BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Tue, 12 Nov 2019 23:59:36 +0100 Tue, 12 Nov 2019 23:59:36 +0100 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Ein Drittel unter 30! https://www.bdkj.info/meldungen/ein-drittel-unter-30/ ]]>

 

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände begrüßt die Entscheidung von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und und dem Zentralkomitee der Katholiken (ZdK), gemeinsam einen synodalen Weg zu beginnen. Er kann ein Erfolg werden, wenn alle Themen, die das Volk Gottes bewegt, offen diskutiert werden. Verbindliche Entscheidungen müssen unter Beteiligung von Verbänden, Organisationen und Diözesanräten getroffen werden. Darüber hinaus müssen alle Gläubigen und Interessierten die Möglichkeit erhalten, sich zu beteiligen. Insbesondere fordert der BDKJ-Bundesverband, dass ein Drittel der Entscheider'innen im synodalen Weg unter 30 sein müssen. Denn fast jed*r dritte Katholik*in ist unter 30 Jahre alt. Dies ist einer von insgesamt fünf Punkten mit denen der BDKJ in den synodalen Weg starten möchte.

]]>
Thu, 07 Nov 2019 16:16:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/ein-drittel-unter-30/
"Vibes" für die Vorweihnachtszeit https://www.bdkj.info/meldungen/07-11-2019-wernauer-adventskalender-2019/ ]]>

 

Aus diesem Grund zeigt der Adventskalender auf 32 Karten, welche Vibes in den anderen 668 Stunden auch noch mitschwingen können. Das wären zum Beispiel: „vorfreudig“, „wütend“, „hüpfig“ oder „faulig“. Aber auch „sehnsüchtig“, „leer“ und „matschig“. So beschäftigt sich jeder Tag mit einem eigenen Vibe, immer ganz im Stil des*r jeweiligen Autors*in. Das sechsköpfige Team ist sich dabei nicht immer einig. Wenn beispielsweise am 21. Dezember der 20-jährige Adrian davon schreibt, dass er um diese Zeit meistens nichts mehr zu tun hat, dann können die anderen das nur mit einem augenzwinkernden Unverständnis kommentieren. „Genau darin liegt für uns als Redaktionsteam der Reiz: Dass jede*r eine eigene Sicht auf den Advent hat. Und für Jugendliche ist es wichtig zu sehen, dass auch in der Religion verschiedene Meinungen und Perspektiven möglich sind“, erläutert Sebastian Schmid, Fachreferent für Jugendspiritualität des Bischöflichen Jugendamtes, das Konzept.

 

Zudem gibt es den Wernauer Adventskalender dieses Jahr nicht allein als Druckprodukt: Er ist einer von drei Bausteinen, die das Bischöfliche Jugendamt als Herausgeber für die Adventszeit anbietet. Baustein Zwei besteht aus vier traditionellen Adventsliedern, die neu vertont auf dem Online-Musikstreamingdienst spotify bereit stehen. Sie sind um spirituelle Impulse ergänzt, die es als Downloadmaterial unter www.spirinet.de gibt. Als dritter Baustein findet am zweiten Advent in Stuttgart ein Adventsfestival statt, das sowohl die Songs als auch die Themen des Kalenders aufgreift: www.festivals.bdkj.info
Alle drei Bausteine können einzeln oder in Kombination den Advent 2019 zu einem ganz persönlich spirituell-beschwingten Stimmungserlebnis machen.

Der klassische Wernauer Adventskalender ist eine vorweihnachtliche Geschenkidee für alle, die in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert sind: Firmlinge, Konfirmand*innen, Gruppenlei-ter*innen, Schüler*innen, Ministrant*innen.
Ein Einzelexemplar kostet 10 Euro. Es gibt jeweils Staffelpreise ab 11, 31, und 51 Stück. Alle Preise zuzüglich Porto und Verpackung.

Information und Bestellungen:
Buchdienst Wernauwww.buchdienst-wernau.de
 

]]>
Thu, 07 Nov 2019 12:05:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/07-11-2019-wernauer-adventskalender-2019/
gedenke https://www.bdkj.info/meldungen/05-11-2019-gedenkgottesdienst-novemberpogrome/ ]]>

 

Die Verbrechen des Nationalsozialismus fanden in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 einen traurigen Höhepunkt. Der enthemmten Gewalt dieser Nacht folgte ein Antisemitismus, der knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete. „Gerade angesichts des Wiederaufflammens antisemitischer Hetze ist das Erinnern der erste Schritt, um nie wieder zuzulassen, dass jüdisches Leben in Deutschland angegriffen wird. Dazu braucht es den Mut der gesamten Zivilgesellschaft“, erklärt Benjamin Wahl, Diözesanleiter des Bischöflichen Jugendamtes. Der Gottesdienst richtet sich daher an Interessierte aller Konfessionen und jeden Alters.

Die Feier enthält jüdische und christliche Gebete sowie Elemente der atelier:kirche, in der Gebete nicht in Worten, sondern im schöpferischen Umgang mit Materialien ausgedrückt werden. „Solche Formens des Betens eröffnen vor allem dort die Möglichkeit zu beten, wo einem die Worte im Hals stecken bleiben und man sprachlos bleibt“, erläutert Sebastian Schmid, Projektleiter der atelier:kirche Wernau das spirituelle Konzept. Als Material sind für diesen Gottesdienst Glasscherben vorgesehen - im Zusammenhang mit den Novemberpogromen ein zweideutiger Stoff: Zum einen erinnern die Scherben an die Zerstörung während der Progrome, zum andern mahnen sie die heutige Generation, mit den Scherbenhaufen der Geschichte irgendwie umzugehen, ohne sie unter den Teppich zu kehren.

>>>www.atelierkirche-wernau.de

]]>
Tue, 05 Nov 2019 10:35:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/05-11-2019-gedenkgottesdienst-novemberpogrome/
Das Gender-Sternchen leben https://www.bdkj.info/meldungen/21-10-2019-div-10-2019-vielfalt-abbilden/ ]]>

 

„Das Sternchen zeigt unsere Wertehaltung, die darauf basiert, dass Gott jeden Menschen liebt“, erklärt Markus Scheifele, BDKJ-Diözesanjugendseelsorger den Beschluss der Diözesanversammlung der Dachorganisation katholischer Jugend- und Dekanatsverbände, die am 19./20. Oktober in Wernau stattfand. Der Abstimmung ging ein Studienteil voraus, in dem die rund 70 Delegierten sich mit dem Thema „Geschlechtliche Vielfalt“ beschäftigten. Als Fachreferent*innen waren Raphaela Soden, Theolog*in und Referent*in für junge Erwachsene im Erzbistum Freiburg sowie Isabelle Melcher, Psychotherapeut*in und Leiter*in der Beratungsstelle Transsexualität, Transgender und Intersexualität (TTI) in Ulm zu Gast. „Junge lesbische, schwule, bi-, trans- oder intersexuelle Menschen, haben oft das Gefühl keinen Platz in der Kirche zu haben. Kirche macht sich an all diesen Menschen schuldig, indem sie deren Lebensrealität verschweigt“, bewertet Soden die Morallehre der Amtskirche. Damit legitimiere sie auch Stigmatisierungen, Diskriminierungen und schwere Menschenrechtsverletzungen, wie sie weltweit an der Tagesordnung seien. Hier sieht der BDKJ Rottenburg-Stuttgart seine Aufgabe darin, diese Menschen als Teil der Kirche sichtbar zu machen. „Denn mit Sprache schafft man Realität und wir wollen eine Sprache verwenden, die alle Menschen einschließt“, begründet Scheifele das Gender-Sternchen.

Um darüber hinaus auf die Realität sexueller und geschlechtlicher Vielfalt hinzuweisen, beschloss die Versammlung ein Positionspapier dazu zu erarbeiten, das die Wertehaltung der katholischen Jugendverbände verdeutlicht. Bis zur Frühjahrssitzung im März 2020 sollen darin Standpunkte und Forderungen zu geschlechtlicher Vielfalt formuliert werden, die dem BDKJ eine Handlungsbasis für politische Aktionen geben.
So kann er etwa künftig seine Teilnahme an der Christopher Street Day-Parade, an Maria 2.0-Kirchenstreiks oder am Konzil von unten mit einem Hinweis darauf begründen. Denn das Positionspapier wird unter anderem neben der geschlechtlichen Vielfalt auch Aussagen zur Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit enthalten. „Der BDKJ Rottenburg-Stuttgart sieht sich als Vorreiter innerhalb der katholischen Kirche, sich für ALLE jungen Menschen unabhängig ihrer geschlechtlichen und sexuellen Orientierung politisch einzusetzen – und dies ab sofort auch mittels geschlechtergerechter Sprache“, bemerkt Scheifele zufrieden zum Ergebnis der Herbstversammlung.

]]>
Mon, 21 Oct 2019 11:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/21-10-2019-div-10-2019-vielfalt-abbilden/
"Keine Sorge: Ich denke an dich!" https://www.bdkj.info/meldungen/23-09-2019-jugendsonntag-2019/ ]]>

 

Diese Sorgen werden im Gottesdienst am Jugendsonntag thematisiert. Gleichzeitig spricht Gott allen Menschen zu: „Ich denk an dich!“. Im Evangelium des Christkönigsfestes ist dies die Zusage Jesu an den Verurteilten neben ihm. Dieser fordert von Jesus, an ihn zu denken und Jesus bestätigt: Ich denke an dich!

„Keine Sorge! Alles ist gut; mach´ dir nicht so einen Kopf; das wird schon.“ Diese aufmunternd gemeinten Aussagen stimmen nur bedingt. Gegenwärtig gibt es tausend Gründe, sich Sorgen zu machen: Die Folgen des Klimawandels etwa oder der steigende Rechtspopulismus, um nur ein paar zu nennen. „Wenn ich dann von einem anderen Menschen gesagt bekomme: „Ich denk an dich!“. Dann tut mir das gut und kann trösten, auch wenn es mein Problem nicht löst. Zu wissen, dass ich mit meiner Sorge nicht allein bin und jemand da ist, der zumindest an mich denkt, kann stärken“, erklärt Julia Hämmerle, Bildungsreferentin für Jugendspiritualität am Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart das diesjährige Motto.

Der Jugendsonntag wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart immer am Fest Christkönig, also am Sonntag vor dem ersten Advent gefeiert. Er wurde im Jahr 2000 wieder eingeführt und knüpft an eine Tradition der katholischen Jugendverbände an, die sich in einem „Bekenntnissonntag“ gegen die Herrschaft der Nazis gewandt haben. Heute soll der Jugendsonntag in doppelter Weise ein Bekenntnis sein: Zum einen können Jugendliche auf ihre eigene Art und Weise ihren Glauben zum Ausdruck bringen, gleichzeitig zeigen die Gemeinden ihren Jugendlichen durch das gemeinsame Gottesdienst-Feiern, dass sie zu ihnen stehen.
Die Kollekte aller Gottesdienste kommt im vollen Umfang der Jugendarbeit zugute, wobei die eine Hälfte für die Jugendarbeit der jeweiligen Gemeinde vor Ort, die andere für die diözesane Jugendstiftung „just“ bestimmt ist. Just fördert innovative Jugendprojekte der kirchlichen Jugendarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

>>Hier gibt es Materialien und Gottesdienstentwürfe zum Jugendsonntag

]]>
Mon, 23 Sep 2019 10:30:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/23-09-2019-jugendsonntag-2019/
Bed-In-Church https://www.bdkj.info/meldungen/10-09-2019-bedinchurch-2019/ ]]>

 

Birgit, Elke und Sebastian wollten sich jedoch auch mit anderen Fragen auseinandersetzen … oder besser auseinanderliegen:

Was muss ich leisten, um da sein zu dürfen?
Was bin ich wert, wenn ich am Ende eines Arbeitstages kein Ergebnis aufweisen kann?
Ist es eine Leitung nichts zu leisten?
Ist schlafen beten?
Wer bin ich, wenn ich nichts tue?
Kann ich überhaupt nichts tun, ohne tot zu sein?
Kann man Gott im Schalfanzug begegnen oder wäre das zu privat?
Wie verändert sich der Privatraum Bett, wenn er in der Öffentlichkeit steht?
Wie verändert sich der Privatraum Gottesbeziehung, wenn er in der Öffentlichkeit steht?
Wie verletzlich bin ich?
Wie verletzlich darf ich mich machen?
Wie sicher bin ich in der Kirche? Bei Gott? Im Bett?

>>> Audiobeitrag von KiP-Radio

 

Ihre Erfahrungen


 

Bildergalerie zu BedInChurch


]]>
Tue, 10 Sep 2019 10:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/10-09-2019-bedinchurch-2019/
Begegnung weltweit https://www.bdkj.info/meldungen/01-08-2019-ausreise-wfd-2019/ ]]>

 

Durch die Weltkirchlichen Friedensdienste wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart seit über 30 Jahren weltkirchliche Partnerschaft gelebt und gefördert. So werden viele der 35 Freiwilligen ihren Dienst in Gemeinden leisten, die über eine Partnerschaft mit Gemeinden der Diözese verbunden sind. Andere werden in Ordensgemeinschaften oder in sozialen, ökologischen und pastoralen Projekten tätig sein. Dabei dürfen sie erfahren, was es heißt, Gast zu sein und sich von den Begegnungen vor Ort bereichern lassen.

Das Programm der Weltkirchlichen Friedensdienste soll keine Einbahnstraße sein: Obwohl die deutsche Visapolitik in einigen Fällen eine erhebliche Hürde darstellte leisteten dieses Jahr zehn Freiwillige aus Uganda, Indien, Brasilien, Peru, Bolivien, Argentinien und Mexiko einen Dienst in verschiedenen Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Rahmen des Aussendungsgottesdienstes bedankte sich das Team der Weltkirchlichen Friedensdienste bei den Gastfamilien und Begleitpersonen, die diese Art der weltkirchlichen Begegnung in der Diözese maßgeblich unterstützten und bei den Freiwilligen, die sich für ein Jahr mit ihrem Mut, ihren Ideen und ihrer Tatkraft in die Diözese eingebracht haben. Der mexikanische Freiwillige José Luis Farrera Pena berichtete im Gottesdienst auf sehr persönliche Weise von seinem Jahr:  „Gundelsheim nennt sich der Ort, der mein zweites Zuhause werden sollte. Eine wundervolle Familie erwartete mich mit offenen Armen und nahm mich wie einen weiteren Sohn bei sich auf. Mit ihnen gemeinsam teilte ich in diesem Jahr die guten und auch die schwierigen Momente. Immer wenn ich Nachhause kam, begrüßten sie mich mit einer herzlichen Umarmung und fragten mich: wie war dein Tag?“.

Im Laufe den nächsten Wochen reisen die Freiwilligen der Diözese in ihre Einsatzländer aus. Der nächste Jahrgang der Reverse-Freiwilligen wird am 26. August in der Diözese erwartet.

Der Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen „Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens“. Vor einigen Jahren erhielt der Dienst seinen heutigen Namen. Seit der Gründung leisteten über 500 junge Menschen den Weltkirchlichen Friedensdienst.

]]>
Thu, 01 Aug 2019 14:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/01-08-2019-ausreise-wfd-2019/
Rund 25.000 Kinder und Jugendliche machen die Welt ein bisschen besser https://www.bdkj.info/meldungen/22-05-2019-72h-bilanz/ ]]>

 

Die Liste der erfolgreich abgeschlossenen Projekte ist lang: in Pfullendorf entstand eine riesige Grillstelle im Seepark, Jugendliche in Christazhofen organisierten ein Benefizkonzert, in Osterburken wurde eine Ausstellung zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes, und in Weil der Stadt entstand auf dem Waldlehrpfad eine Klangstation. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Ideen, welche die rund 20.000 Teilnehmenden in Baden-Württemberg in den vergangenen 72 Stunden verwirklichen konnten.

An Deutschlands größter Sozialaktion 2019 beteiligten sich bundesweit über 160 000 Kinder und Jugendliche. Zu den 18.000 in Baden-Württemberg angemeldeten Teilnehmenden kamen noch tausende Helferinnen und Helfer dazu. Rechnet man die Anzahl ehrenamtlicher Stunden hoch, die die Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit gemeinsam geleistet haben, kommt eine beeindruckende Zahl zustande: über 1 Millionen Stunden ehrenamtliches Engagement zwischen Mannheim, Schwäbisch-Gmünd und Bodensee. Besonders durch Reportagen, Hilferufe und Musikwünsche über des Aktionsradios SWR3 wurde auch einmal mehr deutlich: Einsatz steckt an. Ganze Ortschaften machten mobil, um Unmögliches in den letzten Stunden wahr zu machen. Neben Freunden, Eltern, Nachbarn beteiligten sich auch viele Handwerksbetriebe, Firmen und Einzelpersonen im ganzen Sendegebiet spontan unentgeltlich an der Sozialaktion. So konnten für die Gestaltung einer Unterführung spontan Sprayer und Farbdosen gefunden werden, oder für ein Upcyclingprojekt gegen Kuchen ein Sack Weinkorken getauscht werden.

„Die vergangenen vier Tage haben gezeigt, was Jugendliche und Kinder im gemeinsamen Tun alles bewegen können, wie ihre Überzeugungskraft und ihre Energie die Erwachsenen anstecken kann“, fasst Paul Rögler, BDKJ-Diözesanleiter in Freiburg zusammen. Viele Landes- und Bundespolitiker und Kirchenleitungen waren bei Aktionsgruppen vor Ort und zeigten sich von dem außergewöhnlichen Einsatz beeindruckt.

„Mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität haben die Jugendlichen ein Signal für mehr Solidarität und Miteinander in die gesamte Gesellschaft gesendet. Die vielen Unterstützungsangebote und die begeisterten Reaktionen zeigen, dass das Signal angekommen ist. Diese Aktion macht Spaß und hat Sinn“, führt Benjamin Wahl, BDKJ-Diözesanleiter in Rottenburg-Stuttgart aus.

Neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Bischofskonferenz sind das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion. Landesweit unterstützen das Ministerium für Soziales und Integration sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg, die Aktion Hoffnung und die jeweiligen Diözesancaritasverbände die Aktion.
SWR3 begleitete für 72 Stunden die Aktion im Südwesten und warf dafür komplett seinen Sendeplan um.

>>> Mehr Informationen und Bilder unter rost.72stunden.de

]]>
Wed, 22 May 2019 17:10:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/22-05-2019-72h-bilanz/
72h-Aktionsgruppen erhalten Promibesuch https://www.bdkj.info/meldungen/22-05-2019-72h-promibesuche/ ]]>

 

Bei der 72-Stunden-Aktion, die vom 23. bis 26. Mai 20193 stattfindet, erhalten zahlreiche weitere Aktionsgruppen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart von kirchlichen und politischen Entscheidern einen Motivationsbesuch. So hat sich Michael Donth, Bundestagsabgeordneter der CDU für Samstag bei den Pfadfindern in Eningen angekündigt und Niels Schmid, Bundestagsabgeordneter der SPD bei einer KjG-Gruppe in Nürtingen.

Ein persönliches Bild vom Engagement der Kinder und Jugendlichen möchte sich auch Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), machen. Sie wird am Samstagvormittag gleich drei Aktionsgruppen im Landkreis Tübingen besuchen: die Pfadfinder aus Tübingen und aus Kiebingen sowie die Aktionsgruppe Niedernau in Rottenburg. Am Abend zuvor erwartet eine Gruppe der Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) und eine Pfadfindergruppe den Besuch von Sozialminister Manfred Lucha (Bündnis 90/Grüne) in Ravensburg.
An allen Orten werden die Promibesucher auf ein wesentliches Merkmal treffen, das jedes der insgesamt 350 72-Stunden-Projekte auszeichnet: Junge Menschen rücken mit ihrem ehrenamtlichen Engagement Menschen in den Blick der Öffentlichkeit, die häufig vergessen oder verdrängt werden. Behinderte, Wohnungslose, Asylbewerber, Arbeitslose oder alte und einsame Menschen. Ihr Antrieb dafür ist die Überzeugung, dass ein Handeln aus einem christlichen Verständnis heraus die Welt besser machen kann.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Gruppen findet sich im Internet unter http://rost.72stunden.de. Dort wird es während der Aktion täglich aktuelle Berichte von den Projekten und konkrete Unterstützungsanfragen von Aktionsgruppen geben. Der bundesweite Medienpartner katholisch.de sendet 72 Stunden per liveticker auf seiner Website und SWR3 wird für 72 Stunden im Südwesten seinen Sendeplan komplett für die Aktion umstellen.

Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion 2019 sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Bischofskonferenz, das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und das Bonifatiuswerk. Für die Aktion in Baden-Württemberg haben das Ministerium für Soziales und Integration sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg eine Förderung zugesagt. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird der BDKJ zudem durch den Diözesancaritasverband und die Aktion Hoffnung unterstützt.

]]>
Wed, 22 May 2019 11:00:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/22-05-2019-72h-promibesuche/
Projektaufgaben schweben vom Himmel https://www.bdkj.info/meldungen/20-05-2019-72h-auftaktveranstaltung-2019/ ]]>

 

Für die TeilnehmerInnen am diözesanen Auftakt auf der Burg Hohenzollern beginnt die Sozialaktion durch das Abseilen der Projektaufgaben jedenfalls „himmlisch“. Ab 15 Uhr heißt es für sie zunächst den Weg vom Parkplatz P1 bis zum Burghof zu erklimmen und über ein gelöstes Rätsel sich mit dem ermittelten Codewort Zugang zur Burg zu verschaffen. „Gruppen die hier bereits Teamgeist zeigen, werden auch die 72-Stunden- Projektaufgaben erfolgreich meistern.“, meint Benjamin Wahl, Diözesanleiter des BDKJ Rottenburg-Stuttgart. „Was letztlich zählt ist jedoch, dass sich junge Menschen ehrenamtlich und mit Spaß für andere einsetzen, egal ob im vorgesehen Zeitrahmen oder darüber hinaus“, erklärt Wahl weiter.

Ab 16 Uhr werden die Aktionsgruppen mit Musik der Band „Fire“, Dankesworten unter anderem von Offizial Thomas Weisshaar und mit einem von Dekan Anton Bock erteilten Segen in ihre Heimatgemeinden entlassen. Dort haben sie drei Tage und Nächte Zeit zu zeigen, dass sie der Himmel schickt.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Gruppen findet sich unter http://rost.72stunden.de. Dort wird es während der Aktion täglich aktuelle Berichte von den Projekten und konkrete Unterstützungsanfragen von Aktionsgruppen geben. Der bundesweite Medienpartner katholisch.de sendet 72 Stunden per liveticker auf seiner Website und SWR3 wird für 72 Stunden im Südwesten seinen Sendeplan komplett für die Aktion umstellen.

Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion 2019 sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Bischofskonferenz, das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und das Bonifatiuswerk. Für die Aktion in Baden-Württemberg haben das Ministerium für Soziales und Integration sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg eine Förderung zugesagt. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird der BDKJ zudem durch den Diözesancaritasverband und die Aktion Hoffnung unterstützt.

Der BDKJ ist bundesweit der Zusammenschluss von 16 katholischen Kinder- und Jugendverbänden mit insgesamt 660.000 Mitgliedern. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind dem Dachverband sieben Jugendverbände angeschlossen. Diese erreichen mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.

]]>
Mon, 20 May 2019 10:30:00 +0200 https://www.bdkj.info/meldungen/20-05-2019-72h-auftaktveranstaltung-2019/