katholisch. politisch. aktiv.

Fachstelle Jugendpastoral

Wir sorgen dafür, dass kirchliche Jugendarbeit fachlich qualifiziert sowie theologisch und pädagogisch begründet stattfindet. Unsere Maßnahmen und Angebote:

  • Aufarbeitung aktueller Grundfragen von Jugend und Kirche für MitarbeiterInnen, Austausch von Theorie und Praxis
  • Konzeption und Begleitung von Prozessen und Entwicklungen, die für die zukünftige Gestaltung der Jugendpastoral wegweisend sind:

    • #jugendforum
    • Rolle der Jugend im Prozess Kirche am Ort-Kirche an vielen Orten gestalten
    • Beratung und Begleitung bei den Jugendpastoralkonzepten

  • Aus- und Fortbildung pastoraler MitarbeiterInnen für die kirchliche Jugendarbeit sowie
  • Aus- und Fortbildung von MitarbeiterInnen in der kirchlichen Jugendarbeit im Bereich der Jugendpastoral
    • Grundlagenkurs in der Berufseinführung
    • Jugendseelsorgetagung

  • Beratung aller MitarbeiterInnen in jugendpastoralen Fragen

Was ist Jugendpastoral?

Jugendpastoral ist das Handeln der Kirche mit, an und durch junge Menschen.
Wir verstehen Jugendpastoral als Überbegriff für kirchliche Jugendarbeit, Katechese, RU und Jugendsozialarbeit. Diese Handlungsfelder der katholischen Kirche im Blick auf junge Menschen überschneiden sich in der Praxis. Wir haben das Ganze der Jugendpastoral im Blick, unser Schwerpunkt und unsere Blickrichtung ist dabei die kirchliche Jugendarbeit.
Kirchliche Jugendarbeit wendet sich an alle jungen Menschen.
Ihre Grundlagen sind in den Texten der Würzburger Synode (1974), der Diözesansynode Rottenburg-Stuttgart (1985) und im Leitbild des Bischöflichen Jugendamts (1998) beschrieben.
„Wenden aber muss sich die Kirche an alle, und auch das wegen ihrer Botschaft. Denn Gottes Heilswillen ist universal und reicht im Übrigen auch weiter als die Kirche und ihre Kommunikationsmöglichkeiten. Die Kirche ist auf den Gott Jesu verpflichtet, der aber ist der Gott aller Menschen und will das Heil aller. Und deshalb braucht die Kirche „Zielgruppenkenntnisse“.
Nicht, um ihre Botschaft zu adaptieren, sondern um mit allen Kulturen heute, den globalen wie den
lokalen, gemeinsam auf die Entdeckungsreise zu gehen, was es denn bedeuten könnte, an diesen Gott des Jesus zu glauben. Die Kirche weiß das nämlich nicht von vorneherein, wenn sie auch manchmal so getan hat. Sicher: Sie hat bestimmte Erfahrungen in diesen Entdeckungen, sie sind in Theologie und Frömmigkeit, christlicher Kunst und auch in den Dogmen festgehalten. Aber welches Lebens sie heute aus sich entlassen, das muss immer neu entdeckt werden.“ (Rainer Bucher, Pastoralheologe, Graz)

#jugendforum

Alle Infos zum #jugendforum finden sich hier.

Jugendseelsorgetagung

Die Jugendseelsorgetagung (JUSETA) ist seit über 80 Jahren die Fachtagung für kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie dient der Weiterbildung, der Information, dem fachlichen Austausch und der kollegialen Begegnung.
Eingeladen sind alle hauptberuflichen MitarbeiterInnen in der kirchlichen Jugendarbeit: in Seelsorgeeinheiten und Dekanaten, bei Trägern der Jugendarbeit, als ReferentInnen oder Jugendseelsorgerinnen beim BDKJ/BJA. Herzlich eingeladen sind auch die beauftragen ehrenamtlichen Geistlichen Leitungen in den Jugendverbänden.
 
Themen der Jugendseelsorgetagungen der letzten Jahre:


2017: DIE sind mir fremd! - Kulturelle Identität und Vielfalt für eine gelingende kirchliche Jugendarbeit
Migrations- und Globalisierungsprozesse verändern die gesellschaftliche Situation.
Was machen wir im Rahmen der Jugendpastoral, wenn wir auf diese Diversität treffen? Wie gehen wir mit diesen unterschiedlichen Grundannahmen und Werten um?
Diesen "Anderen" / dem "Fremden nähern wir uns an - mit theoretischen Hintergründen, Orientierungshilfen und auch der persönlichen Begegnung mit etwas, das sich FREMD anfühlt.
Mit gelungenen Praxisbeispielen und im Dialog  mit Dr. Michael Schüßler und Bernd Hillebrand gehen wir der Frage nach, was es braucht, dass es im Kontakt mit Fremden auf kreative Weise zum "Knistern" kommen kann.
 
2016: Wo handle ich? Schauplatz kirchliche Jugendarbeit
Kirchliche Jugendarbeit geschieht in unterschiedlichen Formen, an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Charakteren: in der Verbandsgruppe, dem Jugendgottesdienst, der gemeinsamen Aktion, der Sommerfreizeit und an vielen anderen „Schauplätzen“ – Jugendkirchen, Schulen und digitale Medien sind in den letzten Jahren neu dazugekommen.
Was passiert genau an diesen Schauplätzen? Welche Rolle spiele ich auf dem Schauplatz als MitarbeiterIn der Kirche? Welche Fähigkeiten brauche ich, um an bekannten oder unbekannten Orten aufzutreten, mitzumachen?


2015: Wer ist hier arm?! Diakonische Jugendpastoral
Unter der Frage „Wer ist hier arm?!“ nimmt die Jugendseelsorgetagung 2015 benachteiligte Kinder und Jugendliche in unseren Dekanaten, Verbänden und Gemeinden in den Blick. Sie zeigt, dass dieses Thema kein Rand- und kein Großstadtphänomen ist, sondern uns alle betrifft. Sie fordert eine Diakonische Jugendpastoral, die Beteiligungschancen schafft und Stimme für die ist, die selbst keine Stimme haben. Und sie stellt Netzwerkpartner und Kooperationsideen vor, gibt methodische und kreative Anregungen für die tägliche Arbeit und bietet natürlich wie immer Raum zum Austausch mit netten Kollegen.
 
2014: Open Source - Spiritualität und junge Menschen
„Open Source“ nennt man Software, die nicht nur frei zur Verfügung steht, sondern von den Nutzern auch beliebig verändert werden kann – und dadurch immer passender und besser wird. Kein fertiges, unveränderliches Produkt, sondern etwas, was zur Modellierung vielen zur Verfügung steht…
Das Prinzip „Open Source“ gilt möglicherweise auch für Jugend und Spiritualität. Die Quelle ist da und sie ist offen – was machen wir damit, was machen junge Menschen daraus? Wohl gibt es große Traditionen, neue Konzepte und moderne Formen – aber wie gelingt es, dass junge Menschen darin Relevantes für sich entdecken?
 
2013: Gruppe - conditio sine qua non?
Wer Jugendarbeit sagt, denkt schnell an Gruppe. Gruppe gilt selbstverständlich als Grundform der (kirchlichen) Jugendarbeit. Gilt das in der Gegenwart noch ohne Einschränkung? Ist Gruppe die conditio sine qua non? Oder ist sie im Blick auf die Praxis von heute doch nur ein Ideal von früher?
 
2012: "Zu mir oder zu Dir? Jugendpastoral und Schule zwischen Flirt und Vernunftehe"

Junge Menschen verbringen künftig mehr Zeit in der Schule. Wie soll diese Zeit gestaltet werden? Mehr Zeit an der Schule - wann sind dann noch Freizeit und Engagement im Raum von Kirche möglich? Jugendarbeit, Jugendpastoral und Schule müssen kooperieren - im beiderseitigen Interesse und im Interesse junger Menschen.
 
2011: Lagerfeuer der Zukunft? Digitale Medienwelten von jungen Menschen.
 
2010: Die Juseta fand in erweiterter Form als Zukunftskongress im Rahmen des [jugendforum]³ vom 14. bis 17. Januar 2010 in Obermarchtal statt.
 
2009: RELIGIÖSER KLIMAWANDEL - Die Religiosität junger Menschen zwischen Sturm und Flaute
 
2008: Gott gehört gehört
Welche Bedeutung hat Musik für Jugendliche, und welche Bedeutung hat Musik für die Jugendpastoral?