reichte inhaltlich vom Blick auf die gemeinsamen Erfahrungen bis zu aktuellen Chancen und Herausforderungen der Organisation von Freiwilligendiensten. Dazu stellte unter anderem das Tübinger Playbacktheater improvisierte Szenen dar, die auf Berichte der Gäste zurückgreifen. Zum feierlichen Abschluss des Jubiläums gab es einen Gottesdienst, den Domkapitular Dr. Stäps und Michael Brugger, Theologe und ehemaliger Kursteamer der Servicestelle, gemeinsam mit ehemaligen Freiwilligen gestalteten.
Bereits in den 80er Jahren wurden junge Menschen von Kirchengemeinden und Ordensgemeinschaften der Diözese Rottenburg-Stuttgart über bestehende Partnerschaften ins Ausland entsendet. Diese Freiwilligendienste wurden individuell organisiert und stellten für viele Gemeinden eine organisatorische Herausforderung dar. 2008 schufen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart und die Hauptabteilung Weltkirche mit dem Einrichten der WFD-Servicestelle eine Anlaufstelle, die Kirchengemeinden, Ordensgemeinschaften und Verbände in der Organisation von internationalen Freiwilligendiensten unterstützt sowie pädagogische Begleitseminare für die Freiwilligen anbietet. Regelmäßig stattfindende Vernetzungstreffen für den Erfahrungsaustausch unter allen Trägern gehören ebenfalls zum Angebot der Servicestelle.

Rund 245 Freiwillige wurden in den vergangenen zehn Jahren von den ReferentInnen der Servicestelle auf ihrem Weg zum Freiwilligendienst begleitet. Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps, Hauptabteilungsleiter Weltkirche der Diözese betont, dass Servicestelle und Träger dadurch das „Beziehungsnetz Weltkirche aktiv mitgestaltet und lebendige Brücken gebaut haben.“ Mit Blick in die Zukunft meint Alexandra Guserle, Diözesanleiterin des BDKJ: „Auch für die nächsten zehn Jahre wünschen wir uns ein so gelungenes Miteinander der Servicestelle mit den Trägern, wie bisher, damit möglichst viele junge Menschen diesen Dienst wahrnehmen können.“

Weitere Informationen finden sich unter: www.wfd.bdkj.info

Die Servicestelle Weltkirchlicher Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit Januar 2008. Idee war und ist, Kirchengemeinden, Ordensgemeinschaften, kirchlichen Stiftungen und Verbänden in ihrem Engagement zu unterstützen, jungen Menschen über ihre bestehenden Partnerschaften im Ausland einen internationalen Friedensdienst anzubieten. Bislang wurden insgesamt 245 junge Menschen von der Servicestelle für einen Freiwilligendienst in Übersee begleitet.

 

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Mon, 12 Nov 2018 10:35:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/12-11-2018-wfd-servicestelle-10-jahre/
100 Prozent Zustimmung für geistliche Parität https://www.bdkj.info/meldungen/22-10-2018-div-10-2018-wahl/ ]]>

 

Die 33-jährige Theologin ist den 52 Delegierten aus den Dekanats- und Jugendverbänden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Diözese Rottenburg-Stuttgart bereits als Referentin für Jugendpastoral im Bischöflichen Jugendamt bekannt. Dieser Umstand und ihre mit Begeisterung vorgetragene Motivation haben diese so überzeugt, dass sie Nadine Maier auf ihrer Herbstversammlung in Wernau einstimmig zur neuen Diözesanjugendselsorgerin gewählt haben. Ihr Engagement für eine jugendkonforme Kirche hat sie in den vergangenen fünf Jahren deutlich unter Beweis stellen können: Bei Jugendseelsorgetagungen und Vernetzungstreffen pastoraler MitarbeiterInnen sensibilisierte sie für die Themen und Anliegen junger Menschen und war federführend für das #jugendforum 2015 tätig. In dieser Zeit wuchs auch ihre Wertschätzung für die Geschlechterparität in der BDKJ-Diözesanleitung: „Es ist großartig, dass hier Männer und Frauen gleichberechtigt Leitung wahrnehmen und so Vorbildfunktion für die Kirche insgesamt übernehmen können.“

Maier ist überzeugt davon, dass der BDKJ in seinem Engagement für Gleichberechtigung, Demokratie und Toleranz Kirche und Gesellschaft verändern kann. Sie bezieht sich dabei vor allem auf die vor einem Jahr verabschiedete politische Ausrichtung des katholischen Dachverbandes. In Aktionen zur Bundestagswahl 2017, dem Christopher Street Day, der Fahrt nach Chemnitz und zum Hambacher Forst hat die katholische Jugend sich gesellschaftspolitisch geäußert und Stellung bezogen. In den kommenden drei Jahren ihrer Amtszeit will Maier dieses Engagement stärken und damit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Demokratie zu leben. „In der Jugendverbandsarbeit lernen Kinder und Jugendliche von Anfang an, dass sie etwas in Kirche und Politik bewegen können. Dies gilt es weiterhin zu stärken, gerade in so turbulenten Zeiten wie wir sie aktuell erleben.“
Aus diesem Grund blickt sie positiv, hoffnungsvoll und mutig in die Zukunft. Die katholische Jugend hat sie zu 100 Prozent hinter sich, wenn sie ab Mitte November ihr geistliches Amt antritt und das Viererteam der Diözesanleitung BDKJ/BJA komplett macht.

Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die BDKJ-Diözesanversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium katholischer Verbandsjugend auf Diözesanebene. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.

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Mon, 22 Oct 2018 11:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/22-10-2018-div-10-2018-wahl/
Bürokratie verhindert Chancengleichheit https://www.bdkj.info/meldungen/16-10-2018-reverse-freiwillige-2018-19/ ]]>

 

Was in den deutschen Botschaften Lateinamerikas zur normalen Routine gehört, wird offensichtlich in den diplomatischen Vertretungen in Kampala, Uganda und Bangalore, Indien anders interpretiert. Wer aus diesen Ländern kommt, muss vor allem zwei Dinge präsentieren können: einen Lebenslauf, in den ein Freiwilligendienst nach Maßgabe der Botschaft passt und einen Nachweis über den Rückkehrwillen. Obwohl alle jungen Menschen von den langjährigen weltkirchlichen Partnern vor Ort mit größter Sorgfalt ausgesucht und vorbereitet wurden und alle einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können, wurde drei von ihnen ein Visum im ersten Anlauf verweigert. Bei einer Uganderin wurde die Entscheidung auch nach Widerspruch aufrechterhalten. Selbst ein zu den notwendigen Unterlagen gehörendes Begleitschreiben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Zwei weitere Prozesse sind noch in Bearbeitung.
„Wir haben den Eindruck, dass die Einwanderungsdebatte auf dem Rücken von Freiwilligendienstleistenden ausgetragen wird. Eine staatliche Institution verhindert damit die Umsetzung des BMZ-Programms „weltwärts“: Dessen Süd-Nord-Komponente sollte eigentlich internationalen Freiwilligen den gleichen entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienst ermöglichen wie Deutschen in Übersee“, äußert sich Theresa Kucher, Referentin für den Reverse-Weltkirchlichen Friedensdienst, schockiert über die erlebte Ungerechtigkeit. „Ich hatte mich vor allem darauf gefreut, den jungen Frauen aus Uganda und Indien diese Erfahrungen hier zu ermöglichen.“

Die anderen neun Freiwilligen zeigen sich ebenfalls vom Fehlen ihrer KurskollegInnen betroffen. Dennoch starteten sie vergangene Woche motiviert in ihren ersten Arbeitsmonat in Kindergärten, sonderpädagogischen Einrichtungen, Kirchengemeinden und Tafelläden. Die Einsatzorte bestehen in diesem Jahr aus einem bunten Mix aus erfahrenen und neuen Kirchengemeinden: Aalen, Balingen, Bad Waldsee, Gundelsheim, Heidenheim, Hohenheim, Metzingen, Oberndorf a.N., Weingarten, Ulm und Zussdorf.
Die Kirchengemeinde Baustetten im Oberschwäbischen, insbesondere der katholische Kindergarten St. Josef, muss auf die Unterstützung durch eine junge Uganderin verzichten. Chancengleichheit sieht anders aus.

Weitere Informationen finden sich unter: www.wfd.bdkj.info

Den Reverse-Weltkirchlichen Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit September 2012. Idee war und ist, jungen Menschen der Südhalbkugel den gleichen kulturellen Austausch zu ermöglichen, den junge Deutsche mit einem Dienst in Übersee wahrnehmen können. Bislang leisteten insgesamt 46 junge Menschen aus Lateinamerika einen Freiwilligendienst in Deutschland.  


Die Reverse-Freiwilligen des Jahres 2018/2019

Aus Peru
Eduardo Javier Tanta Guevara, Ulm

Aus Mexiko
José Luis Farrera Peña, Neckarsulm und Gundelsheim
Sara Vásquez Gómez, Zussdorf

Aus Brasilien
Débora Cristina Giehl, Metzingen
Jean Marcos Silva de Borba, Bad Waldsee

Aus Argentinien
Sofía Belén Gómez, Heidenheim
Juan Daniel Barbieri, Balingen


Aus Bolivien
Marco Antonio Aquino Chavarria, Weingarten

Aus Indien
Jijo Joseph, Oberndorf a. N.
1 weibliche Freiwillige, Aalen – Visaantrag abgelehnt, Remonstrationsverfahren läuft noch

Aus Uganda
1 weibliche Freiwillige, Baustetten – Visaantrag und Remonstrationsverfahren wurden abgelehnt
1 männlicher Freiwilliger, Hohenheim – noch kein Visum

 

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Tue, 16 Oct 2018 11:31:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/16-10-2018-reverse-freiwillige-2018-19/
Sternsinger aus der Diözese bundesweit spitze https://www.bdkj.info/meldungen/20-09-2018-sternsingerergebnis-2018/ ]]>

 

Bei der vergangenen 60. Aktion Dreikönigssingen zum Jahresbeginn 2018 haben die Sternsinger in Deutschland mit exakt 48.757.762,23 Euro das höchste Sammelergebnis ihrer Geschichte erreicht. Es liegt damit fast zwei Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis. Bei dem bisher höchsten Sammelergebnis aus dem Jahr 2004/05, in dem der Tsunami Teile Südostasiens verwüstete, spendeten die Menschen an den Haustüren in Deutschland 47,6 Mio. Euro.
„Dieses großartige Ergebnis macht Mut, spornt an und spiegelt die große Wertschätzung für die Arbeit der Sternsinger wider“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Schön, dass diese Kinder und Jugendlichen uns allen die Möglichkeit geben zu zeigen, was gerade jetzt wichtig ist: die Solidarität mit all denen, die unserer Hilfe bedürfen“, so Bingener.
Das Geld, das durch die Sternsinger gesammelt wird, kommt Kindern in Not in über 100 Ländern zu Gute. Vor allem in Bildungs- und Ausbildungsprojekten werden Mädchen und Jungen gefördert und betreut, aber auch Projekte im Gesundheits- und Ernährungsbereich und im Kindesschutz können von den Sternsingergeldern verwirklicht werden.

Die kommende Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ und stellt Kinder mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Die bundesweite Aussendung wird am 28. Dezember in Altötting im Bistum Passau gefeiert.

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Thu, 20 Sep 2018 11:30:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/20-09-2018-sternsingerergebnis-2018/