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  • 72-Stunden-Aktion

    Uns schickt der Himmel

    Vom 10. bis zu 13. Juni 2027 ist es so weit - die 72-Stunden-Aktion findet wieder statt!

    Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“. 

    Nach dem großen Erfolg der letzten Aktion im April 2024, bei der sich bundesweit rund 80.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 2.720 Gruppen mit Elan, Motivation und Begeisterung für ein soziales Miteinander in ihrem Umfeld einsetzten, freuen wir uns nun auf die nächste Aktion. 

    Seid ihr dabei?

    Mitmachen

    Du möchtest Teil der Aktion werden?

    An der 72-Stunden-Aktion können alle teilnehmen, die sich für andere einsetzen und soziales Engagement fördern möchten. Dabei ist ganz egal, ob ihr zu einem Verein, einem Jugendverband, einer Schule oder einer sozialen Einrichtung gehört. Ihr könnt euch auch als unabhängige Gruppe anmelden. Ihr seid also komplett flexibel und müsst keinen Bezug zur Kirche haben. 

    Bei der 72-Stunden-Aktion gibt es zwei verschiedene Projektvarianten: das Get-It und das Do-It.

    Beim Get-It bekommt ihr zum Start der Aktion mitgeteilt, woran ihr arbeiten dürft. Euer regionaler Koordinierungskreis (kurz: KoKreis) hat das Projekt zuvor entwickelt und die nötigen, vorbereitenden Kontakte hergestellt. Die Variante für alle, die Überraschungen lieben.

    Bei der Do-It-Variante hat die Aktionsgruppe von der Idee über die Planung bis zur Durchführung ihrer Aktion alles selbst in der Hand. Vom KoKreis bekommt ihr nur bei Bedarf Hilfestellung und Beratung. Vielleicht gibt es ja schon ein Projekt, das schon lange darauf wartet, umgesetzt zu werden.

    Ganz egal, für welche Variante ihr euch entscheidet, wir freuen uns über jede*n Teilnehmende*n. 

    Du kannst dich und deine Gruppe ganz einfach anmelden.

    Jetzt anmelden!

     

    Mehr erfahren

    Auf der Seite der Bundesebene findest du noch viele weitere Informationen zur Aktion. Schau dich doch gerne einmal um!

    Weitere Infos

    Schule & Aktion

    Auch als Schule könnt ihr an der Aktion teilnehmen beziehungsweise mitwirken. So kann die Beteiligung aussehen:

    • Ihr könnt Projektideen für externe Gruppen entwickeln und anbieten - vielleicht hat euer Schulhof ja eine kleine Auffrischung nötig.
    • Andere Gruppen benötigen oft Material oder Räumlichkeiten, um ihre Aktion umsetzen zu können. Hier könnt ihr eure Ressourcen super anbieten. 
    • Natürlich könnt ihr als Schule oder einzelne Klasse auch eine eigene Gruppe bilden und eine Aktion umsetzen.

    Falls ihr im eigentlichen Aktionszeitraum garnicht oder nur teilweise teilnehmen könnt, kommt gerne auf uns zu. Wir finden gemeinsam eine Lösung!

     

    Ausführliche Infos finden sich in unserem FAQ: 

    72-Stunden-Aktion Schule

     

    72-Stunden-Aktion International

    Die 72-Stunden-Aktion ist nicht nur eine bundesweite Sozialaktion des BDKJ, sondern wird auch weltweit veranstaltet! Im Jahr 2024 beteiligten sich Engagierte in 40 internationalen Projekte an der Aktion. Es gab Projekte in Rumänien, Albanien, Georgien, Indien, im Senegal, in Ghana, Togo, Uganda, Mexiko, Kolumbien, Peru, Chile, Bolivien, Brasilien und auf den Philippinen.

    Solltet ihr von Gruppen im Ausland wissen, die Interesse an der Aktion haben, meldet euch sehr gerne bei uns! Wir beraten und vermitteln dann an die passenden Stellen.

    Auch eine erste Begegnung mit einer internationalen Gruppe wäre als Aktion denkbar. Hört euch doch einfach mal um!

    Kontakt

    Emilia Glanz
    Emilia Glanz
    Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 72-Stunden-Aktion & KjG
    07153 3001 226
    eglanz@bdkj-bja.drs.de
    Philipp Kofler
    Philipp Kofler
    Bildungsreferent Projekt “jetzt WELTfairÄNDERN!“
    07153 3001 246
    phkofler@bdkj-bja.drs.de
    Viviane Medla
    Viviane Medla
    BDKJ Diözesanstelle & Personalmarketing
    07153 3001 214
    vmedla@bdkj-bja.drs.de

    Rückblick: 72-Stunden-Aktion 2024

    BDKJ in Baden-Württemberg zieht positive Bilanz

    Rund 600 Gruppen in Baden-Württemberg haben sich vom 18. bis 21. April 2024 an der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beteiligt. Die Organisatoren des BDKJ und der Kirchlichen Jugendarbeit ziehen trotz des teilweise winterlichen Wetters eine rundum positive Bilanz. Besonders durch die Beteiligung des Aktionsradios SWR3 ist es gelungen, ganze Ortschaften und Stadtteile für die sozialen, ökologischen und interkulturellen Projekte zu begeistern.

    Die Liste der erfolgreich abgeschlossenen Projekte ist lang: in Litzelstetten am Bodensee entstand gemeinsam mit Menschen mit Migrationshintergrund ein internationales Kochbuch, Pfadfinder*innen in Fellbach Oeffingen begrünten die Friedhofsmauer und die Fassade einer Sporthalle, in Blautal wurde die Containerunterkunft für Geflüchtete mit Hilfe einer Künstlerin verschönert, und in Heidelberg verwandelten junge Engagierte den Kiesgarten des Frieda-Busch-Kindergarten in einen ökologischen Erlebnisbereich. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Ideen, welche die rund 15.000 Teilnehmenden in Baden-Württemberg in den vergangenen 72 Stunden verwirklichen konnten.

    An Deutschlands größter Sozialaktion 2024 beteiligten sich bundesweit über 170.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Zu den 15.000 in Baden-Württemberg angemeldeten Teilnehmenden kamen noch tausende Helferinnen und Helfer dazu. Rechnet man die Anzahl ehrenamtlicher Stunden hoch, welche die Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit gemeinsam geleistet haben, kommt eine beeindruckende Zahl zustande: über 1 Millionen Stunden ehrenamtliches Engagement zwischen Mannheim, Schwäbisch-Gmünd und Bodensee. Besonders durch Reportagen, Hilferufe und Musikwünsche über des Aktionsradios SWR3 wurde auch einmal mehr deutlich: Einsatz steckt an. Ganze Ortschaften machten mobil, um etwa vom Schnee überraschte Gruppen mit Heizstrahler, Punsch, Tee oder Decken zu versorgen. Neben Freunden, Eltern, Nachbarn beteiligten sich auch viele Handwerksbetriebe, Firmen und Einzelpersonen im ganzen Sendegebiet spontan unentgeltlich an der Sozialaktion. So konnte dank einer kreativen Idee die verschneite Kugelbahn in Breitnau mittels Streusalz  auf ihr Gefälle getestet werden, oder für das Benefizschwimmen in Altshausen ausreichend Mitschwimmer*innen begeistert werden, um die 72 Stunden Dauer voll zu bekommen.

    „Die vier Tage haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche in ihren Ortschaften und Gemeinden tatsächlich etwas bewegen können. Das hat eine Strahlkraft weit über die einzelnen Projekte hinaus und motiviert gerade in einem Kommunal- und Europawahljahr für weitere Aktionen“, erklärt Raphael Würth, BDKJ-Diözesanleiter in Freiburg. Viele Landes- und Bundespolitiker und Kirchenleitungen waren bei Aktionsgruppen vor Ort und zeigten sich von dem außergewöhnlichen Einsatz beeindruckt. „Mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität haben die Jugendlichen ein Signal für mehr Solidarität und Miteinander in die gesamte Gesellschaft gesendet. Die vielen Unterstützungsangebote und die begeisterten Reaktionen zeigen, dass das Signal angekommen ist. Diese Aktion macht Spaß und hat Sinn“, führt Nadine Maier, BDKJ-Diözesanjugendseelsorgerin in Rottenburg-Stuttgart aus.

    Neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Bischofskonferenz sind das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion. Landesweit unterstützen das Ministerium für Soziales und Integration sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg, die Aktion Hoffnung, der Europapark und die jeweiligen Diözesancaritasverbände die Aktion.
    SWR3 begleitete bereits zum fünften Mal für 72 Stunden die Aktion im Südwesten und warf dafür komplett seinen Sendeplan um.
    Pressefotos unter www.bdkj-freiburg.de/72hpressefotos und www.bdkj.info/72hfotos 

    Bisherige Aktionen

    Eine kleine Chronologie zu "Uns schickt der Himmel"

    18. bis 21. April 2024

    2024 war es wieder soweit. Zum dritten Mal hat der BDKJ zur bundesweiten 72-Stunden-Aktion aufgerufen. Über 80.000 junge Menschen engagierten sich in 2.700 Projekten und erreichten damit über 170.000 Menschen.

    23. bis 26. Mai 2019

    2019 wurde dann zur zweiten bundesweiten 72-Stunden-Aktion ausgerufen. Diesmal beteiligten sich über 85.000 junge Menschen und erreichten in 3.400 Projekten über 160.000 Menschen. Bei der Aktion machen längst nicht nur Verbandler*innen und bei weitem nicht nur Katholik*innen mit. Die Beteiligten haben verschiedene Religionen, sozial unterschiedliche Herkünfte, kommen aus allen Altersschichten und einige auch aus dem Ausland.

    13. bis 16. Juni 2013

    2013 wurde die 72-Stunden-Aktion erstmals bundesweit durchgeführt. An ihr beteiligten sich 115.000 Kinder und Jugendliche, unterstützt von 60.000 Erwachsenen an 4.000 Orten. Außerdem beteiligten sich auch Partnerschaftsgruppen in anderen Ländern an der Aktion, so in Sambia und Peru. Die Aktion wurde zudem von viel Prominenz aus Kirche und Staat gefördert und begleitet.

    7. bis 10. Mai 2009

    2009 nahmen weitere Bistümer an der 72-Stunden-Aktion teil: Neben Aachen, Dresden-Meißen, Essen, Erfurt und Freiburg waren es auch Fulda, Köln, Limburg, Mainz, Münster, Paderborn, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier. An der bis dahin größten Aktion nahmen 100.000 Jugendliche teil.

    4. bis 7. Oktober 2001

    2001 führte der BDKJ Freiburg seine erste 72-Stunden-Aktion durch, die er bereits drei Jahre später wiederholte, weil sie „Furore“ gemacht hatte. Begleitet wurden die Aktionen medial vom SWR3. Da der Sender über die Diözese hinaus zu empfangen ist, rief der BDKJ Freiburg auch Jugendverbände in Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier auf, sich zu beteiligen. Der Aufruf hatte Erfolg. Alle Diözesen beteiligten sich an der Aktion, die auch den Saarländischen Rundfunk als Medienpartner gewinnen konnten. Insgesamt nahmen 30.000 Jugendliche an der Aktion teil.

    1990er Jahre

    Schon in den 90er Jahren gab es Jugendliche, die sich damit beschäftigt haben, ihr Umfeld durch ähnliche Aktionen, wie die 72-Stunden-Aktion, zu verbessern. Sicher ist, dass vom 20.-23. Mai 1993 im KLJB-Landesverband Oldenburg eine kleinere Variante der uns heute bekannten 72h-Aktion stattfand. In 45 Orten des Landesverbandes bekamen ca. 1000 KLJBler*innen eine ihnen unbekannte Aufgabe mit dem Ziel, das Oldenburger Münsterland zu verschönern. Sie hatten 72 Stunden Zeit, diese Aufgaben zu bewältigen. 

    Der BDKJ Paderborn beschloss im November 1996, im Jahr 1998 eine Sozialaktion unter dem Leitwort „50 Stunden ohne Kompromisse“ durchzuführen. Es sollte dabei nicht nur über die soziale Lage geredet werden, sondern es sollten auch Taten folgen, so der damalige Diözesanjugendseelsorger Georg Austen (heute Generalsekretär des Bonifatiuswerkes). Die Gruppen sollten erst am Tag der Aktion ihr Projekt erfahren, das von einer Institutionen gemeldet worden war, der die personellen und finanziellen Mittel zur Realisierung fehlten. 1998 realisierten Jugendliche die Projekte schließlich statt in 50 Stunden in 72 Stunden. Damit war der Name gefunden „72-Stunden-Aktion“. An der Grundidee „Handeln aus dem Glauben“ hat sich seither nichts geändert.

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