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  • wo. jemand. alle. anders

    Jugendsonntag am Christkönigssonntag 22./23. November 2025

    Hast du dich schon mal gefragt, warum du manchmal anders bist als die anderen? Vielleicht denkst du anders, fühlst anders, willst Dinge anders machen, siehst die Welt aus einer anderen Perspektive. Manchmal kann es sich komisch anfühlen, nicht in das Bild zu passen, das andere erwarten.

    Und weißt du was? Jesus war auch anders. Er hat die Normen seiner Zeit herausgefordert, mit Menschen gesprochen, die andere ignorierten, Liebe gezeigt, wo andere Hass verbreiteten, sich einem Verbrecher zugewandt, der neben ihm hing, und ihm zugesagt: „noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“. Er hat sich nicht verbiegen lassen, sondern hat genau mit seinem Anderssein die Welt verändert.

    Und noch etwas? Gott ist nicht wie die Bilder, die wir uns oft von ihm machen. Er ist nicht nur allmächtig, nicht nur wie ein König, nicht nur leise, nicht nur weit weg, nicht nur nah….. Er ist anders – und genau darin liegt seine Größe.

    Und wenn Jesus anders war und Gott anders ist, dann darfst du es auch sein. Dein Anderssein ist kein Fehler, sondern ein Zeichen dafür, dass du einzigartig gemacht wurdest. Du musst dich nicht anpassen, um wertvoll zu sein. Du bist wertvoll, genau so, wie du bist. Also, sei mutig. Sei du selbst. Denn anders sein ist gut.

    Das ist die Botschaft und das Motto des diesjährigen Jugendsonntags: wo. jemand. alle. anders

    Passende Bausteine um dies zu thematisieren und zu feiern findest du in der Arbeitshilfe. 

    Plakate und Arbeitshilfe zum Bestellen gibt es bei jugendspiri@dont-want-spam.bdkj-bja.drs.de (Bitte Stückzahl der Materialien und Lieferadresse angeben) oder unten im Downloadbereich.

     

    Materialien zum Gottesdienst

    Öffentlichkeitsarbeit

    FAQ: Was, weshalb, wozu.... Jugendsonntag und Jugendstiftung just?

    Wie entstand der Jugendsonntag?

    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts feierten katholische Jugendverbände einen Bekenntnissonntag. Dieser lag ursprünglich auf dem Dreifaltigkeitssonntag, also dem Sonntag nach Pfingsten. Vor allem unter der Naziherrschaft bekannten sich die Jugendlichen dabei gegen den Führerkult. Den Nazis war das ein Dorn im Auge und so legten sie das Reichssportfest auf diesen Termin. Die Jugendlichen jedoch wichen auf den Christkönigssonntag aus, was das Zeichen letztlich noch stärker machte: Jesus wurde als eigentlicher König und Herrscher gefeiert: Ein klares Gegenbekenntnis zu den Machtansprüchen Hitlers.

    Was ist der Jugendsonntag heute?

    Im Jahre 2000 wurde in unserer Diözese der Jugendsonntag neu eingeführt. Die Idee ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Glauben in ihrer Sprache und ihrer Ästhetik zu bekennen und zu feiern. Gleichzeitig ist der Jugendsonntag ein Bekenntnis der gesamten Gemeinde zur Jugend: Wir hören euch zu, wir beachten euch, wir beten für euch.

    Wie kann der Jugendsonntag gestaltet werden?

    Die Arbeitshilfe gibt Anregungen für die Gestaltung von Jugendgottesdiensten und weitere jugendpastorale Veranstaltungen und Aktionen. Ebenso enthält sie einen Predigtvorschlag für Gemeindegottesdienste, die nicht speziell als Jugendgottesdienste gestaltet sind. 

    Alle liturgischen Bausteine orientieren sich an der Leseordnung für das Hochfest Christkönig. Darüber hinaus sind weitere Aktionen und Veranstaltungen von, mit und für Jugendliche möglich: Zum Beispiel mit einem Jugend-Gemeindefest, an dem sich die verschiedenen Gruppen, Verbände und Jugend-Aktionen der übrigen Gemeinde vorstellen, eine Filmnacht zum Thema, eine Themenwoche auf dem Social Media Kanal, Kuchenverkauf zugunsten eines Jugendprojektes, die Vorstellung der Jugendarbeit im Gemeindebrief, eine Führung durch die Jugendräume, …

    Die Einbeziehung des Jugendausschusses und der Jugend-Gruppierungen in die Frage der Gestaltung des Jugendsonntags ist sicher sinnvoll.

    Heißt Jugendsonntag zwingend auch Jugendliturgie?

    Nein. Christkönigssonntag ist auch dann Jugendsonntag, wenn der Gottesdienst nicht als Jugendliturgie gefeiert wird. Hier ist die Gemeinde besonders eingeladen, sich im Gebet den (vielleicht gar nicht in großer Zahl anwesenden) Jugendlichen und ihrer Lebens- und Glaubenswelt zuzuwenden. Das manchmal bedauerte Fehlen Jugendlicher in Gemeindegottesdiensten zeugt davon, dass dies die übrige Gemeinde beschäftigt. Dann gilt es, nicht zu urteilen, sondern um gegenseitiges Verständnis und Vertrauen ineinander zu werben und zu beten.

    Was passiert mit der Kollekte?

    Die Kollekte der Gottesdienste am Christkönigssonntag/ Jugendsonntag kommt der Jugendarbeit zugute. Das ist unabhängig davon, ob der Jugendsonntag in spezieller Jugendliturgie oder in der traditionellen Sonntagsliturgie der Gemeinde begangen wird.

    Die Kollekte ist zur Hälfte für die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde bestimmt. Die andere Hälfte kommt der Jugendstiftung just zugute. Vorstand und Stiftungsrat führen einen Teil davon dem Stiftungsgrundstock der Jugendstiftung zu, der andere Teil fließt direkt in ausgewählte Jugendprojekte in der Diözese.

    Was ist die Jugendstiftung just?

    Die Jugendstiftung just wurde im Jahr 2000 von Bischof Gebhard Fürst gegründet, um innovative Jugendprojekte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anzuregen. Seit Gründung hat die Stiftung über 300 Jugendprojekte finanziell unterstützt. Neben der monetären Förderung erfahren die Projektinitiatoren aber auch Unterstützung im Projektmanagement und erhalten Tipps zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. 

    Zahlreiche Studien belegen, dass Jugendliche, die in Kontakt mit (katholischer) Jugendarbeit kommen, mehr Selbstvertrauen haben, konfliktfähiger sind und ein größeres Selbstwertgefühl besitzen. Zudem wissen diese Jugendlichen eher, wo ihre jeweiligen Potentiale und Stärken liegen und was das für ihre Zukunft bedeutet. Diese Erfahrungen sammeln die Jugendlichen beim Umsetzen ihrer Ideen und Projekte. Die Jugendstiftung just ermöglicht ihnen in Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen Ideen umzusetzen, Projekte anzustoßen und diese auch von Anfang bis Ende durchzuplanen und abzuschließen. 

    Mit „barriere:frei“ hat die Jugendstiftung just einen neuen Förderschwerpunkt! Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind dazu aufgerufen Projekte zu starten, die Barrieren aufzeigen, für alltägliche Barrieren anderer Menschen sensibilisieren oder Barrieren abbauen. Die Projekte können in der Gemeinde, im Wohnort, im Verband oder Verein durchgeführt werden.

    Wie kann ich ein Projekt fördern lassen?

    Die Jugendstiftung just unterstützt innovative, zukunftsweisende, Projekte katholischer Träger im religiösen, sozialen und kulturellen Bereich. Dabei muss das Rad nicht immer neu erfunden werden, was beispielsweise in Friedrichshafen schon mal erprobt wurde, kann in Bad Mergentheim innovativ sein. Deshalb: Einfach mal in der Geschäftsstelle der Jugendstiftung just in Wernau anrufen und nachfragen, auch wenn einem selbst die Idee nicht bahnbrechend vorkommt.

     
    Und so geht es konkret:

    • Ein erstes Telefongespräch bringt Klarheit 
    • Projektantrag und Finanzierungsplan erstellen
    • Verwendungsnachweis einreichen, Geld wird überwiesen

    Unter allen geförderten Projekten verleiht die Jugendstiftung just einmal im Jahr den Innovationspreis, das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

    Eine Übersicht über alle geförderten Projekte gibt es unter 
    www.just-jugendstiftung.de. 

     

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