• Barrierefreiheit (A)
  • katholisch. politisch. aktiv.
    Teenage school friends smiling to camera, close up
    - weiter -

    Beispielprojekte aus dem Klimafonds

    abgeschlossene geförderte Projekte

    Hier findet sich eine kleine Auswahl an Projekten, die über den Klimafonds gefördert wurden und somit als Beispiel für andere Gruppen dienen können, sich ebenfalls mit ihrem Projekt oder Veranstaltung für eine Förderung zu bewerben.

    DPSG Ulm-Nord: Sommerlager 2024

    Auf den Spuren der Pfadfinder*innen

    Pfadfinder Zeltlager mit vielen Spielen und Workshops fand 2024 unter dem Motto "Auf den Spuren der Pfadfinder*innen" statt. Die 39 Teilnehmenden reisten mit dem Zug von Ulm nach Dettingen unter Teck an und transportierten ihr Zeltmaterial  mit einem Kleinlaster.
     

    Fällen von Stangenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, das als Feuerholz diente.


    Zur Beleuchtung verwendeten sie die klassischen Petroleum-Laternen mit Bio-Lampenöl. Das ist zwar etwas teurer als Petroleum aus Erdölproduktion, aber deutlich sicherer und verursacht weniger Müll als eine Gaskartusche.


    Die Verpflegung war standardmäßig vegetarisch geplant und Obst und Brot wurden lokal vor Ort gekauft. Bei der Auswahl der Gerichte haben die Pfadfinder*innen auf stark verarbeitete Lebensmittel verzichtet und versucht auch Milchprodukte zu reduzieren, da diese sehr hohe CO2-Werte haben.


    Zudem gab es einen Workshop zu Speiseinsekten, da Insekten als Proteinquelle nachhaltiger sind als Fleisch und dadurch versucht wurde Berührungsängste abzubauen.
    Daneben gab es weitere wie etwa Brennnessel-Tee und Brennnessel-Chips herstellen oder einen Wasserfilter bauen.
     

    Bei einer Tageswanderung (Hike) gab es Stationen bei denen die Kinder und Jugendlichen die Natur auf ihren Wegen untersuchen müssen, z.B. Bilder von Pflanzen und Tieren. Außerdem hatten sie die Aufgabe möglichst viel Müll auf dem Weg zu sammeln.

     

     

     

    DPSG Heubach: Renaturierung JuSt Garten

    Das Ziel war es, einen verwilderten Garten auf Vordermann zu bringen. Die einzelnen Projekte waren beispielsweise das Entasten, Nachschneiden und Pflegen von Baumkulturen, die Beurteilung und das Aussähen von Hecken als Biotope, sowie das Pflanzen von Lebensmitteln und Kräutern. Grundgedanke der Aktion war zudem mehr Klimabewusstsein zu schaffen und einen positiven Beitrag zu unserem Klima zu schaffen. 

    Handlungsfelder 

    Bildung für nachhaltige Entwicklung: 
    Die Leiterrunde schulte sich im Bezug auf Rückschnitte, gesunde und totes Holz, welches als Lebensraum für Kleinstlebewesen und Insekten im Wald fungiert. Das geben sie nun an ihre Gruppenkinder weiter, vor allem wird hierbei darauf geachtet, dass die Bäume bei der Arbeit nicht verletzt werden und nur wirklich Notwendiges entfernt wird. 

    Biodiversität:
    In besagtem Grundstück befinden sich verschiedenste Hecken, welche sich die Gruppe vornimmt zu pflegen, um die Biodiversität zu fördern. Heckenbiotope bieten Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, insbesondere für Vögel und Insekten.

    Beschaffung: 
    Bauen bzw. das Pflanzen eines Hochbeetes. Da auch die Herkunft von Lebensmitteln eine große Rolle spielt und die Gruppe zeigen will, wie schön es ist die selbst gepflanzten Lebensmittel und Kräuter zu verarbeiten, setzte sie sich als Ziel im Garten einen Platz für das stammeseigene Hochbeet zu schaffen.

    Informationskanäle

    • Insta Kanal mit Stories
    • Vortrag im Stadtjugendring in Heubach
    • Vorstellung auf der DPSG-Hauptversammlung und den Elternabenden für den Stamm

    KJG zum guten Hirten: Zeltlager Böfingen 2025

    Handlungsfelder

    Mobilität: 
    Anreise mit dem Bus 

    Ernährung: 
    Das Essen ist auf dem Zeltlager komplett fleischfrei und hauptsächlich pflanzenbasiert; Mit einer Ausnahme sind die Hauptmahlzeiten für alle vegan. 

    Konsum: 
    Kauf möglichst großer, dafür weniger Packungseinheiten, um Müll zu vermeiden. Beispielsweise kommt das Papier von einer großen Rolle. Ferner sammelt die Gruppe Papier, Glas, Verpackungen (/Gelber Sack), Biomüll und Restmüll getrennt und beseitigt diese entsprechend. 

    Während des Lagers: Kleingruppen werden losgeschickt, um den Zeltplatz und seine Umgebung nach Müll abzusuchen und diesen einzusammeln („catch the rubbish!“). Nach ca. 15-20 min erfolgt ein Austausch über Art, Menge und Ort der Funde sowie darüber, was mit dem Müll passierte, wenn er dort verbliebe und welche Auswirkungen das auf die Natur und insbesondere Tiere hätte.

    Infokanäle 

    Berichtet wird auf der eigenen Website, auf der Website der Gemeinde und im Gemeindebrief.

    KJG St. Georg - Zeltlager 2025

    des Jahr in den ersten beiden Sommerferienwochen organisiert die Gruppe eine vierzehntägige Freizeit für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren. Abseits der Zivilisation und des Alltags ist es ihnen besonders wichtig, eine Verbundenheit zur Natur weiterzugeben und eine tolle Gemeinschaft mit allen auf dem Zeltplatz zu schaffen. Die KjG will den Nachhaltigkeitsgedanken immer wieder neu denken und weitere Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit angehen. Auch die App soll in Zukunft in diese Planung einbezogen werden.

    Handlungsfelder

    Energie & Ressourcenverbrauch: 
    Im Zeltlager wird komplett auf Strom und Elektrizität verzichtet. Das hilft nicht nur, Energie zu sparen, sondern sorgt auch dafür, dass die Kinder die Natur bewusster erleben - ohne Ablenkung durch Technik. Auf der Zeltwiese gibt es kein fließendes Wasser. Körperhygiene findet an selbstgebauten Waschplätzen in Bächen an der Zeltwiese statt. 
    Für das Lagerfeuer am Abend wird Holz aus den angrenzenden Wäldern genutzt. Dabei sammeln wir ausschließlich Totholz - also bereits abgestorbene Äste - was dem Wald zu gute kommt.

    Beschaffung [= Einkauf) und Konsum
    Während des Zeltlagers wird darauf geachtet, alle Güter möglichst klimafreundlich zu organisieren. So kooperiert die KjG mit lokalen Bäckern oder Metzgern und anderen Geschäften, um bestmöglich regionale und saisonale Lebensmittel zu kaufen und die örtlichen Händler*innen zu unterstützen. Außerdem versucht die Gruppe, alle Materialien mehrfach zu verwenden oder Altes zu recyceln. So werden z.B. aus alten Milchkartons Vogelhäuser oder Ähnliches gebastelt. Fällt doch Müll an, wird dieser zum Recycling getrennt und zu anliegenden Wertstoffhöfen gebracht. 

    Bildung für nachhaltige Entwicklung
    Neben dem generellen, klima- und umweltfreundlichen Kontext des Zeltlagers organisierte die KjG diesmal Jahr einen Workshop für die Teilnehmenden, bei dem verschiedene Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur und Tierwelt betrachtet wird.
    Exemplarisch informierte die Gruppe mit Bildern und Texten über die Leben von Eisbären, Schildkröten und Orang-Utans und diskutierte, welche Auswirkungen die Erderwärmung, die Plastikverschmutzung der Meere und die Abholzung des Regenwaldes für die Tiere haben. 

    Mobilität: 
    Die Teilnehmenden reisen alle Gemeinsam in einem Reisebus ins Zeltlager an.
    Sonstige Ausflüge während des Zeltlager finden nur in der Umgebung des Zeltplatzes statt, damit diese zu Fuß zu erreichen sind. Ansonsten findet das Programm auf und um den Zeltplatz statt, wodurch keine weiteren Verkehrsmittel verwendet werden müssen. Zum Besuchersonntag animierte die Gruppe die Eltern Fahrgemeinschaften zu bilden, um so möglichst alle fahrenden Autos maximal auszulasten. 

    Pfadfinder Ennetach: Zeltlager 2025

    Das Zeltlager 2025 der Pfadfinder bei Ravensburg bietet Kindern und Jugendlichen eine spannende Sommerfreizeit voller Abenteuer in der Natur.

    Handlungsfelder 

    Energie- und Ressourcenverbrauch
    Während des Zeltlagers leben die Teilnehmenden bewusst ohne Stromanschluss und verzichten auf elektronische Geräte sowie künstliche Beleuchtung. Gekocht wird über dem Lagerfeuer oder mit Gaskochern. Für das Duschen wird Warmwasser genutzt, jedoch nicht elektrisch erzeugt, sondern umweltfreundlich mit Holz erhitzt.

    Ernährung
    Während des Zeltlagers gibt es drei feste Mahlzeiten am Tag, bei denen frisch gekochte, ausgewogene Gerichte angeboten werden. Der Fleischkonsum wird bewusst reduziert und es werden – wenn möglich – regionale und saisonale Produkte verwendet. Zusätzlich legt die Gruppe großen Wert auf Esskultur und Tischmanieren. Durch gemeinsames Tischdecken, bewussten Umgang mit Lebensmitteln und angeleitete Portionierung fördern wir einen respektvollen Umgang mit Essen und vermeiden unnötige Lebensmittelverschwendung.

    Biodiversität
    Die Teilnehmenden lernen während des Zeltlagers spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und verschiedenen Lebensräumen kennen. Durch Naturerfahrungen, Spiele und gezielte pädagogische Angebote. im Rahmen des Lagerprogramms wurde ein Waldbingo eingebaut. Hier bekommen die Kinder vorab bestimmte Gegenstände vorgegeben, die sie in der Natur finden sollen (Baumrinde, Feder, Eichel, Stein, Blatt eines Laubbaumes, Zapfen,…). Damit möcht die Gruppe den Kindern die verschiedenen Pflanzenarten und Lebensräume in der Natur nahebringen.

    Infokanäle

    • im Rahmen des 45. Jubiläums gibt es ein Schaulager im Ort. Hier wird der Öffentlichkeit der „Lageralltag“ vorgestellt und gezeigt, wie die Pfadfinder*innen mit so wenig Ressourcen wie nur möglich den Lager-Alltag meistern.

    DPSG Neuhausen: Jufi-Pfadi-Lager 2025

    Handlungsfelder

    Mobilität
    Alle Wege vor Ort und in der Umgebung werden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. 

    Verpflegung 
    Wenn möglich, möchten die Gruppe ihre Lebensmittel aus regionaler Landwirtschaft und von Anbietern aus der Umgebung beziehen. Damit werden die Transportwege kurz gehalten und die lokale Wirtschaft unterstützt. 

    Bildung
    Wie in allen Pfadfinderlagern spielt der bewusste und respektvolle Umgang mit der Natur eine zentrale Rolle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich aktiv mit ökologischen Themen auseinander, erleben die Natur unmittelbar und lernen, sie wertzuschätzen und zu schützen. Thematisiert wird der CO²-Ausstoß durch das Infomaterial von „Omas for Future“. Hierzu wird mit dem „1x1 für unsere Zukunft“ eine Quiz-Info-Wand für die Teilnehmenden gestaltet.

    Schöpfungsspiritualität
    Dazu hat sich die Gruppe zwei Workshops ausgedacht: Naturmandala legen und „Waldbaden“. Durch die Gestaltung von Naturmandalas sollen die Teilnehmenden bewusst die Natur um sich herum wahrnehmen und mit dieser in Kontakt treten. Dieser eher meditative Workshop soll den Teilnehmenden einen achtsamen und bewussten Zugang zur natürlichen Umgebung, und damit verbunden zur Schöpfung, ermöglichen.

    Infokanäle

    • Über digitale Medien - die eigene Website und den Instagram Account
    • Printmedien wie Gemeindeblatt oder Gemeindebrief

    Diesen Artikel teilen

    Farbschwäche:

    Benutzen Sie die Schieberegler oder die Checkboxen um Farbeinstellungen zu regulieren

    Einstellungen für Farbschwäche

    Schrift:

    Hier können die Schriftgröße und den Zeilenabstand einstellen

    Einstellungen für Schrift
    Schriftgröße
    D
    1
    U

    Zeilenabstand
    Q
    1
    W

    Tastenkombinationen:

    Mit den aufgeführten Tastenkombinationen können Seitenbereiche direkt angesprungen werden. Verwenden Sie auch die Tabulator-Taste oder die Pfeiltasten um in der Seite zu navigieren.

    Inhalt Tastenkombinationen
    Hauptnavigation: M
    Toolbar Menü: T
    Inhalt: C
    Footer: F
    Barrierefreiheit: A
    Hauptnavigation: M
    Toolbar Menü: T
    Inhalt: C
    Footer: F
    Schriftgröße +: U
    Schriftgröße -: D
    Zeilenabstand +: W
    Zeilenabstand -: Q
    Nachtmodus : Alt () + J
    Ohne Bilder: Alt () + K
    Fokus: Alt () + G
    Tastenkombinationen: Alt () + O
    Tastensteuerung aktivieren: Alt () + V
    Alles zurücksetzen: Alt () + Y