BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Sun, 29 Mar 2020 16:39:49 +0200 Sun, 29 Mar 2020 16:39:49 +0200 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Online-Plattform: www.wir-sind-da.online https://www.bdkj.info/meldungen/19-03-2020-plattform-wirsindda/ ]]>

 

Die Website ist in sechs Kategorien aufgeteilt, die je nach Zielgruppe oder Setting entsprechende Tipps für die Freizeitbeschäftigung Zuhause bereithält. So gibt es etwa kreative Do-It-Yourself-Ideen und Spieletipps für sich selbst oder die ganze Familie. Aber auch zahlreiche Tipps zu frei verfügbaren und kostenlosen Online-Tools, um gemeinsam ein Konzert zu hören, einen Film zu sehen oder eine Party zu feiern. Den Macher*innen geht es vor allem darum, dass die Jugendlichen in ihrem Freundeskreis oder der Jugendgruppe in Kontakt untereinander bleiben und sich in eher ungewöhnliche Weise treffen.
„Wir sind da“ bedeutet auch, für andere da zu sein. So wird in der Kategorie „da.für andere“ dazu aufgefordert, den Blick auf andere zu richten, die in dieser Zeit besondere Hilfe benötigen. Eine entsprechende Sozialchallenge wird zurzeit vorbereitet.

Das Kontakt- und Gesprächsangebot verschiedener Seelsorger*innen in der Kategorie „da.für dich“ zeigt, dass die katholische Kirche da ist, wenn Jugendliche Gesprächsbedarf haben und eine*n Ansprechpartner*in zum Reden und Zuhören brauchen. Darüber hinaus enthält die Plattform spirituelle Angebote für Familien und Jugendliche, die ihre Gedanken, Sorgen und Ängste ins Gebet bringen möchten. Über den genauen Ablauf wird dort in den kommenden Tagen, wie auch über den Instagram-Account des BDKJ, informiert.

Die Internetseite wird laufend aktualisiert. Weitere Träger, wie etwa der Fachbereich Ehe und Familie der Diözese werden in den nächsten Tagen ihr Angebot dort einstellen und inhaltlich betreuen. Wer weitere Ideen und Tipps für die Plattform hat, kann diese an wirsindda@bdkj.info schicken.

Bis auf Weiters gilt die Devise: Stay home, stay connected, stay tuned.
>>> www.wir-sind-da.online

 

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Thu, 19 Mar 2020 12:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/19-03-2020-plattform-wirsindda/
Halten wir zusammen! https://www.bdkj.info/meldungen/16-03-2020-zusammenhalten/ ]]>

 

Soweit möglich befinden sich ab Dienstag, 17. März, alle Mitarbeiter*innen des BDKJ/BJA im mobilen Arbeiten oder sind dazu aufgerufen, Überstunden abzubauen.
Der Virus bringt alle Menschen dazu, einfach mal einen Gang runterzuschalten und sich dabei zu überlegen, was wirklich wichtig ist: Aufeinander achten, füreinander dasein, sich gegenseitig unterstützen.

Online-Plattform WirSindDa
Für die Kinder und Jugendliche, die nun die meiste Zeit Zuhause verbringen und die nächsten Wochen bis zum 20. April viel Zeit haben, wird der Dachverband der katholischen Jugendarbeit eine Online-Plattform aufsetzen, die mit Ideen, Challenges, digitale Gruppenstunden, digitaler Seelsorge und weiteren Angebote bestückt wird. Sie soll zum einen als Anregung für eigene Aktivitäten dienen, aber auch als Möglichkeit bieten, weitere praktikable Ideen an andere weiterzugeben.
Die Online-Stellung ist für den 18. März geplant.

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Mon, 16 Mar 2020 12:21:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/16-03-2020-zusammenhalten/
"WhyKGR?" - InfoMotivationspostkarte https://www.bdkj.info/meldungen/10-10-2017-kgrwahl-2020-motivationskarte/ ]]>

 

Der Kirchengemeinderat ist die demokratische Vertretung aller Katholik*innen auf dem Gebiet der Kirchengemeinde. Er berät und entscheidet über Gestaltung und Zukunft der Kirche vor Ort. Die neue Kirchengemeindeordnung sieht vor, dass es mindestens zwei gewählte oder berufe Vertreter*innen im Kirchengemeinderat unter 27 Jahren geben muss. Mit dem Wahrnehmen ihres Stimmrechts haben junge Menschen jedoch zusätzlich die Chance weitere Vertreter*innen in das Gremium zu wählen, die ihre Interessen und Anliegen vertreten.

Die Kirchengemeinderatswahlen werden dezentral in jeder Kirchengemeinde organisiert. Über Art, Ort und Zeit der Stimmabgabe kann jede Kirchengemeinde selbst entscheiden.
Die Postkarte zum Download sowie weitere begleitende Informationen zu den Kirchengemeindratswahlen für junge Menschen befinden sich auf www.bdkj.info/kgr

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Mon, 09 Mar 2020 11:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/10-10-2017-kgrwahl-2020-motivationskarte/
"Es soll die Menschen froh machen" https://www.bdkj.info/meldungen/17-01-2020-juseta-2020/ ]]>

 

„Junge Menschen, egal welcher sexuellen Orientierung, brauchen die unverbrüchliche Zusage, dass sie angenommen sind, wie sie sind. Wir glauben, dass Gott alle Menschen gleich liebt, daher darf die Kirche nicht gegen ihre eigenen Grundsätze handeln und Menschen ausschließen und diskriminieren“, formuliert Nadine Maier, Diözesanjugendseelsorgerin BDKJ/BJA in Rottenburg-Stuttgart, die Position der katholischen Jugendverbände. Gerade in der Phase, in der junge Menschen zu ihrer Identität finden, dürfe Sexualität in all ihren Dimensionen nicht tabuisiert werden, ergänzt Miriam Lay, ehrenamtliche Diözesanleiterin der Katholischen jungen Gemeinde (KjG). Die Amtskirche entfremde sich mit ihrer bestehenden Sexualmoral und unverständlichen Sprache sowohl von der bürgerlichen Gesellschaft als auch zunehmend von der eigenen Glaubensgemeinschaft. Hinzu kommt, dass Kirche angesichts der Missbrauchsfälle unglaubwürdig geworden ist und mit einem großen Vertrauensverlust zu kämpfen hat.

Bischof Dr. Gebhard Fürst, der für die abschließende Podiumsdiskussion zu Gast war, stellte sich dort den kritischen Anfragen der Tagungsteilnehmenden. Er beantwortete die Frage nach einem Weg, die Diskrepanz zwischen amtskirchlicher Wertehaltung und der Akzeptanz moderner Lebensweisen zu überbrücken, indem er dafür plädierte, zunächst einmal eine Atmosphäre der Offenheit zu schaffen, in der alle Positionen angehört werden. „Ich bin dafür, Experten in den Synodalen Weg der Deutschen Bischofskonferenz miteinzubeziehen und sich wissenschaftlich fundiert mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, wage jedoch keine Prognose, welches Ergebnis dabei herauskommt.“

In der Zwischenzeit denken die hauptberuflichen AkteurInnen der Jugendpastoral aus Seelsorgeeinheiten, Dekanaten, Schulen, Verbänden und anderen TrägerInnen von Jugendpastoral und Jugendarbeit sowie die ehrenamtlichen geistlichen Leitungen im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seinen Mitgliedsverbänden an Angeboten für einen wertschätzenden Umgang für junge Menschen jeden Geschlechts und sexueller Orientierung weiter. Auf der Jugendseelsorgetagung bekamen sie zahlreichen Input dazu: Moraltheologe Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff erläuterte in seinem Vortrag unter anderem die Dreidimensionalität der Sexualität, in der sie neben der Fortpflanzung auch eine Lust- und Beziehungsfunktion besitzt. „Es geht bei der Sexualethik um die Beziehung und ihre gelebte Qualität, egal in welchem Körper. Grundwerte wie Verantwortung füreinander, Verlässlichkeit, Treue und Solidarität in schwierigen Zeiten gelten somit für alle geschlechtlichen Beziehungen gleichermaßen.“

Sensibilisiert und inspiriert wurden die Tagungsteilnehmer*innen zudem durch den Vortrag von Ayke Böhmer und Alessio Piras von der Beratungsstelle Pro Familia Ludwigsburg zu Einflussfaktoren während der Pubertät und Adoleszenz auf die Entwicklung einer persönlichen Sexualität sowie durch acht Informationsräume zu Geschlecht und Sexualität. Verschiedene Workshops ermöglichten darüber hinaus, sich mit einzelnen Facetten näher zu beschäftigen. Da wurde über „Homosexualität und gelebter Glaube“, „Sexuelle Gewalt und Prävention“, „Sex im Netz“ oder „Rollenklischees in Sprache und Werbung“ gesprochen. Ganz persönliche Einblicke in die Lebensbiographie gaben homosexuelle und transgeschlechtliche ReferentInnen, die von ihrem oftmals leidvollen Weg zur eigenen Geschlechtsidentität und ihrem ambivalenten Verhältnis zur Kirche erzählten.

Allen gemeinsam war es ein Anliegen und zugleich Ansporn, dass die katholische Kirche die Lebensrealität aller Menschen anerkennt und nicht verschweigt. „Es geht darum, dass wir sprachfähig werden im Umgang mit Sexualität, damit wir für junge Menschen Ansprechpartner*innen sein können, um sie in ihrer Lebenssouveränität zu unterstützen“, fasst Nadine Maier vom BJA zusammen. „Und wir müssen mit dieser Sprache und unserem Handeln Vorbilder für eine Kirche sein, die den Grundauftrag nach außen transportiert, die Menschen froh zu machen.“

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Fri, 17 Jan 2020 10:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/17-01-2020-juseta-2020/
Sternsinger*innen im Einsatz für Frieden https://www.bdkj.info/meldungen/19-12-2017-sternsingeraktion-2020/ ]]>

 

Mit dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ weisen die Sternsinger*innen diesmal auf die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders hin. Daher engagiert sich das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ im aktuellen Beispielland Libanon ganz konkret für die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, und Religion in dem ehemaligen Bürgerkriegsland.

Doch nicht nur die Menschen im Libanon profitieren vom Einsatz der kleinen und großen König*innen in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldat*innen, , Flüchtlingskinder, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in über 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Die Sternsingeraktion ist mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet.

 

>>> Weitere Infos zur Aktion Dreikönigssingen 2020 hier

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Mon, 16 Dec 2019 10:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/19-12-2017-sternsingeraktion-2020/
Musikgeladen in den Advent https://www.bdkj.info/meldungen/23-09-2019-adventsfestival-2019/ ]]>

 

An junger Musik gab es beim ersten Stuttgarter Adventsfestival genug auf die Ohren. Dafür sorgten die Bands „bergbandkollektiv“ und „YOUCH-Combo“ sowie Musiker*innen aus Göppingen, die verschiedenste Stile christlicher Popularmusik präsentierten. Ihre Songs erzählten vom Leben, dem Glauben und Zweifeln. Vor allem in den Sessions dominierte die Musik, die immer wieder mal von Gottesdienstelementen und kurzen Textimpulsen unterbrochen wurde. Thematisch standen so Fragen im Fokus, wo etwa junge Menschen klare Kante zeigen und ihre Stimme erheben wollen, wofür sie einstehen und sich im Sinne der Botschaft Jesu für eine bessere Welt einsetzen. Bei „Kamingesprächen“ im Anschluss an die Sessions konnten Interessierte das Thema vertiefen.

Darüber hinaus hatten die Gäste aus der Region die Gelegenheit, ihren Interessen in verschiedensten Workshops und Angeboten nachzugehen. Hier konnten sie von Sportakrobatik über Tanz bis DIY alles Mögliche aus dem Bereich „Musik & Lifestyle“ ausprobieren. Parallel dazu schlenderten Besucher*innen über den Adventsmarkt, der aus Infoständen von Jugendkirchen sowie Projekten und Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit bestand – alles musikalisch untermalt von Singer-Songwriter Martin Mohns aus Stuttgart, der mit seiner Straßenmusik eine Atmosphäre zum Träumen und Verweilen schuf.

Zum Abschluss des Festivals spielte das bergbandkollektiv noch mal für ein Konzert auf und begeisterte die Gäste mit ihrem Sound aus Pop-Klassikern und christlichen Eigenkompositionen. „Aufgrund der positiven Resonanz wird es ganz sicherlich eine Wiederholung des Adventsfestivals im kommenden Jahr geben“, meint Sebastian Heeß, Bildungsreferent für Popularmusik im BJA und verantwortlicher Initiator des Festivals.

www.volume.bdkj.info 
www.festivals.bdkj.info

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Wed, 11 Dec 2019 14:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/23-09-2019-adventsfestival-2019/
"Welt retten" https://www.bdkj.info/meldungen/10-12-2019-jugendmedienpreis-2019-film/ ]]>

 

In der Alterskategorie bis 15 Jahre freute sich die Medienwerkstatt AG der Grundschule Tennenbronn aus Schramberg über 200 Euro Preisgeld und die begehrte durchsichtige Glastrophäe. Der Film „Nur eine Tüte“ der AG erzählt auf amüsante Weise den Weg einer Plastiktüte vom Supermarkt bis ins Meer. Besonders die technische Umsetzung beeindruckte die Jury. „Der Film wurde nicht nur an einem Nachmittag gedreht! Man sieht, dass die Schülerinnen und Schüler das Projekt über einen längeren Zeitraum verfolgt haben“, so Sabine Winkler, Journalistin beim SWR und Mitglied der Jury.

Carlotta Rief aus Eberhardzell gewann in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre ein Preisgeld von 300 Euro. Besonders beeindruckt war die Jury bei Carlottas Film „ICH und die Generation, die die Welt retten muss“ von der Tatsache, dass Carlotta sich für Schnitt, Regie, Drehbuch und Filmmusik alleine verantwortlich zeigte und so auf einfühlsame Art und Weise auf die Ängste und Befürchtungen ihrer Generation in Bezug auf den Klimawandel aufmerksam machen konnte. Ein tolles Debut einer jungen Filmemacherin.

In der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre zeichnete BDKJ-Diözesanvorstand Benjamin Wahl Manuel Kaupp-Merkle und Andreas Giannakidis aus Tübingen aus. Während eines Aufenthalts auf Island im Sommer 2019, mit der Jugendkirche Tübingen, war der Siegerfilm entstanden. Er beeindruckte die Jury nicht nur mit tollen Landschaftsaufnahmen, sondern setze sich auch kritisch mit der Lebensweise und Eigenverantwortung junger Menschen auseinander. „Nur noch kurz die Welt retten!“… oder doch noch kurz genießen? Gerade die Reflexion des eigenen Verhaltens möchte die Jury mit dem Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, hervorheben.

Über den Publikumspreis freut sich in diesem Jahr nochmals die Medienwerkstatt AG der Grundschule Tennenbronn aus Schramberg, die hier mit deutlicher Mehrheit gewann. Die Grundschüler*innen können sich über weitere 300 Euro freuen.

Auf die Frage, wie die Teilnehmenden das Thema angingen, antwortet Referentin Anna Stützle: „Es konnte eine große Angst vor der Zukunft beobachtet werden. Die Kindern und Jugendlichen sind diejenigen, die sich in der Verantwortung sehen anzupacken und etwas zu verändern, ehe es zu spät ist. Die Furcht machte mich als Erwachsene teilweise sehr betroffen. Gleichzeitig versprühten die Einsendungen auch eine unglaubliche Motivation jetzt was zu machen, kleine Schritte zu tun und so gemeinsam die Sache anzugehen.“

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet. 

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Tue, 10 Dec 2019 14:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/10-12-2019-jugendmedienpreis-2019-film/
Fotos beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit https://www.bdkj.info/meldungen/09-12-2019-jugendmedienpreis-2019/ ]]>

 

Unter dem Motto „Welt retten!“ waren Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 25. Lebensjahr 2019 aufgefordert, ihre Fotos und Fotoserien einzureichen. „Das Motto wurde etwa zeitgleich mit Greta Thunbergs erstem Schulstreik festgelegt und passte somit perfekt ins Jahr 2019“, erzählt Anna Stützle, die zuständige Referentin. Und so bestimmten Themen wie Plastikvermeidung, Nachhaltigkeit, Umwelt, aber auch Frieden und Gemeinschaftsgefühl die eingesendeten Werke.
Beide Gewinnerbeiträge wurden dieses Jahr zum ersten Mal in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre verliehen! Der zweite, mit 250 Euro dotierte Platz ging hierbei an eine Gruppe der Pfadfinderinnenschaft St. Georg aus dem Stamm Oeffingen, die sich in ihrem Werk mit Einweg und Mehrweg auseinandersetzten.

Über den ersten, mit 350 Euro dotierten, Platz, darf sich Jakob Scharpenberg aus Marienfelde freuen. Unter dem Titel „#Treesforfuture“ kann das Pflanzen eines Baumes aus der Sicht des Setzlings erlebt werden. Die Jury lobte die außergewöhnliche Perspektive und die gelungene fotografische Umsetzung der dreiteiligen Bilderserie.

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet. Unterstützt wird der Katholische Jugendmedienpreis zudem durch das Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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Mon, 09 Dec 2019 10:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/09-12-2019-jugendmedienpreis-2019/
Bambi für die 72-Stunden-Aktion 2019 https://www.bdkj.info/meldungen/72h-2019-bambiverleihung/ ]]>

 

Rund 100 junge Menschen aus der Erzdiözese Freiburg waren live vor Ort. Tobia Luck, Dekanatsleiterin des BDKJ Karlsruhe, erzählt: „Wir waren alle sehr überrascht, weil wir dachten, die Aktion wird einfach vorgestellt. Als wir von der Tribüne gesehen haben, dass Thomas Gottschalk tatsächlich einen Bambi überreicht, waren alle total überwältigt“. Die deutsche TV-Legende Thomas Gottschalk und Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis überreichten Helena, Magdalena, Claudio und Jule den Bambi stellvertretend für alle Teilnehmenden. Ein Film würdigte das Engagement während der 72-Stunden-Aktion im Mai. Mit ihrem Einsatz stehen die Kinder und Jugendlichen für ein menschenfreundliches Deutschland und seien ein positives Beispiel für alle, so die Laudatio.

BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie sagt heute: „Vielen Dank an die tausenden Jugendlichen, die soziale Projekte auf die Beine gestellt haben und Nachbarschaft, Eltern und Gemeindemitglieder angesteckt haben, die Welt ein bisschen besser zu machen. Der Bambi ist euer Preis. Wir freuen uns über die Würdigung für das Engagement junger Menschen, das wir täglich in unseren Jugendverbänden erleben.“

Dass der Preis stellvertretend für deutschlandweit 160.000 Engagierte in der Erzdiözese Freiburg, der Ursprungsstätte der 72-Stunden-Aktion, entgegengenommen wurde, sei ein große Ehre, so Paul Rögler, Vorsitzender des BDKJ im Erzbistum Freiburg. „So ein Preis ist natürlich auch Motivation für die Zukunft. Die Botschaft ist klar: Anpacken ist besser als Abwarten, Engagement macht Spaß und wer etwas bewegt, der bekommt von ganz vielen Seiten Unterstützung und wenn es extrem verrückt läuft sogar einen Bambi“, fügt er hinzu.

Bei der 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 haben sich rund 160.000 Menschen engagiert. Die von Jugendlichen initiierten Projekte, griffen politische und gesellschaftliche Themen auf, waren lebensweltorientiert und gaben dem Glauben „Hand und Fuß“. Projekte wurden von 3400 Gruppen überall in Deutschland umgesetzt und auch von 45 internationalen Gruppen außerhalb der Bundesrepublik. Die Sozialaktion des BDKJ und seinen Jugendverbänden fand 2019 zum zweiten Mal bundesweit statt.

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Fri, 22 Nov 2019 13:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/72h-2019-bambiverleihung/
Verstehen und verstanden werden https://www.bdkj.info/meldungen/16-10-2018-reverse-freiwillige-2019-20/ ]]>

 

Genau darum geht es beim Reverse-WeltkirchlichenFriedensdienst (R-WFD) der Diözese: Die Welt sehen, Perspektiven erweitern, mitleben und mitarbeiten. Die Freiwilligen im Alter zwischen 20 und 28 Jahren kommen aus Peru, Mexiko, Argentinien, Bolivien, Uganda und Indien. Sie leisten einen BFD in verschiedenen Einrichtungen der Gemeinden Aalen, Auernheim-Dischingen, Baustetten, Bad Waldsee, Balingen, Denkendorf, Dunningen, Hohenheim, Metzingen, Ravensburg und Rottenburg. Sie arbeiten dabei vorwiegend in Kindertagestätten, aber auch Schulen der Schulstiftung oder in Tafelläden.

Seit ihrer Anreise Ende August hatten die Freiwilligen Zeit, sich auf Deutschland einzustellen: In Tübingen besuchten sieeinen Deutsch-Sprachkurs und wurden von den Rückkehrer*innen desWeltkirchlichen Friedensdienstes unterstützt und begleitet. Seit Anfang Oktober leben die Freiwilligen in ihren Gastfamilien und sind dabei, sich in ihren Orten einzuleben und Erfahrungen mit der deutschen Kultur und dem Alltagsleben zu sammeln. Beim Seminar auf dem Michaelsberg konnten die Freiwilligen feststellen, dass es den anderen in der Gruppe ähnlich geht. Während eines Workshops zu Kulturbewusster Kommunikation mit Max Engl lernten die Freiwilligen ihre eigene Perspektive und die der anderen einzuordnen. Denn in der Gruppe geht es nicht nur darum, „die Deutschen“ kennen zu lernen und zu verstehen, sondern auch untereinander. Pius aus Uganda stellt fest, dass schon ein bisschen Deutsch ausreicht, um sich auszutauschen.
Nach der gemeinsamen Woche sind nun die vier Männer und sieben Frauen bereit, voller Energie an ihre jeweiligen Einsatzorte zurückzukehren. Saran aus Indien fasst zusammen: „Ich freue mich auf das Jahr, das vor mir liegt und dass ich viel Neues, aber auch mich selbst neu kennenlernen kann“.

Weitere Informationen finden sich unter: www.wfd.bdkj.info

Den Reverse-Weltkirchlichen Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit September 2012. Idee war und ist, jungen Menschen der Südhalbkugel den gleichen kulturellen Austausch zu ermöglichen, den junge Deutsche mit einem Dienst in Übersee wahrnehmen können. Bislang leisteten insgesamt 56 junge Menschen aus Lateinamerika einen Freiwilligendienst in Deutschland.  


Die Reverse-Freiwilligen des Jahres 2019/2020

Aus Peru
Faviola Merino Cubas, Dunningen

Aus Bolivien
Estefany Poñe Novay,Denkendorf

Aus Mexico
Félix Alejandro Aragón Soriano, Hohenheim
Maria de Jesus Aragón Cruz, Auernheim-Dischingen

Aus Argentinien
Florencia Suyai Borda, Metzingen
Adrian Agustin Muñoz, Bad Waldsee
Victoria Carolina Galván, Ravensburg
Cecilia Macarena Rojas, Rottenburg

Aus Uganda
Mellan Akampa, Baustetten
Pius Tenywa, Balingen

Aus Indien
Saran Raj Selvaraj, Aalen

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Tue, 19 Nov 2019 11:31:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/16-10-2018-reverse-freiwillige-2019-20/