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    KGR und Jugend: so passiert richtig viel!

    In der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der Kirchengemeinderat (KGR) das zentrale Gremium, das das Leben in der Kirchengemeinde mitgestaltet. Der KGR trägt Verantwortung für das kirchliche Leben vor Ort und schafft Voraussetzungen dafür, dass alle Generationen einen Platz in ihrer Kirche finden. Er entscheidet, wie Kirche vor Ort aussieht: 

    • Welche Schwerpunkte setzen wir in unserer Gemeinde?
    • Wie gestalten wir Gottesdienste, Feste und Projekte?
    • Wofür setzen wir unsere Ressourcen ein: Zeit, Geld, Räume, Ideen?

    Wenn Kinder, Jugendliche und KGR-Mitglieder miteinander ins Gespräch kommen, dann passiert richtig viel: 
    Junge Menschen können sagen, was ihnen wichtig ist!

    • Entscheidungsträger*innen hören, was junge Menschen wirklich bewegt, und können das in ihre Entscheidungen infließen lassen!
    • Gemeinsam entstehen so neue Ideen - und Kirche bleibt ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen!
    • Jugendliche verstehen, wie Entscheidungen in der Kirche entstehen – und können sie mitgestalten. So erleben sie Selbstwirksamkeit und erfahren, dass sie wichtig sind!

    Deshalb findest du hier auf der Seite: 

    • Aktuelle Themen, die gerade anstehen und auch im Gespräch von jungen Menschen und KGRs eine Rolle spielen können und sollen!
    • Material und Ideen, wie ihr aufeinander zugehen und miteinander ins Gespräch kommen könnt! 

    Für junge KGR-Mitglieder gibt es hier eine praktische Arbeitshilfe “Why KGR?”, in der sich hilfreiche Informationen und kreative Ideen und Methoden finden! Leseempfehlung ;)
     

    Digitale Infostunde ab Februar 2026

    Zoom-Meeting am jeweils letzten Freitag des Monats

    Ab Februar bieten wir am jeweils letzten Freitag des Monats eine digitale Infostunde an - herzliche Einladung an alle Mitglieder eines Jugendausschusses oder KGRs, die sich selbst zur Jugend zählen oder etwas “für die Jugend” in der eigenen Gemeinde ins Rollen bringen wollen! 

    Wir starten um 17:00 Uhr, bekommen einen Input von jemandem, der sich im Themengebiet richtig gut auskennt, und haben danach noch Zeit für Rückfragen und Austausch. Anvisiertes Ende ist 18:00. 

    Die Zugangsdaten zur Veranstaltung findest du in unserem Kalender hier auf der Homepage oder am Tag der Veranstaltung auf social media. 

    Termine zum Vormerken: 

    (Durch Klicken auf die Veranstaltung landest du direkt auf dem Link zur ZOOM-Videokonferenz)

    Weitere geplante Inhalte (nach den Sommerferien): 

    • Jugendverbandsgruppen gründen und gut begleiten
    • Nach der Firmung? Was können wir für junge Menschen, die “Mehr” wollen, anbieten?

    Dir fehlen noch Inhalte bzw. du wünschst dir einen ganz konkreten weiteren Punkt? Melde dich gern bei Christina

    Darüber hinaus sind in einigen Regionen Vernetzungsangebote geplant (z.B. Ostalb/Heidenheim und Allgäu-Oberschwaben/Friedrichshafen) - wende dich dafür gerne direkt an dein Jugendreferat im Dekanat. 

     

    Aktuell: Diözesaner Zukunftsprozess

    RAUM für junge Stimmen!

    Unsere Diözese steht vor großen Veränderungen! Wie soll Seelsorge aussehen? In welchen Räumen findet Kirche statt? Wie wollen wir uns digital aufstellen? Wie werden die Finanzen sichergestellt? Und natürlich: Was bedeutet das für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene?

    Diese Veränderungen werden die Kirche maßgeblich bestimmen, in der die heute jungen Menschen eines Tages heiraten, Trauergottesdienste für geliebte Menschen feiern werden und wiederum ihre eigenen Kinder in ein Zeltlager gehen lassen können. 

    Und trotzdem, dass junge Menschen maßgeblich von diesen Veränderungen betroffen sein werden, stellen wir fest, dass sie nur selten in den entscheidenden Gremien (wie beispielsweise den Zukunftsausschüssen der Gemeinden) vertreten sind. Deshalb die ganz dringende Bitte: Sprecht miteinander

     

    Liebe KGRs, geht auf die Jugendlichen in eurer Gemeinde zu und fragt sie: Was wünscht ihr euch von Kirche? Was befürchtet ihr? Was braucht ihr, um eure Jugendarbeit (auch in neuen Strukturen) gut weiterführen zu können? 

    Hier sind zwei einfache Ideen, wie ihr das umsetzen könnt - schaut, was zu euch und eurer Situation passt!

    1. Eine-Frage-Tour in der Gemeinde
      Mitglieder des KGR gehen bewusst raus aus dem Gemeindehaus, hinein in den Ort oder den Stadtteil zu Plätzen, an denen Jugendliche sind (Skatepark, Bushaltestellen, Schulhof, Jugendzentren, Sportplatz, …). Dort stellt ihr immer eine einzige, einfache Frage (z.B. Was wünschst du dir von Kirche?), sammelt die Antworten auf Post-Its und wertet Sie in eurem Gremium gemeinsam aus: Was könnt ihr davon umsetzen? Was ist wichtig für die anstehenden Entscheidungen?
    2. Mobile Wunschwand
      Stellt eine mobile Wunschwand (Pinnwand, Plakatwand, Bauzaunbanner, …) an verschiedenen Orten auf, an denen Jugendliche unterwegs sind. Die Überschrift: “Wenn Kirche für junge Menschen da wäre, dann sollte sie …” Jugendliche können etwas draufschreiben, Dinge unterstreichen, Sticker kleben, … An dieser Methode kann man sich leicht auch anonym beteiligen. 

    Wichtig ist bei jeder Methode, dass die jungen Menschen ernst genommen werden! Wenn sie merken, dass ihre Stimmen und ihre Wünsche etwas bewirken, dann habt ihr vieles richtig gemacht!

     

    Liebe jungen Menschen, geht auf eure KGRs zu! Denn: Es geht um eure Zukunft in der Kirche – und die beginnt jetzt.

    Am besten überlegt ihr euch im Vorraus in eurer Gruppenstunde, einer Leitungsrunde oder in einem Treffen: Was ist uns wichtig für eine „Kirche der Zukunft“?
    Hier ein paar kreative Ideen dafür - pickt euch raus, was für euch passt!

    1. Zukunfts-Briefe oder -Postkarten 
      Jede*r schreibt einen kurzen Brief oder eine Postkarte: „Meine Kirche der Zukunft ist eine Kirche, in der…“
      Diese könnt ihr sammeln und in einem Umschlag oder einer „Kirche-der-Zukunft-Schatzkiste“ an den KGR übergeben.
      So bekommen die Verantwortlichen direkt ehrliche Stimmen aus der Jugend
    2. „Jugend-Wahl“ – Wir stimmen ab!
      Sammelt Themen, die euch in der Kirche betreffen (z. B. „mehr Beteiligung junger Menschen“, „nachhaltige Kirche“, „faire Sprache“, „mehr Freiräume“).
      Stimmt geheim ab, welche Themen euch am wichtigsten sind.
      Diskutiert kurz: Warum gerade das?
      Die Top-Ergebnisse könnt ihr in einer kleinen „Jugend-Wahl-Erklärung“ zusammenfassen oder auf einem Plakat visualisieren und dem KGR überreichen.

    Wenn ihr euch fragt, wie ihr auf den KGR zugehen wollt, denkt daran: Viele KGRs sind euch wohlgesonnen! Sie sind selbst Eltern, Tanten, Onkels, Nachbarn. Viele kommen selbst aus der Jugendarbeit und haben das als wertvollen Teil ihrer Jugend erlebt. 
    Traut euch, denn: Nur wenn ihr euch meldet, werdet ihr gehört.
    Gemeinsam können wir zeigen, dass die junge Generation in unserer Kirche mitdenken und mitgestalten will.
    Danke, dass ihr euch engagiert – für eine Kirche, die Zukunft hat. 

     

    Mehr Ideen und Methoden für Beteiligung von jungen Menschen gibt es unter bdkj.info/jugendraeume und beim Jugendforum!

    Dialog im Bereich der Jugendarbeit

    §38 der KGO

    In der Kirchengemeindeordnung ist festgeschrieben, dass sich der Kirchengemeinderat mindestens einmal im Jahr mit den Jugendlichen der Gemeinde über die Jugendarbeit in der Gemeinde und die Kirchengemeinde als Ganzes austauschen muss.

    Nicht festgelegt ist in der KGO, in welchem Format dieser Austausch stattfinden soll. Natürlich wäre es schön, wenn es dafür einen gesonderten Termin gäbe. Wichtig ist, dass der Austausch auf Augenhöhe stattfindet. Besprecht diesen Termin davor, sowohl im Kirchengemeinderat, als auch gemeinsam mit euren Jugendgruppen in der Gemeinde. Bei einem solchen Dialog sollten sich ja möglichst viele Personen beteiligen können. 

    Aber wie kann ein solcher Dialog nun aussehen? Eine mögliche Fragestellung etwa wäre die Zukunft der Jugendarbeit in eurer Gemeinde. Darüber sollten sich Kirchengemeinderat und Jugendliche regelmäßig austauschen. Hier ein paar Ideen für einen möglichen Ablauf:

    • Begrüßungsrunde und Kennenlernen, am besten auch mit einem kleinen Anschuggerle
    • Macht eine Art „Klagemauer“ und eine „Hall of Fame“: Was findet ihr nicht so gut? Was sind aber auch Dinge, die gerade super laufen in der Jugendarbeit eurer Kirchengemeinde?
    • Sammelt Themenfelder, die ihr euch heute genauer anschauen und weiterentwickeln möchtet.
    • Bildet kleine Untergruppen, die diese Themen anhand ganz konkreter Fragen bearbeiten. Diese Gruppen sollten natürlich gemischt mit Jugendlichen und KGR- Mitgliedern besetzt sein.
      • Definiert euer Thema nochmals genauer! Wie ist der aktuelle Stand hierzu in eurer Gemeinde? Was wollt ihr daran ändern?
      • Seid kreativ und spinnt neue Ideen – eure Gedanken haben dabei keine Grenzen! Wie stellt ihr euch den idealen Zustand vor? Wovon träumt ihr?
      • Jetzt geht es ans umsetzen. Welche eurer Ideen ist ganz konkret realisierbar? Was braucht es dafür? Wie wollen wir das umsetzen?
      • Präsentiert nach jeder Frage eure Ergebnisse kurz den anderen Gruppen. Dies kann euch nochmals neuen Input geben.
      • Am Ende sollten konkrete Arbeitsschritte stehen. Was wollt ihr sofort anpacken? Was in den kommenden Wochen und was vielleicht erst in einem Jahr? Je genauer ihr dabei die Arbeitsschritte formuliert, desto leichter könnt ihr später darauf zurückkommen.
    • Abschlussrunde – wertet den Austausch noch kurz aus und vereinbart vielleicht schon einen neuen Termin für den nächsten Austausch.

    Falls du bei der Umsetzung des Dialogs Unterstützung brauchst, dann melde dich gerne direkt in deinem Jugendreferat oder auch bei der Servicestelle Jugendpastoral im Bischöflichen Jugendamt in Wernau

    Kontakt

    Christina Lendrates
    Christina Lendrates
    Bildungsreferentin Jugendpastoral
    07153 3001 -244
    clendrates@bdkj-bja.drs.de

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