BDKJ https://www.bdkj.info/ de-de Mon, 18 Mar 2019 23:37:48 +0100 Mon, 18 Mar 2019 23:37:48 +0100 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sudhaus7 Newspage Selbständigkeit fördern. Spinnereien zulassen. Politisch agieren https://www.bdkj.info/meldungen/18-03-2019-div-03-2019-wahlen-dl/ ]]>

 

Drei Mitglieder aus dem regulär aus vier Personen bestehenden Leitungsgremium des katholischen Dachverbands stellten sich am 16. März in Rot an der Rot für eine weitere Amtszeit zur Wiederwahl. Die Delegierten aus den Dekanats- und Jugendverbänden nahmen sich einen ganzen Vormittag Zeit, um sich die Wahlreden der KandidatInnen anzuhören, Fragen zu stellen, sich untereinander zu beraten und letztlich abzustimmen. Alexandra Guserle (37) erhielt 100 Prozent für ihr Amt der Diözesanleiterin, ebenso Benjamin Wahl (36) für sein Amt des Diözesanleiters, und Markus Scheifel (41) erreichte knapp 95 Prozent für seine Wiederwahl als Diözesanjugendseelsorger. Mit diesem Ergebnis setzt die katholische Jugend auf Kontinuität und knüpft an die Erfolge ihrer politischen Aktionen aus dem vergangenen Jahr an.

„Ich bin überzeugt, dass junge Menschen sehr wohl fähig dazu sind, ihre Positionen reflektiert darzustellen, wenn diese ihre Zukunft betreffen“, meint Guserle im Hinblick auf die seit Wochen anwachsenden Schülerstreiks „fridays for future“. Sie werde dieses politische Engagement und das kritische Hinterfragen, das dazu geführt hat, weiterhin fördern und unterstützen.“ Auch Benjamin Wahl betont, die politische Positionierung der im BDKJ engagierten Menschen in öffentlichkeitswirksamen Kampagnen an die Entscheidungsträger in Kirche und Politik heranzutragen. „Mit der Aktion „stand against hate“ haben wir viele politische Akteure erreicht und positive Resonanz erhalten. Damit wir die Welt weiterhin jeden Tag im Kleinen ein wenig besser machen können, setze ich mich für eine verlässliche Personal- und Finanzplanung ein“, bekräftigt Wahl seine Motivation.

Diözesanjugendseelsorger Scheifele möchte dem BDKJ und den Ehrenamtlichen in seinen Mitgliedsverbänden ebenfalls eine laute Stimme auf politischer Ebene geben. „Ich stehe mit meinen geistlichen Amt als Garant für das Evangelium, das für den BDKJ die Richtschnur seines politischen Handelns ist“, erklärt Scheifele und fügt hinzu: „Die Teilnahme am vergangenen Christopher-Street-Day etwa steht beispielhaft für eine Kirche, die Vielfalt toleriert.“ Dabei ist ihm besonders wichtig, dass sich im BDKJ mehr freies Denken und Spinnereien entfalten. „Meine Vision besteht aus starken Verbandsjugendlichen, die für ein Thema brennen und es unabhängig von Strukturen einfach mal anpacken und machen.“

Mit der Wiederwahl der drei Leitungsmitglieder werden die vier zentralen Themen für die politische Arbeit des BDKJ, die im Vorjahr festgelegt wurden, mit hochmotivierten Personen weitergeführt. Im Bereich Digitalisierung etwa beschloss die Versammlung, einen eigenen gleichnamigen Arbeitskreis einzurichten. Dieser soll bis zum Herbst 2022 Konzepte und Positionen erarbeiten, die den Einfluss digitaler Lebenswelten auf die kirchliche Jugendarbeit bewertet und Handlungsoptionen aufzeigt. Über denselben Zeitraum hinweg und mit dem gleichen Engagement verantwortet die Diözesanleitung BDKJ/BJA auch die anderen Themen Nachhaltigkeit, Partizipation und Ehrenamt ermöglichen.

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Mon, 18 Mar 2019 11:54:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/18-03-2019-div-03-2019-wahlen-dl/
Digitalisierung ? Einfach mal machen! https://www.bdkj.info/meldungen/18-03-2019-digitalisierung/ ]]>

 

Aus diesem Grund beschäftigten sich die Delegierten des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf ihrer Frühjahrsversammlung am 16. März in Rot an der Rot in einem dreistündigen Studienteil mit dem Thema Digitalisierung. Ziel war, sich einen ersten Überblick über diejenigen Bereiche zu verschaffen, in welche digitale Arbeitsweisen in den vergangenen Jahren Einzug gehalten haben. In kleineren Arbeitsgruppen befassten sich die jungen Menschen aus den Dekanats- und Jugendverbänden des BDKJ konkret mit ethischen Fragen, dem E-Learning, der Arbeit 4.0 oder den Auswirkungen auf die kirchliche Jugendarbeit.

Mit letzterem Themenbereich wird sich der BDKJ in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Die Diözesanversammlung richtete auf Antrag einiger am Thema Digitalisierung interessierten Ehrenamtlichen einen gleichnamigen Arbeitskreis ein. Dieser soll bis zum Herbst 2022 für die Zielgruppe Jugendliche, junge Erwachsene und MultiplikatorInnen der kirchlichen Jugendarbeit, die digitale Entwicklung bewerten und Konzepte und Positionen daraus erarbeiten. Inhaltlich wird sich der Arbeitskreis dabei auf die drei Dimensionen ethisch-politisch, pädagogisch-soziologisch und technisch-rechtlich konzentrieren. Wie wirkt sich künstliche Intelligenz aus? Wie ändern sich Bildungsprozesse? Und: Auf welchen Online-Plattformen arbeiten Ehrenamtliche mit Hauptberuflichen zusammen?

„Digitalisierung ist kein auf die Zukunft gerichteter Prozess; die digitale Transformation betrifft uns hier und heute. Wir wollen in der Lebenswelt junger Menschen präsent sein – gerade auch in der digitalen. Damit wir diesen Prozess für unsere Arbeitsbereiche ausgestalten können, muss zunächst mal eine gemeinsame technische Basis geschaffen werden, auf die aufgebaut werden kann“, meint Benjamin Wahl, Diözesanleiter BDKJ/BJA. Es gehe vor allem darum Lösungen zu finden, die kirchliche Jugendarbeit im Digitalzeitalter zu ermöglichen, statt sie mit datenschutzrechtlichen Knebeln zu verhindern. Ehrenamtliche JugendleiterInnen brauchen funktionale und einfache Systeme, die ihnen ihr ehrenamtliches Engagement erleichtert. Die ehrenamtlichen Delegierten der Versammlung ließen sich von diesen Argumenten derart überzeugen, dass sie den Arbeitskreis gleich aus ihren Reihen besetzen konnten. „Wir sehen die Dringlichkeit seiner Aufgaben und wollen jetzt einfach mal machen!“, äußert sich ein Delegierter aus dem Dekanat Rems-Murr begeistert.

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Mon, 18 Mar 2019 11:31:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/18-03-2019-digitalisierung/
Junge Menschen bewegen https://www.bdkj.info/meldungen/12-03-2019-projektstelle-jugend-musik/ ]]>

 

Die Bischof-Moser-Stiftung und Bischof Fürst finanzieren die 50 Prozent-Stelle je zur Hälfte mit jeweils 60.000 Euro. „Wir haben uns davon überzeugen lassen, dass es in unserer Diözese einen großen Bedarf an fachlicher Beratungskompetenz für junge Leute gibt, die ihre musikalische Begabung gerne entwickeln möchten, um dann noch besser mit anderen zusammen Gottesdienste für Jugendliche mitgestalten zu können“, meint Gerhard Rauscher, Vorstand der Bischof-Moser-Stiftung. Neben dem Bandcoaching gehört zur Angebotspalette der Projektstelle „Jugend & Musik“ auch das Entwickeln innovativer Konzert- und Jugendgottesdienstformate sowie Workshops im Bereich Tanz, Songwritign, Percussion, Straßenmusik, Poetry und DJing.

„Jugend, Musik und Glaube ist ein Dauerthema, das die kirchliche Jugendarbeit schon lange beschäftigt. Mit der neuen Fachstelle haben wir nun eine der großen Forderungen des Jugendforums 2015 umgesetzt, denn junge Menschen wollen mit ihrer Musik und Sprache ihren Glauben ausdrücken und das, was sie im Innersten bewegt“, betont Nadine Maier, Diözesanjugendseelsorgerin BDKJ/BJA.

>>> zur Projektstelle

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Tue, 12 Mar 2019 11:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/12-03-2019-projektstelle-jugend-musik/
beteiligen.wertschätzen.fördern. https://www.bdkj.info/meldungen/06-02-2019-gespraechsforen-jahr-der-jugend/ ]]>

 

Beim ersten Gesprächsforum wurde diskutiert, wie Jugendliche und Jugendarbeit in Kirchengemeinden vor Ort eingebunden sind. Weihbischof Matthäus Karrer meinte dazu: „Es gibt einen Unterschied zwischen Gestaltungs- und Entscheidungsmacht. Es stellt sich die Frage, ob die Jugendverbände ihre Gestaltungsmacht nutzen?“. Die Jugendverbände hätten durchaus die Möglichkeit eigene Ideen und Projekte in der Gemeinde umzusetzen, auch ohne ein Votum des Kirchengemeinderats. Des Weiteren stellte die Runde der 15 TeilnehmerInnen fest, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen Jugend und Kirchengemeinderat wichtig für eine gute Zusammenarbeit vor Ort ist. So betont Domkapitular Paul Hildebrand: „Ich werde nicht müde den kirchlichen MitarbeiterInnen zu sagen, dass Jugendarbeit die Grundinvestition für die Zukunft der Kirche ist.“

Im Gesprächsforum zum Thema „Ehrenamt“ erörterten die TeilnehmerInnen, wie ehrenamtliches Engagement für junge Menschen attraktiv gestaltetet werden kann. Dabei betonte Gabriele Denner, zuständig für die Ehrenamtsarbeit in der Diözese, „dass sich das Ehrenamt verändert, so wie sich die Gesellschaft und auch wir uns verändern.“ Typische Ehrenamtskarrieren werden aufgrund gesteigerter Anforderungen in Schule, Studium und Beruf immer seltener; junge Menschen binden sich nicht mehr langfristig, sondern engagieren sich lieber kurzfristig und projektbezogen. Daher sei es umso wichtiger, dass Jugendverbände ein verlässliches Angebot für Gleichaltrige bereithalten, wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit selbst gestalten.

Nach diesen ersten Foren folgt das Gesprächsforum „Liturgie und Spiritualität“ am Mittwoch, den 20. Februar 2019 mit Bischof Dr. Fürst, Ordinariatsrat Dr. Schneider, Diözesanmusikdirektor Hirt, Diözesanjugendseelsorgerin Nadine Maier und ehrenamtlichen VertreterInnen des BDKJ.

>>> Die Termine für alle weiteren Foren, sowie Materialien zum Jahr der Jugend gibt es hier

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Wed, 06 Feb 2019 11:36:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/06-02-2019-gespraechsforen-jahr-der-jugend/
Weltverbesserer-Projekte gesucht https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/10-07-2018-meldungen-zur-72stunden-aktion/05-02-2019-projektpartner-gesucht/ ]]>

 

Bischof Gebhard Fürst hat mit der Ausrufung des Jahrs der Jugend die Aktion in einen längerfristigen Rahmen gestellt. "Die Jugend ist mein Augenstern. Sie stellt nicht nur die Zukunft unserer Kirche dar, sondern vor allem auch die Gegenwart." schrieb er vor einiger Zeit in den sozialen Medien. Genauso wie Bundesfamilienministerin Giffey für den Bund und Ministerpräsident Kretschmann für Baden-Württemberg ist er Schirmherr der Aktion in der Diözese.


Viele Aktionsgruppen werden erst zu Beginn der Aktion erfahren, welches soziale Projekt sie in den 72 Stunden realisieren sollen. Daher werden die regionalen Koordinierungskreise jetzt damit beginnen, Kooperationspartner zu suchen und gemeinsam mit ihnen für die Aktionsgruppen passende Projekte zu konzipieren, mit denen die Jugendlichen die Welt ein Stückchen besser machen können. „Das kann die Organisation eines Festes im Flüchtlingsheim, das Anlegen eines Barfußpfades im Seniorenheim oder eine Spielaktion für behinderte Kinder sein. Die Projekte müssen nur eines der Kriterien sozial, ökologisch, politisch oder interkulturell berücksichtigen“, erläutert BDKJ-Diözesanleiter Benjamin Wahl die Idee der Aktion. Schulen, karitative Einrichtungen oder Einzelpersonen, die Lust haben mitzuwirken oder gute Ideen haben, können auf www.72stunden.de/bdkj/rottenburg-stuttgart/ mit der BDKJ-Diözesanstelle oder den Koordinierungskreisen Kontakt aufnehmen.

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Tue, 05 Feb 2019 10:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/10-07-2018-meldungen-zur-72stunden-aktion/05-02-2019-projektpartner-gesucht/
Kostenlose Workshops an Schulen https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/meldungen-fachstelle-globales-lernen/02-05-2017-workhops-an-schulen/ ]]>

 

In unterschiedlichen Workshops setzen sich die BildungsreferentInnen der Fachstelle Globales Lernen gemeinsam mit den SchülerInnen auf interaktive Weise mit diesen Themen auseinander, beziehen sie aktiv mit ein und vermitteln ihnen Hintergründe und globale Zusammenhänge auf anschauliche Weise. Die 90 minütigen Workshops sind besonders für den Religions-, Ethik-, oder Gemeinschaftskundeunterricht geeignet.

Vom 18. bis 29. März sind unsere Workshopwochen: wir kommen gerne an Schulen, zu Verbänden und in Kirchengemeinden, um dort den neuen Postwachstums-Workshop durchzuführen.Vereinbarungen außerhalb dieses Zeitraumes können je nach personellen Ressourcen individuell bei der Fachstelle angefragt werden: globaleslernen@bdkj.info.

 

Workshopthemen


•    „Schritt zurück in die Zukunft“ (ab Klasse 7)
      altersgerechte Workshops ab März 2019 --> jetzt buchen!
     ... Einführung in das Thema Postwachstum und weitere alternative Wirtschaftsmodelle
     ... Aufzeigen globaler Zusammenhänge von Wirtschaft, Klima, sozialer Gerechtigkeit und Konflikten
     ... Erarbeitung von persönlichen Handlungsoptionen & Planspiel

•   „Auswärtsspiel – Die Welt in Bewegung“
     Workshop zum Thema Flucht und Migration (ab Klasse 8)
     … Planspiel zum Thema, bei dem eine Flucht nachempfunden wird
     … Auseinandersetzung mit weltweiten Fluchtbewegungen, Definitionen der
     Begriffe und Gründe für Flucht

•   „Es(sen) reicht! Jetzt kommt der Hunger auf den Tisch“ (ab Klasse 5)
     … Einführung zur globalen Nahrungsmittelverteilung und Ursachen des Hungers
     … Bausteine zu Lebensmittelverschwendung, Landgrabbing (Landraub) und
     Nahrungsmittelspekulationen

•   „Klima FairWandeln“ (ab Klasse 7)
    … Die Welt in Stühlen: Bevölkerungszahlen, BIP und CO2-Emissionen der
    Kontinente im Vergleich
    … Folgen des Klimawandels und eigene Handlungsmöglichkeiten
    … große und kleine Klimaschutzziele: Was nehmen sich die Regierungen vor, was nehme ich mir vor?

•   „Wasser – kein trockenes Thema“ (ab Klasse 8)
    … Gruppendiskussion zur Privatisierung von Wasser
    … Einführung des Begriffes „virtuelles Wasser“, Wasserverteilung weltweit, Betrachtung von
    Konflikten um Wasser
 

Kontakt: Fachstelle Globales Lernen, 07153 3001 176

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Tue, 15 Jan 2019 18:33:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/30-11-2016/meldungen-fachstelle-globales-lernen/02-05-2017-workhops-an-schulen/
Ein Schritt zurück in die Zukunft https://www.bdkj.info/meldungen/17-01-2018-weltsichttage-2019/ ]]>

 

Vom 11. bis zum 13. Januar 2019 trafen sich über 35 junge Erwachsene aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Jugendhaus Schloss Einsiedel bei Kirchentellinsfurt, um die Jugendaktion 2018/2019 unter dem Motto „Schritt zurück in die Zukunft!“ weiter zu entwickeln. Während dieser drei Tage gab es neben dem Erlernen der Kunst des kreativen Straßenprotests auch einen Input zu allen Aspekten des Konzeptes der Postwachstumsökonomie. Dieses alternative Wirtschaftskonzept, dass sich die jungen Erwachsenen im letzten Jahr als Schwerpunkt der Jugendaktion 2018/2019 gewählt hatten, thematisiert Wachstum als Problem und möchte eine Abkehr davon und dadurch ein Mehr an Lebensqualität, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit schaffen.
Die Eine-Welt-Engagierten entwickelten unter dem Eindruck dieser Impulsreferate verschiedenste Aktionen, darunter mehrere Flashmobs, die auf kreative Art und Weise aufzeigen, inwieweit unser Wirtschaftssystem mit seinem ständigen Wachstumsdruck die Menschen belastet. Auch Events wie eine Schnippeldisko und ein Straßensupermarkt sollen Gesellschaft und Politik für den „Schritt zurück in die Zukunft“ sensibilisieren.



Ein Arbeitsheft zur Jugendaktion 2018/19 mit thematischen Workshop-Bausteinen, einem Planspiel und einem Jugendgottesdienst kann ab sofort bei der Fachstelle Globales Lernen bestellt werden. Außerdem werden vom 18. bis 29. März Workshops zum Thema Postwachstum angeboten, die von ehrenamtlich Engagierten an Schulen, in Verbänden und in Kirchengemeinden durchgeführt werden. Anfragen hierfür nimmt ebenfalls die Fachstelle Globales Lernen entgegen.

>>> Hier gehts´s zu den allgemeinen Infos zur Jugendaktion sowie den Themen und Materialien vergangener Aktionen 

Die Jugendaktion des BDKJ Rottenburg-Stuttgart ist eine thematisch wechselnde Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.
 

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Tue, 15 Jan 2019 10:21:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/17-01-2018-weltsichttage-2019/
Feel the vibes - Jugend, Musik und Glaube https://www.bdkj.info/meldungen/11-01-2019-juseta-2019/ ]]>

 

Wer von den Teilnehmenden auf eine allgemeingültige Formel für den wirkungsvollen Einsatz von Musik in seinem Jugendarbeitsfeld gehofft hatte, war mit dem Fazit von Schuhmacher etwas ernüchtert. Er führte weiter aus, dass die individuelle Lebenserfahrung und aktuelle emotionale Befindlichkeit sowie die Musikperformance und der Musikstil beeinflussen, wie Musik bewertet und wahrgenommen wird. Gleichzeitig ermutigte der Musikpädagoge seine ZuhörerInnen jedoch, bei der Musikauswahl die Gruppe miteinzubeziehen, die damit erreicht werden soll. Im gemeinsamen Suchen nach einem für alle passenden Song oder Musiktitel entstehe bereits der gewünschte Austausch über Texte, Musikstile und -vorlieben.
In Hörkontakt mit explizit christlicher Popmusik kamen die TagungsteilnehmerInnen mittels Videoclips verschiedener Bands, die das breite Spektrum an Popmusikgenres -von Rap und Folk über Worship und Deutschpop bis hin zu Whitemetal - aufzeigten. Auch Songwriter Johannes Falk, der aus der Lobpreis-Bewegung kommt, gab einen Einblick in sein Schaffen und die christliche Musikszene. Für letztere wünsche er sich mehr Mut und Kreativität, Texte abseits der gängigen Weichspülformeln zu formulieren: “Zweifel, Sorgen und Ängste haben durchaus ihre Berechtigung in der christlichen Musik. Es braucht darin mehr Genre übergreifende Popmusik, auch aus der Säkularszene, die sich mit den Lebensfragen der Menschen auseinandersetzt“.
Zum gleichen Ergebnis kam Prof. Dr. Johanna Rahner, Theologin und Dozentin für Dogmatik an der Universität Tübingen, in ihrem Vortrag „Von Gott singen und sprechen – aber wie?“. Liturgie feiern, das geht mit allen Musikstilen, selbst mit Blackmetal, wenn sie die existentiellen Lebensfragen der Menschen und ihre Suche nach Sinn aufgreifen und keine vorgefertigten Antworten in glatten gefälligen Floskeln liefern.

„Melodien und Texte entfalten dann ihre größte Wirkung, wenn sich der Mensch mit seinen Lebensbrüchen und offenen Fragen darin wiederfindet. Es gibt heutzutage noch zu viele Gottesdienste, die auf ein traditionelles Liedgut zurückgreifen, das von Begriffen geprägt ist, die keine Resonanzfähigkeit mehr besitzen“, führt Rahner weiter aus.
Jugend, Musik und Glaube wird für viele TagungsteilnehmerInnen ein Arbeitsfeld bleiben, in welchem mit der Gesamtpalette der Popkultur experimentiert werden kann. Jetzt gilt es mit den Anregungen und Erkenntnissen einfach mal anzufangen, mit einem Bandcoaching-Tag, der Firmvorbereitung als Musikprojekt, einem kleinen Songfestival, einem Chorprojekt...

 

Zum Reinhören und Reinschauen


>>> BDKJ RoSt auf Soundcloud

>>> BDKJ Rost auf Youtube

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Fri, 11 Jan 2019 11:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/11-01-2019-juseta-2019/
Wahrhaft glückliche Gewinner https://www.bdkj.info/meldungen/10-12-2018-jugendmedienpreis-2018-film/ ]]>

 

In der Alterskategorie bis 15 Jahre freuten sich die Jungfilmerinnen Madlen Gairing, Kathrin Sauter und Nora Weiß aus Kißlegg über 200 Euro Preisgeld und die begehrte durchsichtige Glastrophäe. Ihr Kurzfilm „Ist Wahrheit noch Pflicht?“ ist eine kurzweilige, aber kritische Auseinandersetzung mit den auf Social-Media zelebrierten Scheinwelten.

Erneut gewann Leon Zorn aus Heidelberg in der Alterskategorie 16 bis 19 Jahre ein Preisgeld von 300 Euro. Unterstützt wurde der 17-Jährige bei seinem verfilmten Poetry-Slam „Medienmenschen“ von seinem Schulfreund Leon Sandner, der sich für die technische Umsetzung verantwortlich zeigte. Mit ihrem Film üben die jungen Filmemacher sehr klug durchdacht und pointiert Kritik am gesellschaftlichen Medienverhalten. Nicht zuletzt überzeugte die Jury auch das Stilelement der gereimten Erzählung, die technische Qualität und der hohe Zeitaufwand der Synchronisation.

In der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre zeichnete Weihbischof Thomas Maria Renz den Studenten Lukas Gawenda aus Löwenstein für sein Werk „Gespalten“ aus. Der 22-Jährige ging mit einem hochprofessionellen und technisch aufwändigen Werk ins Rennen, dessen Handlung auf wahren Begebenheiten beruht und vielleicht auch deshalb so eine wunderbar schöne und schlüssige Geschichte über Geld oder Liebe erzählt. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Zum sechsten Mal in Folge wurde zudem die Kategorie Publikumspreis vergeben: Die Entscheidung über den mit 300 Euro dotierten Preis treffen kurz vor der Verleihung die Zuschauer des Screenings, in dem alle nominierten Filme in voller Länge gezeigt werden. Die Wahl fiel dabei knapp auf die Schülerinnen Yara Guter, Lilia Rau, Elea Schneider und Mia Rist aus Bad Wurzach und ihr Werk mit dem gleichnamigen Titel wie die Gewinner der Kategorie bis 15 Jahren: „Ist Wahrheit noch Pflicht?“.

„Wir freuen uns jedes Jahre darauf, in die strahlenden und glücklichen Gesichter der Preisträgerinnen und Preisträger zu sehen“, verrät Benjamin Wahl, Diözesanleiter des Bischöflichen Jugendamtes. Und auch für die Kinder und Jugendlichen, die schließlich nicht gewinnen würden, sei es ein großes und aufregendes Erlebnis, bei der Filmschau Baden-Württemberg dabei sein zu dürfen und den eigenen Film auf einer großen Kinoleinwand gezeigt zu bekommen. „Alle Einsendungen sind auf ihre jeweilige Art technisch und inhaltlich einzigartig“, lobt Benjamin Wahl und ist schon gespannt auf die Einsendungen für 2019. „Ich wünsche allen, die mitgemacht haben, den Mut, auch in Zukunft ihre Positionen zu vertreten und sich künstlerisch zu engagieren.“

Die Preisträgerfilme zum Wettbewerb um den Katholischen Jugendmedienpreis 2018 werden alsbald auf www.jugend-medienpreis.de zu sehen sein. Das neue Motto für 2019 lautet „weltretten“, Einsendeschluss ist nach den Sommerferien 2019.

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. ausgerichtet. Unterstützt wird der Katholische Jugendmedienpreis von der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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Mon, 10 Dec 2018 11:00:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/10-12-2018-jugendmedienpreis-2018-film/
beteiligen.wertschätzen.fördern. https://www.bdkj.info/meldungen/26-11-2018-start-jahr-der-jugend/ ]]>

 

Alexandra Guserle, Diözesanleiterin BDKJ/BJA ergänzt: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind Gegenwart und Zukunft unserer Kirche. Viele Entscheidungen von heute, betreffen sie in der Zukunft. Die Kirche braucht junge Menschen, um von ihnen zu lernen.“
Es braucht den sogenannten U28 Blick, der die Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, berücksichtigt. Ziel ist, einen regelmäßigen Austausch zwischen Jugendlichen und Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinden, Dekanate und der Diözese zu schaffen. Das Thema Jugend und Jugend(verbands)arbeit soll in den Gremien auf allen Ebenen der Diözese fester Bestandteil der Tagesordnung werden.

Auf Diözesanebene wird dies in Form von Gesprächsforen zu verschiedenen Themen mit haupt- und ehrenamtlichen FunktionsträgerInnen des BDKJ und seiner Verbände, sowie hauptamtlichen Leitungen und ReferentInnen des bischöflichen Ordinariats stattfinden. Zudem bietet die 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 zahlreiche Gelegenheiten, Jugendgruppen vor Ort zu unterstützen und sich von ihrer Arbeit begeistern zu lassen.
Enden wird das Jahr der Jugend am 30. Mai 2019 mit einer Abschlussveranstaltung für Jugendliche der Diözese gemeinsam mit Bischof Dr. Gebhard Fürst.

Der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit, dem sieben Jugendverbände angeschlossen sind. Die katholische Jugendarbeit erreicht mit ihren festen Gruppenangeboten jährlich 72.000 Kinder und Jugendliche.

 

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Mon, 26 Nov 2018 11:30:00 +0100 https://www.bdkj.info/meldungen/26-11-2018-start-jahr-der-jugend/